Das Baunscheidt Verfahren

Das Braunscheidt – Verfahren ist eine Komplementär-Methode. Mit ihr werden vor allem chronische Entzündungen, Schmerz- und Reizzustände sowie Verkrampfungen mit gutem Erfolg behandelt. Das Verfahren wurde Ende des vorletzten Jahrhunderts entwickelt.

Das Baunscheidt Verfahren

Der Mechaniker und Erfinder Carl Baunscheidt war der Entdecker der Methode. Er hatte seit Jahren an Rheuma gelitten. Eines Tages stachen ihn in seinem Garten Mücken in den Arm, der schon fast steif war. Der Arm schwoll an und die Stiche entzündeten sich. Aber als die Folgen der Stiche abgeschwollen waren, verschwanden auch die rheumatischen Beschwerden im Arm. So kam Carl Baunscheidt auf eine Idee. Er entwickelte einen Apparat, der die Stiche von Mücken nachahmt. Das Gerät ist sehr einfach konstruiert: Eine Scheibe mit 25 bis 30 feinen Nadeln aus Stahl wird durch eine Feder in die Haut geschossen. Nach dieser Punktion werden die 1-2 mm tief genadelten Stellen mit aromatisch riechendem Öl eingerieben. Die Haut wird an diesen Stellen gereizt, es entsteht eine schwache Rötung. Leichtes Fieber kann bei dem Patienten aufkommen. Diese kleinen Pusteln verschwinden innerhalb weniger Tage.

Ein sehr erfolgreiches Beispiel zeigt die mögliche Wirkung der künstlichen “Mückenstiche”: Der Maler Franz von Defregger litt mit 40 Jahren schon an einer totalen Lähmung seiner beiden Beine. Nach zweijährigem Gelenkrheumatismus trat diese Versteifung auf. Nachdem er sich mehrfach “Nadelungen” unterzogen hatte, konnte Franz von Defregger nach Berichten wieder problemlos gehen.

Auf welche Krankheiten ist das Baunscheidt – Verfahren anzuwenden?

Abgesehen von rheumatischen Lähmungen, sind auch die Krankheiten Gicht, Multiple Sklerose, Lungenleiden, Bandscheibenschäden, Hexenschuss, Gelenkentzündungen und auch Migräne mit der Baunscheidt – Methode behandelbar

Was bewirkt die Baunscheidt – Methode?

Diese Form der Nadelung wirkt auf das ganze Nervensystem. Somit beeinflusst sie den gesamten menschlichen Organismus. Die Methode erinnert stark an die Erfolge der heute weit verbreiteten Akupunktur.

Nachsatz:
Bisher zeigten sich bei dieser Methode keine schädlichen Nebenwirkungen. Das Verfahren bewirkt einen starken Reiz auf den lokalen Stoffwechsel. Zusätzlich wirkt das Verfahren auch als Umstimmungstherapie für das Bindegewebe und somit auch für das Grundsystem des Körpers.

Das Baunscheidt Verfahren

Das Cantharidenpflaster

Seit ca. 1960 werden Cantharidenpflaster in der alternativen Medizin als ausleitendes Verfahren verwendet.
Diese Pflaster sind mit einer Salbe aus dem getrockneten und gemahlenen “Spanischen Käfer”, auch als “Spanische Fliege” bekannt (Lytta vesicatoria bzw. Lantharis vesicatoria), bestrichen. Dieser südeuropäische Ölkäfer produziert das starke Reizgift Cantharidin. Das Pflaster bewirkt nach einigen Stunden eine örtliche blasige Entzündung der Haut. Meistens heilt diese Hautentzündung narbenlos ab. Des Öfteren bleiben jedoch Verfärbungen zurück. Manche Anwender des Pflasters saugen per Spritze die Blasenflüssigkeit ab und injizieren sie in das Muskelgewebe zurück, um die reizende Wirkung zu steigern.

Das Cantharidenpflaster

Aphrodisierendes Mittel in Südeuropa

Anwender des Catharidenplasters berufen sich auf ähnliche Behandlungsmethoden in der indischen Volksmedizin. Hier werden Asche, Meerrettich, Pfeffer etc. in die Haut eingerieben. Hippokrates von Kos und altrömische Mediziner wendeten ähnliche Methoden an. Gleichfalls bekannt sind die Käferextrakte als tödliches Gift im alten Griechenland. Jedoch geht dem Extrakt auch der Ruf als aphrodisierendes Mittel in Südeuropa voraus.

Cantharidenpflaster wirken förderlich auf die Durchblutung und beschleunigen den Lymphstrom. Die Gewebsflüssigkeit, die sich in den Blasen sammelt, soll “Schlacken”, Gifte und Schmerzmediatoren ausschwemmen. Oft wird das Verfahren als nichtblutiger “weißer Aderlaß” bezeichnet. Vor allem bei arthritischen, rheumatischen, arthritischen und neuralgischen Schmerzen wird das Pflaster eingesetzt. Manche Anwender des Pflasters empfehlen das Verfahren außerdem gegen Entzündungen im Kopf- und Halsbereich, Gicht, Bluthochdruck, kleinkindliche Mittelohrentzündungen, Depressionen, Scharlach, Multiple Sklerose, Neurodermitis, und andere Krankheiten.

Die Schulmediziner halten das Verfahren für wirkungslos, sogar für bedenklich. Denn wenn man die Wunden nachlässig behandelt oder die körpereigene Abwehr geschwächt ist, kann es zu gefährlichen Entzündungen kommen. Besonders bedenklich ist vor allem die oben genannte tiefe intramuskuläre Einspritzung. Für die Behandlung mit einem Cantharidenpflaster betragen die Kosten ca. 25.- Euro und werden von keiner gesetzlichen Krankenkasse in Deutschland übernommen.

Schröpfen

Das Schröpfen ist eine traditionelle Heilmethode. Vor allem in der alternativen Medizin wird die Methode eingesetzt. Sie zählt zu den sogenannten ausleitenden Verfahren. Ein Unterdruck wird in sogenannten Schröpfgläsern (auch Schröpfköpfen) erzeugt. Danach werden diese Gläser direkt auf die Haut gesetzt. Dadurch soll eine Ab- bzw. Ausleitung von Schadstoffen über die Haut erreicht werden. Um diesen Unterdruck herzustellen wird üblicherweise die Luft im Schröpfglas erwärmt und diese danach sofort auf den Rücken des Patienten gesetzt. Dieses Erhitzen erfolgt durch einen entzündeten Wattebausch, der zuvor in Äther getauchten wurde. Auch eine offene Flamme kann zu Erhitzen verwendet werden. Diese wird kurz in die Glasöffnung gehalten. Eine weitere Alternative ist eine Absaugvorrichtung im Schröpfglas, die den Unterdruck erzeugt. Es gibt zwei verschiedene Arten des Schröpfens, das blutige Schröpfen und das trockene Schröpfen: Das blutigen Schröpfen ist eine Art des Aderlasses. Hier wird die Haut angeritzt, bevor das Glas mit Unterdruck aufgesetzt wird. Dieser Unterdruck zieht Blut aus der verletzten Hautstelle. Beim trockenen Schröpfen wird das Schröpfglas auf die unversehrte Haut gesetzt.

SchröpfenDas Verfahren des Schröpfens stammt aus dem klassischen Altertum, also aus dem antiken Griechenland und aus Ägypten. Ähnliche Methoden finden sich auch in der chinesischen Medizin wieder. Theoretisch begründete sich die Methode auf die Humoralpathologie. Diese führt Erkrankungen auf ein Übermaß an schlechten Säften (humores) im Körper zurück. Die Schröpfgläser sollen genau diese schlechten Säfte aus dem Körper aussaugen. Auch die Schamanen verschiedener Naturvölker gingen von dieser Krankheitstheorie aus, ohne dass sie von der europäischen Humoralpathologie wissen konnten. Sie saugten „böse Geister“ aus dem Körper der Erkrankten.

Stoffwechselschlacken

Moderne Therapeuten vermuten, dass am Rücken Reflexzonen gereizt werden Diese würden wiederum auf innere Organe und Organsysteme einwirken. Sie gehen davon aus, dass Muskelverhärtungen, so genannte Gelosen, auf bestimmte Erkrankungen hinweisen. Die blutige Variante soll „Stoffwechselschlacken“ und andere Giftstoffe durch die Haut ausschwemmen. Weiterhin soll der Sog eine Weitung der Blutgefäße hervorrufen.

Schröpfen wird gegen eine viele Beschwerden eingesetzt. Unter anderem kann Schröpfen bei Migräne, Mandelentzündungen, Rheuma, Lungenkrankheiten, Bandscheibenproblemen, Hexenschuss, Gelbsucht, Nierenschwäche, Bluthochdruck eine Hilfe sein. Schröpfen wirkt auf unterschiedliche Weise, unter dem Schröpfglas sammelt sich vermehrt Blut an, an dieser Stelle entsteht ein lokaler Bluterguss.

Das blutige Schröpfen erzeugt einen Blutverlust. Bei zu viel Unterdruck kann es zu Nebenwirkungen kommen. Es können sich Blasen an der Behandlungsstelle bilden. Die Schulmedizin zweifelt an einer nachweislichen Heilwirkung des Schröpfens. Doch das Schröpfen ist kostengünstig und stellt bei Einhaltung hygienischer Standards kein Gesundheitsrisiko dar. Die Schulmedizin spricht von einem Placebo. Patienten mit Blutarmut oder Gerinnungsstörungen sollten auf das blutige Schröpfen verzichten. Liegen Hautentzündungen vor, darf in diesem Bereich nicht geschröpft werden. Die geschröpfte Stelle ist nach Empfinden der Patienten langanhaltend erwärmt.

Die Eigenblut Behandlung

Die Eigenblut-Behandlung ist ein altes und sehr erprobtes Naturheilverfahren. Bereits im alten China wurde am Kaiserhof die Eigenblut-Behandlung praktiziert. Heute entdeckt man diese Methode wieder und merkt, wie viele wertvolle Erkenntnisse aus diesen alten Erfahrungen zur Ergänzung des modernen medizinischen Wissens gewonnen werden können. Die Volksmedizin in Deutschland nennt     die Behandlung mit Eigenblut auch “Blutwäsche”. Bei dieser Behandlung, die in einer Praxis mit modernsten Einrichtungen durchgeführt wird, wird dem Patienten aus einer Vene im Arm Blut entnommen. Dieses Eigenblut des Patienten wird in einem Haemoaktivator mit Sauerstoff versetzt und mit heilenden Strahlen behandelt. Danach wird das aufbereitete Blut mit speziellen Medikamenten, die auf den Gesundheitszustand des Patienten abgestimmt sind, wieder in den Körper des Patienten injiziert.

Die Eigenblut Behandlung

Was bewirkt die Behandlung mit Eigenblut?

Das aufbereitete und aktivierte Eigenblut bewirkt im Körper des Patienten auf ganz natürliche Weise einen Heilungsprozess. Weiterhin wird durch die Behandlung die Widerstandskraft des Patienten     aktiviert und verbessert. Die Behandlung mit Eigenblut verdeckt keine Krankheiten, vielmehr packt sie die Krankheiten von der Wurzel her an und kann sie daher umfassender heilen.
Die Eigenblut-Behandlung wirkt bei chronischen Erkrankungen wie Allergien, Alters- und Abnutzungsvorgängen, Infekten, Herz- und Kreislaufstörungen und Stoffwechselstörungen.

Die Methode der Eigenblut-Behandlung stärkt durch die Aktivierung der heilenden Kräfte den Körper auf natürliche Weise. Sie kann jedoch auch als wirkungsvolle Kur zur Gesundheits-Pflege und zur Erhaltung der Vitalität angewendet werden.

Entschlackung

Viele Krankheiten werden durch die Verschlackung/Vergiftung des Körpers verursacht. Diese unerwünschten Substanzen beeinflussen den optimalen Ablauf im Organismus. Grundsätzlich ist der Organismus dazu fähig, sich selbständig zu entgiften. Für diese Befreiung von negativen Stoffen hat der menschliche Organismus verschiedene reinigende Organe. Sowohl die Leber, der Darm, die Nieren, die Lunge und auch die Haut wandeln Schlacken und andere giftige Stoffe um oder scheiden sie aus.

Durch fehlerhafte Ernährung, übermäßigen Alkohol- oder Zigarettenkonsum, durch Medikamente oder Kosmetika entstehen diese negativen Stoffe im Körper. Sind die Entgiftungsmöglichkeiten überlastet, werden die Schlacken im menschlichen Bindegewebe und an anderen Stellen im Organismus eingelagert.

Entschlackung

Warum entschlacken?

Werden die Schlacken im Körper abgespeichert, weil die Entgiftungskapazität des Körpers überlastet ist, zeigen sich verschieden Symptome:

  • Hautproblemen entstehen, wie unreine Haut, Ausschläge und Pickel
  • Verdauungsbeschwerden, wie Durchfall und Erbrechen
  • Schleim bildet sich in den Atmungsorganen
  • Der Urin verändert sich
  • Dellenbildung im Bindegewebe (Zellulitis)
  • Chronisch Angina
  • Starke Menstruationsblutungen
  • Hämorrhoidenbildung

Eine Entschlackungskur kann hier sehr hilfreich sein und den Körper entlasten. Dafür müssen noch keine Symptome aufgetreten sein. Hierfür sollte die Ernährung umgestellt werden, auch eine Fastenkur kann hilfreich sein. Weiterhin finden sich entgiftende Kräuter und Lebensmittel, die nach ihrem Verzehr den Körper dazu anregen, die Schlacken abzugeben. Auch äußerliche Anwendungen wie Massagen und Wasseranwendungen nach Kneipp können das Entschlacken beschleunigen. Um den Körper beim Entschlacken zu unterstützen, sollte viel Wasser ohne Kohlensäure zu sich genommen werden, dieses schwemmt schädliche Stoffe aus dem Körper aus.

Die Sauerstoff Ozon Therapie

Ohne Sauerstoff kann ein Mensch nicht leben, es ist das Lebenselixier Nr. 1. Alle gesunden Zellen im menschlichen Körper, bis auf wenige Ausnahmen, benötigen Sauerstoff zur Gewinnung von Energie. Mangelt es dem Körper an Sauerstoff führt dies zu zunehmender Müdigkeit, Inaktivität, sowie auch zu kalten Extremitäten. Auch die Lebenslust kann eingeschränkt werden.
Durch die Versorgung mit Sauerstoff kann Energie erzeugt werden. Durch das Einatmung und die Einmischung von Sauerstoff in das Blut kommt es zur Anregung der Zellatmung und damit zu einer Energiegewinnung.

Weiterhin kann man feststellen, dass ein erhöhtes Angebot an Sauerstoff die körpereigene Abwehr aktivieren kann. Medizinische Versuche haben bewiesen, dass eine Sauerstofftherapie die sogenannte Phagozytoseaktivität der Immunzellen steigert. Dies ist ein sehr wichtiger Faktor für die Abwehr von Tumoren.

Die Sauerstoff Ozon Therapie

Faktor für die Abwehr von Tumoren

Krebszellen brauchen keinen Sauerstoff, um Energie zu produzieren. Daher ist es wichtig, dass der an Krebs Erkrankte alles für eine ideale Sauerstoffversorgung unternimmt. So kann das Ungleichgewicht der Energiegewinnung zwischen Krebszelle und der gesunden Körperzelle behoben werden. Durch seine Wichtigkeit kann die Tumortherapie mit Sauerstoff als medikamentöse Behandlung angesehen werden.
Zwischen dem in der Umwelt vorkommenden Ozon  und dem künstlich aus Sauerstoff hergestellten medizinischen Ozon bestehen große Unterscheide. Das Ozon wirkt in ganz bestimmten Konzentrationen und unter entsprechende Einwirkungsdauer als Atemgift. Es reagiert giftig auf die Lungenschleimhaut, weshalb das medizinische Ozon nicht oral, sondern nur zur Lokalbehandlung an der Körperoberfläche angewendet wird.
Bei der klassischen Ozon-Eigenblut-Behandlung wird dem Krebspatienten ca. 200 ml Blut in eine Vakuumflasche entnommen. Dieses Blut wird mit Ozon (ca. 2000 bis 3000 g) angereichert. So können drei angeregte Sauerstoffatome des Ozons zur Energiegewinnung genutzt werden. Das Ozon, welches in das Blut eingebracht wurde, zerfällt in Sauerstoff, der der Zellatmung zur Verfügung steht, und in Wasser. Während dieses Zerfalls wird für den Patienten direkt nutzbare Energie freigesetzt.

Vitamin C- Hochdosistherapie

Schon unsere Vorfahren haben erkannt, dass man bei Erkältungskrankheiten warmen Zitronensaft trinken sollte. Dieser Saft enthält das allseits bekannte Vitamin C (auch Ascorbinsäure genannt). Der Mensch ist nicht in der Lage Vitamin-C zu produzieren. Daher ist er auf die Fremdzufuhr aus der Nahrung angewiesen.

Ein weitbekanntes Beispiel für den Mangel an Vitamin C ist Skorbut, an dem früher Seefahrern litten. Diese hatten auf ihren langen Schiffsreisen kaum Vitamin C-haltige Nahrungsmittel zur Verfügung. Symptome des Mangels sind Zahnfleischbluten, Zahnausfall, Hautblutungen und Wundheilungsstörungen. Weiterhin sind Menschen mit Vitamin-C-Mangel sehr krankheitsanfällig. Skorbut war ein ernsthaftes Problem, bis der englische Entdecker James Cook im 18. Jahrhundert bei seinen Seereisen Vitamin C-reiches Sauerkraut mit an Bord seines Schiffes nahm. Dieses lang haltbare Nahrungsmittel verhinderte das Auftreten des Vitamin-C-Mangels. Schon die Wikinger nahmen auf ihre langen Seereisen Vitamin-C-haltige Zwiebeln mit an Bord. Wissenschaftliche Arbeiten haben bewiesen, dass Vitamin C als Aktivator des gesamten Zellstoffwechsels wirkt.

Vitamin C- Hochdosistherapie

Vitamin C ist  u. a. bei folgenden Prozessen im Körper beteiligt:

  • Vitamin C stärkt die Abwehrkräfte
  • Vitamin C schützt gegen freie Radikale, die das Erbgut schädigen können
  • Vitamin C fördert die Heilung von Knochen, Haut und Wunden
  • Vitamin C regelt den Fettstoffwechsel, die Entgiftungssysteme des Körpers und das Hormon- und Nervensystem

Der Nobelpreisträger Prof. Dr. Linus Pauling (1901 – 1994) glaubte, dass eine prophylaktische Vitamin C Einnahme in großen Mengen vielen schweren Krankheiten vorbeugen kann. Er vermutete sogar, dass Vitamin C heilen könnte.
Die Vitamin C Hochdosistherapie begründet sich auf der Annahme, dass bei zahlreichen Erkrankungen der Vitamin-C-Bedarf sehr erhöht ist. Dieser Vitamin C Bedarf kann nicht mehr allein über die Nahrung zugeführt werden. Eine Erkrankung der Darmschleimhäute kann die Aufnahme von Vitamin C weiter reduzieren.
Daher wird das Vitamin nicht oral eingenommen. Bei der Hochdosistherapie wird das Vitamin C direkt in die Blutbahn injiziert. So kann der therapeutisch wirksame Vitamin-C-Spiegel sehr schnell erreicht werden und dadurch ein rascher Heilungsprozess einsetzen werden.

Oft wird nachgefragt, ob diese Mengen an hochdosiertem Vitamin C auf anderem Wege als über eine Infusion in den Körper gelangen können. Doch Vitamin C wird im Dünndarm vom Körper aufgenommen und dessen die Aufnahmefähigkeit ist begrenzt. Daher müsste man     Vitamin C täglich in mehreren kleinen Dosen von 100 – 200 mg zu sich nehmen. Leider kann der Genuss dieser hohen Dosen zu Magenproblemen kommen. Vitamin C ist eine Säure, die die Magenschleimhäute angreift. Erfahrungen in der Naturheilkunde haben gezeigt, dass zwischen 7,5 g bis zu 60 g Vitamin C bei der Hochdosistherapie gegeben werden können.

Die Vitamin C Hochdosistherapie hat gute Erfolge gezeigt bei der Behandlung von:

  • Burn-out-Syndromen
  • Depressionen
  • hoher Infektanfälligkeit
  • bösartigen Erkrankungen
  • bei Wundheilungsstörungen und viele andere Erkrankungen

Ozonbehandlung

Die Wirkungen einer Behandlung mit Ozon beruhen vor allem auf einer Beeinflussung der Immunzellen, auch die Struktur des Blutfarbstoffs verändert sich.

Die Ozontherapie vernichtet nicht nur Bakterien, Pilze und Viren. Sie fördert zusätzlich auch die Durchblutung, mobilisiert die Abwehr des Immunsystems und aktiviert gleichzeitig auch den Stoffwechsel. Vor allem ältere erkrankte Menschen profitieren somit von einer Ozontherapie.

Das medizinische Ozon ist ein Gemisch aus reinem Ozon (0,05 bis 5 %) und reinem Sauerstoff. Es wird außer bei Durchblutungsstörungen auch bei Hautulzera und Hautläsionen, sowie bei bakteriellen Infektionen und viralen Erkrankungen, aber auch unterstützend bei einer Krebserkrankung erfolgreich eingesetzt.

Ozonbehandlung

Die Ozonbehandlung fördert die Durchblutung im Gewebe

Der gasförmige Stoff kann unterschiedlich dem Körper zugeführt werden, systemisch z. B. durch eine große Ozon-Eigenblut-Behandlung. Bei dieser Behandlung werden dem Patienten 50 bis 100 ml Blut aus einer Vene entnommen. In einer Flasche wird das Blut darauf mit Natriumzitrat mit dem medizinischen Ozon-Sauerstoff-Gemisch versetzt. Dieses angereicherte Blut wird als Infusion zurück in den Körper gegeben. Je nach Indikation beträgt die Ozondosierung bei dieser Behandlung 10 bis 40 µg pro Milliliter Blut.

Weitere systemische Verabreichungen sind die Ozoninsufflation durch den Anus, (etwa bei Afterentzündungen oder Dickdarmentzündungen) oder die kleine Behandlung mit Eigenblut bei Allergien, Akne und Furunkulose. Zudem kann das Ozon topisch und intraartikulär bei rheumatischen Gelenkerkrankungen angewendet werden.

Die Wirkung des Ozons beruht vor allem auf einer Beeinflussung der Abwehrzellen des Immunsystems. Außerdem werden der Stoffwechsel der roten Blutkörperchen und die körpereigenen Antioxydantien aktiviert.
Das Ozon im Blut lagert sich an ungesättigte Fettsäuren in der Zellmembran an. Darauf werden wachstumsfördernde Proteine freigesetzt, das Immunsystem wird aktiviert. Weiterhin verändert sich das Molekül des Blutfarbstoffs Hämoglobin, sodass der an den roten Blutkörperchen gebundene Sauerstoff weniger fest sitzt und leichter abgegeben werden kann. Dies führt zu einer viel besseren Versorgung mit Sauerstoff in den Blutgefäßen und im Gewebe.

Krebsmittel Ukrain

Das Krebsmittel Ukrain ist eine Alkaloid-Verbindung und wird aus dem Schöllkraut gewonnen. Dieser Stoff wird intravenös injiziert. In sehr kurzer Zeit reichert sich Ukrain in Primärtumor und in Metastasen an. Unter ultraviolettem Licht fluoresziert Ukrain, so kann krankes Gewebe in seiner Ausdehnung genau erkannt werden. Zusätzlich bringt das Krebsmittel die Krebszellen zum Absterben. Dabei greift es das gesunde Gewebe nicht an. Die Wirkung von Ukrain, wird in aller Welt diskutiert. Es hat eine sehr positive Wirkung in frühen und mittleren Stadien von Krebs gezeigt. Auch bei schon von der Schulmedizin aufgegebenen „austherapierten“ Krebskranken zeigen sich Heilerfolge. Auf jeden Fall erhöhte Ukrain die Lebensqualität dieser behandelten Patienten.

Krebsmittel Ukrain

Die kriminelle Geschichte einer Verhinderung

Dr. Wassil Jaroslaw Novicky hat dieses Heilmittel erfunden. Er versucht seit zwanzig Jahren, bis jetzt vergeblich, eine Zulassung des Mittels zu erreichen.

Dr. Eleonore Thun-Hohenstein hat ein Buch geschrieben, indem sie nicht nur von der Entstehungs- und Erfolgsgeschichte des Krebsmittels Ukrain erzählen. Sie berichtet ebenfalls über die vielen rätselhaften Vorfälle, sowie Verhinderungsversuche. Nach der Lektüre dieses Buches wird man sich fragen, wer wirklich Angst hat vor dem Krebsmittel Ukrain. Es stellt sich vor allem die Frage, warum dieses vielversprechende Mittel nicht allgemein eingesetzt werden darf.

Gaston Naessens – 714X

Der Arzt Dr. Gaston Naessens entdeckte, dass Tumorzellen eine immunsystem- lähmende Substanz herstellen (Cocancerogenic-Faktor-K= CFK). Der Stoff 714X neutralisiert dieses CFK. Dadurch wird ermöglicht, dass das Immunsystem Krebszellen besser entdeckt und zerstören kann. 714X kann die Krebszellen nicht zerstören. Vielmehr blockiert es die Zellen, damit die diese sich nicht mehr ernähren können.

Der Franzose Gaston Naessens entwickelte ein neuartiges optisches Mikroskop, das sogenannte Somatoskop. Mit dem Somatoskop können Mediziner lebende Organismen hoch aufgelöst beobachten. Naessens fand mit der Hilfe des Somatoskop kleine Partikel im Blut, die vorher niemand sehen konnte. Er benannte diese Teilchen Somatids. Diese kleinen Lebenseinheiten sind, so Gaston Naessens,  die Vorläufer der DNA. Sie würden helfen, Energie in Materie zu transformieren.

Gaston Naessens - 714X

Mikrozyklus mit 3 Phasen

Naessens entdeckte, dass die Somatiden einen Mikrozyklus mit 3 Phasen durchlaufen. Die Somatiden sind grundsätzlich harmlos. Wenn das Immunsystem jedoch unter Stress steht, durch Krankheiten geschwächt oder durch Umwelt-Giftstoffe beschädigt wird, können die Somatiden im Rahmen des Mikrozyklus bösartig werden. Krebs, Multiple Sklerose, Lupus, sowie andere Erkrankungen können die Folge dieser Entwicklung sein.

714X kann Krebstumore zum Schrumpfen bringen. Weiterhin wirkt es sich positiv auf das Körpergewicht aus. Der Stoff kann Schmerzen lindern oder sogar beheben. Das Leben kann trotz Krebs verlängert werden. In der Regel besteht die 714X-Therapie aus 3 Injektionsbehandungen. 714X wird täglich über mindestens 21 Tage direkt in die Lymphknoten des Unterleibsbereichs gespritzt. Nach dieser Behandlung folgt eine Pause von 2 Tagen. Ist der Krebs schon fortgeschritten kann die Behandlung auch intensiviert werden. Dr. Gaston Naessens sammelte hunderte Fallstudien, bei denen 714X erfolgreich gegen Melanome, Karzinome, bösartige Lymphome, Osteosarkome und andere Krebsarten verwendet wurde. Es bestehen keine aussagekräftigen Studien zu der Heilungswirkung von 714X. Schon vor ihm entdeckte Dr. Wilhelm Reich diese kleinen Somatids, doch nannte er sie damals Bione.

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