Krebserreger – Viren, Bakterien, Pilze

Die bösen Krebserreger – Viren, Bakterien, Pilze – die Schulmediziner auf dem Holzweg!

Die Grundlage der Krebsforschung in der modernen Schulmedizin ist seit nunmehr einem Jahrhundert immer noch die Erregertheorie. Auf ihr basiert die gesamte Diagnostik und Therapie, die sich inzwischen zu einer weltweiten Milliardenindustrie entwickelt hat. Antibiotika, Cortison, Impfungen und vieles mehr sind die Krebsmittel der Wahl. Kennt man erst einmal den “Erreger”, braucht man diesen nur zu vernichten. Danach sei der Patient wieder gesund, so die gängige Meinung der Lehrenden. Leider bleibt diese Theorie reines Wunschdenken. Sie führt in eine bedrohliche Sackgasse. Denn die wirklich biologischen Naturgesetzmäßigkeiten sprechen eine deutlich andere Sprache und derartige Maßnahmen haben mit der Zeit verheerende Folgen. Diese Folgen können wir leider immer häufiger feststellen. Noch nie zuvor gab es dermaßen viele chronisch Kranke wie in den letzten Jahrzehnten. Die Tendenz ist stetig zunehmend! Daher ist es an der Zeit, umfassende, aber auch laienverständliche Aufklärungsarbeit hinsichtlich des Wesens der Mikroben zu leisten. Für jedermann ist es enorm wichtig, über dieses Kapitel einigermaßen Bescheid zu wissen. Mit diesen Kenntnissen der Zusammenhänge ist man imstande, vieles selbständig auch ohne Medizinstudium zu beurteilen. Um nun die Gesamtzusammenhänge hinsichtlich der Mikroben, welche heute allerorts als “die bösen Erreger” verurteilt werden, besser verstehen zu können, lassen Sie uns systematisch an diese Thematik herangehen.

Krebserreger - Viren, Bakterien, Pilze

Alle Erkrankungen sind zweiphasig

Das Gesetz der Zweiphasigkeit der Erkrankungen ist eine der wichtigsten Gesetzmäßigkeiten. Nach diesem biologischen Gesetz verläuft jede Erkrankung biphasig. Sie beginnt mit der sogenannten Dauersympathikotonie. Danach kehrt man schließlich über die Dauervagotonie zur normalen Gesundheit zurück. Es ist allgemein bekannt, dass der Organismus im gesunden Zustand zwischen den beiden “Zügeln” des sog. vegetativen Nervensystems (VNS) pendelt, also des Nervensystemsteils, der den vegetativen Funktionen dient (unbewusste Regelung von inneren Lebensvorgängen). Dieses vegetative Nervensystem (VNS) setzt sich aus zwei Anteilen zusammen: dem sog. Sympathikus – dem Stressanteil – und dem Parasympathikus bzw. Vagus – dem Regenerationsanteil. Der Sympathikus beherrscht in biologischen Situationen wie Stress, Flucht, Kampf und Abwehr. Er mobilisiert alle Kräfte, um “den Kampf” zu gewinnen bzw. sich in Sicherheit zu bringen. Der Vagus ist für die Regulation von Ruhe, Erholung und Regeneration zuständig.

Dieser Teil des Nervensystems dominiert vornehmlich die Verdauungsorgane, um Vitalstoffe aus der Nahrung zu aufzunehmen und in die Zellen einzuspeisen, damit der nächste Tag erfolgreich überstanden werden kann. Übergeordnet betrachtet, geht es bei dieser Aufteilung also um den groben Tag-Nacht-Rhythmus. Der gesunde Zustand, auch Eutonie genannt, ist ein steter Wechsel vom sympathischen und parasympathischen Anteil des vegetativen Nervensystems. Dieser gleichförmige und gleichmäßige Wechsel ist im Falle einer Erkrankung jedoch gestört. Der Körper schaltet um auf den Sympathikus, den Stressanteil. Also es herrscht Dauerstress im Körper und der kommt vorläufig nicht mehr zur Ruhe. Diese vegetative Dauerstressphase ist meist an den Symptomen der kalten Händen und Füßen, Appetitlosigkeit, Schlaflosigkeit, Unausgeglichenheit, Nörgeligkeit der Kinder zu erkennen. Jeder kennt diese Situationen, wenn Mütter die Veränderung ihrer Kinder wahrnehmen und meinen: “Ich glaube, unser Kleiner brütet ‘was aus.” Wenn die Kinder dann krank und bettlägerig werden, sind sie schon in der zweiten Erkrankungsphase. Diese „eigentliche Erkrankung“ geht mit Schlappheit und Fieber einher. Dieser Zustand wird durch den Vagus bestimmt, den anderen Teil und Funktionszustand des vegetativen Nervensystems. Fieber und Schlappheit sind Symptome einer. Dauervagotonie. Zu diesem Zustand gehören Erkrankungen wie Bronchitis, Lungenentzündung, Scharlach, aber auch Neurodermitisschübe, epileptische Krampfanfälle, akute rheumatische Beschwerden und vieles mehr. Diese Phase ist im Grunde genommen schon die Heilungsphase. Diese zweite Phase folgt immer auf die dauergestresste Phase.

Das Auftreten der Mikroben, der sogenannten „Krankheitserreger”

Jede Krankheit, vom leichten Schnupfen bis hin zum Krebs, verläuft im Grunde nach diesem ganz bestimmten Muster ab: Sie ist zweiphasig und wird im Wesentlichen durch unser Gehirn geregelt. Erst fängt die sogenannte Stressphase an, der sympathische Anteil ist dominant, die Dauersympathikotonie. Die zweite Phase folgt, die eigentliche Heilungsphase bzw.  Dauervagotonie. Erst in dieser zweiten Phase der Erkrankung treten vermehrt die sogenannten Krankheitserreger auf. Diese sind eigentlich keine Verursacher der Krankheit, sie sind bestenfalls Anzeiger, Indikatoren. Genaugenommen muss es eher heißen: Die Mikroorganismen sind die Anzeiger der zweiten Phase einer Erkrankung. Vorher läuft immer eine sympathikotone Stressphase ab. Die Mikroben werden zentral von unserem Gehirn geführt und aktiviert. Sie haben ganz klar abgesteckte Aufräumarbeiten zu erfüllen. Jede der Mikroben-Gruppen “bearbeitet” jeweils nur ganz bestimmte Organgruppen, welche ihnen entwicklungsgeschichtlich zugewiesen sind.

So sind beispielsweise Viren immer großhirngesteuert. Während Pilze immer vom Stammhirn dirigiert werden.

Das Stammhirn ist entwicklungsgeschichtlich das älteste Teil unseres komplexen Gehirns. Jedes Organ bzw. bestimmte Teile von Organen werden genau von einem dieser Hirnteile bzw. speziellen Arealen dieser Hirnteile innerviert und gesteuert. Viren haben die Aufgabe, Gewebe, welches in der dauer-sympathikotonen Phase der Erkrankung zerstört wurde im Sinne von mikroskopisch kleinen Ulcera (geschwürige Löcher), in der vagotonen Heilungsphase wiederaufzufüllen. Bei den Pilzen ist es genau umgekehrt; sie tragen Gewebe ab, welches in der ersten Erkrankungsphase überschüssig gewuchert hat. Also die vermeintlich „bösen“ Mikroben unterstützen den Körper bei der Wiederherstellung der Gesundheit. Sie erfüllen ihre Aufgabe jedoch nur bei einer bestimmten Arbeitstemperatur, dem Fieber. Deshalb ist die Bekämpfung von Fieber kontraproduktiv. Auch der Zeitpunkt, ab wann Mikroben “bearbeiten” dürfen, wird ausschließlich von unserem Gehirn bestimmt. Die Mikroben samt Fieber haben also ihren Sinn und ihre physiologische Aufgabe.

Das Verschwinden der Mikroben
Wenn Mikroben nicht mehr gebraucht werden, verschwinden sie automatisch. Der angebliche Abwehrkampf ist überhaupt kein echter Kampf. Vielmehr handelt es sich nur um andere immunologische Vorgänge während der Heilungsphase. Zunächst werden die Mikroben durch ihr zuständiges Gehirnareal aktiviert, um bestimmte Aufräumarbeiten wahrnehmen zu können und dann, nach abgeschlossenen Arbeiten, werden diese Mikroben wieder aus dem Verkehr gezogen. Dies ist die Arbeit der Abwehrzellen des Immunsystems. Nur ist dies nicht die eigentliche Abwehr, da sie sich gegen keinen echten Aggressor wendet. Die Mikroben kommen ja von innen und werden gezielt von unserem Gehirn aktiviert. Daher sind die Mikroben weder Gut noch Böse, vielmehr rein immunologische Phänomene.

Das Immunsystem
Die Vorstellung vom Immunsystem als dem Kampf von Gut gegen Böse kann demnach nicht mehr vollständig aufrechterhalten werden. Jedoch sollte man die Reaktionen des Immunsystems nicht unterschätzen. Die Reaktionen sind nicht völlig harmlos. Sie können unter Umständen sehr heftig ausfallen und den Körper anstrengen. Das Auftreten der Mikroben ist grundsätzlich ein Anzeichen für die zweite Phase einer Erkrankung. Ihr Auftauchen zeigt die vagotonen Heilungsphase an. Die sogenannten „Krankheitserreger” treten immer erst mit einem bestimmten Bereich auf, unter einer ganz bestimmten Innervierung!

Niemals finden sich Mikroben in einem völlig gesunden Körper, in dem sich der sympathische und der vagotone Anteil des vegetativen Nervensystems die Waage hält.       Erst die Veränderung des Bereichs und des Milieus begünstigt           das Wachstum und die Vermehrung der Mikroben.

Mikroben und das Terrain
Dies wurde auch Louis Pasteur, dem französischen Wissenschaftler und Mikrobiologie-Pionier, mit der Zeit zunehmend klarer. Er erkannte in seinen späteren Jahren den Wahrheitsgehalt der Forschungsarbeiten seines Zeitgenossen und Kontrahenten, dem Mediziner Antoine Bêchamp, an. Louis Pasteur gab zu, dass der Organismus zunächst in einen kranken Zustand verfällt, bevor Bakterien und Viren wuchern können. Er gestand schließlich: “La bactérie n’est rien, le terrain c’est tout.” – “Die Mikrobe ist nichts, das Terrain ist alles.” Der Begründer der Mikrobiologie war nun gegen Ende seines Lebens der Überzeugung, dass die Mikroben nur Anzeiger, aber nicht die Verursacher von Leiden seien. Darüber hinaus wurde ihm das Phänomen der Unterdrückung bewusst: “Wenn Sie meinen, Krankheiten einfach dadurch beseitigen zu können, dass Sie die dabei auftretenden Bakterien unterdrücken und abtöten, dann können Sie ganz schlimme Wunder erleben.” – Auch Rudolf Virchow, der Begründer der modernen Pathologie bekannte sich gegen Ende seines Lebens zur Lebenskraft und erkannte damit eine der zentralen Säulen der Homöopathie an. “Dennoch verharrt die etablierte Lehrmedizin auf den ‚Jugendsünden’ Virchows und Pasteurs ungerührt bis zum heutigen Tag.”, so Dr. med. Otto Eichelberger, ein bekannter Homöopath unserer Zeit.

Die Krankheitserreger, die gar keine sind
Gemäß diesen Zusammenhängen hat also jede Erkrankung einen zweiphasigen Verlauf. Die Mikroben vermehren sich erst ganz gezielt in der zweiten Phase der Erkrankung. Daher können sie gar keine echten Krankheitserreger und damit Auslöser einer Erkrankung sein. Somit ist auch der Begriff “Erreger” grundverkehrt. Genaugenommen sind diese Mikroben bestenfalls Anzeiger der zweiten Erkrankungsphase, also der eigentlichen Heilungsphase. Sie treten also erst mit einem bestimmten Bereich auf, unter einer ganz bestimmten Innervierung, und zwar der Regenerationsphase. Dieses Not- oder Sonderprogramm der Natur begünstigt das gezielte Wachstum der Mikroben und deren Vermehrung. Die Mikroben werden bewusst gesteuert und haben ihre Aufräumfunktion und Regenerationsfunktion des zerstörten Gewebes, welches in der Stressphase der Erkrankung zerstört wurde.

Sobald die Mikroben dann nicht mehr gebraucht werden, werden sie wieder aus dem Verkehr gezogen. Die Vorstellung vom Immunsystem als dem Kampf von Gut gegen Böse sowie die damit verbundene sog. Antigen-Antikörper-Theorie – im Sinne von zentraler Säule der Abwehr – ist demzufolge als veraltert anzusehen.

Ein durcheinander gebrachtes Immunsystem durch Impfungen
Das Einbringen von Mikroben in einen gesunden Organismus zwecks “Training” des Immunsystems durch eine Impfung ist nicht sinnvoll. Denn der Körper ist nicht in der zweiten Krankheitsphase. Man impft meist in einer Gesundheitsphase, in die Eutonie hinein.

Der Körper ist auf das Eindringen der Mikroben in keiner Weise vorbereitet. Und schon gar nicht auf derlei verschiedenartige Mikroben, die in der Natur nicht vorkommen. Problematisch sind besonders Kombinationsimpfungen. Es ist nicht möglich das Immunsystem gezielt aktiv zu trainieren. Impfungen sind vielmehr die Ursache für ein völlig durcheinandergebrachtes Immunsystem.

Ein falscher Therapie-Ansatz: Das Bekämpfen oder Manipulieren von Mikroben
Ein Grundsatz der Schulmedizin besteht darin das Auftreten von Mikroben ständig bekämpfen zu müssen. Sie sind sich nicht bewusst, dass sie damit die Heilungsphase der Krankheit direkt negativ beeinflussen. Durch die therapeutischen Maßnahmen wird das natürliche Gleichgewicht im Körper durcheinander gebracht. Die eigentlichen Ursachen der Krankheit werden jedoch nicht angerührt. Besonders deutlich wird dies bei der Anwendung von Antibiotika und Cortison. Das Stresshormon Cortison wirkt direkt auf das Gehirn, es unterdrückt die Heilungsphase der Erkrankung und führt den Patienten erste Krankheitsphase zurück. Bei Neurodermitis ist dieses Wirkung von Cortison besonders offensichtlich. Die Hautentzündungen scheinen durch Cortison zunächst zu verschwinden, ihre Symptome nehmen ab. Doch in Wirklichkeit wird die Krankheit nur in die erste Phase – “zurück an den Anfang” gedrückt. Sobald jedoch wieder die zweite Phase einsetzt, kommt der Hautausschlag wieder und blüht wieder auf. Oft ist die Neurodermitis schlimmer als vor der Cortisongabe. Bleibt der Hautausschlag dennoch weg, so ist dies keinesfalls gleichbedeutend mit “echter” Heilung, da sich in der Regel andere stellvertretende Gesundheitsstörungen einstellen, so zum Beispiel Asthma bronchiale, spastische Bronchitis, epileptische Krampfanfälle u.v.m. Dieses Phänomen wird Unterdrückung genannt: Eine Krankheit verschwindet, doch eine andere taucht dafür auf. Meist ist die stellvertretende Krankheit sogar schwerwiegender.

Oft wandert eine oberflächliche Krankheit weiter ins Körperinnere getrieben worden und hat sich so verschlimmert und verkompliziert. Ähnlich verlaufen auch mit Antibiotika behandelten Infektionskrankheiten. Zum Beispiel Scharlach, im Grunde eine eher harmlose Kinderkrankheit. Doch wenn man diese Infektionskrankheit mit Medikamenten weggedrückt, wenn man den Hautausschlag, als Reinigungsprozesses, nicht zulässt, kann es zu gefährlichen Komplikationen kommen.

Schlimme Auswüchse zukünftiger Impfungen
Die Erregertheorie hat bereits extreme Auswüchse angenommen. Ein Artikel im Magazin Focus vom Februar 1998 zeigt diese Entwicklung auf. In einem Artikel konnte man lesen, dass sich, nach Angaben des Impfberichtes der WHO, derzeit Impfstoffe gegen ca. 60 unterschiedliche Krankheiten in den letzten Teststadien befinden. Impfstoffe gegen Durchfall, Mittelohrentzündungen, Magengeschwüre, Borreliose und Atemwegsinfektionen. “Schon bald werden wir gegen praktisch jede Krankheit impfen können. Und die Zahl der Kombinationsmöglichkeiten ist nahezu unbegrenzt” so Dr. Klaus Gritz, damalige Präsident des Berufsverbandes der Kinder- und Jugendärzte und Mitglied der Ständigen Impfkommission) Dieses Unterfangen ist aufgrund der Naturgesetzmäßigkeiten von vorneherein zum Scheitern verurteilt. Auf der anderen Seite werden damit noch mehr chronischen Erkrankungen verursacht werden. Schon heute gibt es Kleinstkinder mit Asthma bronchiale, Colitis ulcerosa, Epilepsie und anderen chronischen Krankheiten zu beklagen.

Die Antigen-Antikörper-Theorie – eine “geschöntes” System
In der Schulmedizinisch ist Immunität gleichbedeutend mit einem Vorhandensein von spezifischen Antikörpern im Blut. Ziel dieser Theorie ist das gezielte künstliche Aufbauen von Antikörpern sowie das ständige Bekämpfen von Mikroben. Doch unser Immunsystem ist weitaus komplexer. Es lässt sich niemals auf das bloße Vorhandensein der einen oder anderen Antikörperkonzentration begrenzen. Die Antigen-Antikörper-Theorie sollte als tragende Säule der Immunität endgültig widerlegt werden und der Vergangenheit angehören. Bereits Louis Pasteur schien dies schon geahnt zu haben. Schon damals verschönte er die in Wahrheit weniger überzeugenden Ergebnisse seiner Studien. Dies konnte allerdings erst im Jahre 1993 nach fast 20jähriger wissenschaftlicher Sichtung und Studium von Pasteurs privaten Aufzeichnungen seiner Laborarbeit durch den Wissenschaftler Dr. Gerald L. Geison vom Historischen Institut der Universität Princeton (USA) aufgedeckt werden.

Nach Untersuchungen von Seuchenverläufen der letzten 150 Jahre werden immer mehr Zweifel deutlich. Es zeigt sich, dass Geimpfte sogar häufiger und schwerer erkrankten als Nicht-Geimpfte. Dies ist nicht verwunderlich, denn ihr Immunsystem wurde systematisch verwirrt.

Dr. Govallos VG 1000

Dr. Valentine I. Govallo, ein russischer Immunologe, fand heraus, dass Krebs eine besondere Eigenschaft hat, die es ihm ermöglicht, Angriffe des Immunsystems zu umgehen und zu verhindern. Govallo entdeckte, dass dieser bestimmte Faktor im Mutterkuchen, der den Fötus umgibt, existent ist und entwickelte aus dem Blut der Plazenta nach der Geburt einen Impfstoff. Mit diesem Impfstoff kann das Immunsystem des Körpers gestärkt werden. Krebs und dessen Schutzmechanismen können so überwältigt werden.
Krebsimmunologen sind schon immer davon ausgegangen, dass eine gezielte Stimulation des Immunsystems den Krebs stoppen oder möglicherweise sogar umkehren könnte.
Nach Dr. Govallos Ansicht liegt der Grund darin, dass Krebs eine einzigartige immunologische Charakteristik hat. Aus diesem Grund gelingt es dem Krebs in den meisten Fällen, die Angriffe des menschlichen Immunsystems zu überstehen. Dr. Govallo war der Direktor des Laboratoriums für klinische Immunologie des medizinischen Institutes in Moskau. Er entdeckte im Lauf der Jahre, dass viele Frauen nach Fehlgeburten ein Problem im allgemeinen Abbau des fötalen-plazentalen Immunsystems hatten – verursacht durch Umweltschadstoffe. Dr. Govallos Therapie basiert auf seinem Verständnis, wie der Fötus mit seiner Mutter kommuniziert, nämlich auf immunologischer Ebene.

Dr. Govallos VG 1000

Dr. Govallos Therapie

Auch wenn Babys ganz von ihren Müttern abhängig sind, so hat auch der Fötus ein primitives Immunsystem mit Merkmalen, die ganz leicht von dem der Mutter abweichen. Das Immunsystem des Fötus und das der Mutter stehen praktisch in einem Wettkampf miteinander. Es gibt sogar die Möglichkeit, dass das Immunsystem der Mutter den Fötus als ein Fremdprotein betrachten und ihn bekämpfen könnte. Normalerweise wird der Fötus jedoch nicht abgestoßen, da das Plazenta-Immunsystem in der Lage ist, das normale Immunsystem der Mutter zu blockieren oder auch zu umgehen.
Eine Fehlgeburt kann dann entstehen, wenn das Immunsystem der Mutter im Fötus fremde Gene des Vaters erkennt. Das Immunsystem der Mutter geht dann davon aus, dass es sich um einen Eindringling handelt. Der Fötus wird vom Immunsystem daraufhin abgestoßen. Belastungen mit Umweltgiften, die in Russland besonders stark sind, verstärken dieses Problem noch zusätzlich, weil das Immunsystem der Mutter stärker mit fremden Proteinen und Materialien belastet wird. So ist der Fötus noch größeren Gefahren ausgesetzt.

Mit dieser Erkenntnis war für Dr. Govallo ein wichtiger Teil der Lösung des Krebsproblems gefunden. Ihm wurde klar, dass genauso, wie die Plazenta “Abwehrfaktoren” herstellt, um zu verhindern, dass das Baby von der Mutter als Fremdkörper abgelehnt wird, auch ein Tumor diese Fähigkeit haben könnte, das Immunsystem zu überlisten, indem er eine Art “immunologischen Schutzmechanismus” verwendet. Um einen Angriff durch das Immunsystem zu verhindern, wendet der Tumor also die gleiche Methode an wie der Fötus.
Wissenschaftler wissen heute, dass Tumore “Abwehrfaktoren” produzieren. Bei diesen Faktoren handelt es sich um Proteine, die vom Tumor abgelegt werden, wenn er mit dem Immunsystem des Betroffenen in Verbindung kommt. Eine Form dieses Tumorproteins kann die Aktivitäten der Natürlichen Killerzellen (NKZ) abschalten. Bei der Absonderung dieser Abwehrfaktoren handelt es sich um einen Mechanismus, bei dem Tumorzellen sich einen Vorteil gegenüber den Anti-Tumorreaktionen des “Gastgebers” verschaffen. Dadurch sind die Tumorzellen in der Lage, die Gegenangriffe des Immunsystems abzuwehren.
Der Krebs hat somit einen Weg gefunden, das Immunsystem abzuschalten. Das könnte der Grund für die biologische Überlebensfähigkeit des Tumors sein. Erst wenn es gelingt, diesen Schutzschild des Krebses zu durchbrechen, ist der Körper auch in der Lage, das Wachstum des Tumors zu neutralisieren, zu stoppen oder ihn sogar zu zerstören.
Der von Dr. Govallo aus der Plazenta hergestellte Impfstoff ermöglicht es sozusagen, den Tumor zu entdecken. Govallos Impfstoff wird sofort nach der Geburt eines Menschen aus dem Plazentagewebe hergestellt. Es werden die aktivsten Teile des Plazentaextrakts verwendet, um den schützenden Abwehrfaktor, der vom Primärtumor hergestellt wurde, zu neutralisieren. Aus diesem Grund nennt man seine Behandlung auch IPT (Immuno-Plazental-Therapie). Bekannt wurde der Impfstoff jedoch als VG 1000.
Dr. Govallo weist auf die Gefahr hin, dass wenn der Tumor zu schnell zerstört wird, der Patient vergiftet werden kann. Denn große Mengen von Giftstoffen werden im Körper freigesetzt, wenn der Tumor abstirbt. Dieses Problem wird auch als Tumor-Lysis-Syndrom bezeichnet. Die toten Tumorzellen müssen durch das Blut und die Lymphbahnen aufgenommen werden, damit der Körper sie abtransportieren kann. Dies kann jedoch die Entgiftungsmöglichkeiten des schon belasteten Körpers überfordern. Daher muss der Körper ausreichend mit Nährstoffen versorgt werden. In einer Studie mit fortgeschrittenen Krebspatienten hatte VG 1000 nach 5 Jahren eine Überlebensrate von 77% erreicht. Im Vergleich dazu bestand nur eine 6%ige Überlebensrate auf Basis anderer immunotherapeutischer Vorgehensweisen.

Vor allem die Lebensqualität der Krebspatienten verbesserte sich mit der Einnahme von VG 1000.
Ärzte der Duke Universität in North Carolina in den USA stellte eine 50% ige Überlebensrate über eine Periode von 7-32 Monaten fest, nachdem 25 Leukämiepatienten (v.a. Kinder) eine Infusion mit Plazenta-Blut erhielten. Zusätzlich benötigten alle 25 Patienten Knochenmark, um Stammzellen zu ersetzen, Durch die Verwendung des Blutes der Plazenta ergaben sich bessere Überlebensraten im Vergleich zu einer Standard-Knochenmark-Transplantation. Durch die Gabe von VG 1000 passten Empfänger und Spender besser zueinander.
Es sprechen harte Fakten für Govallos Therapie mit VG 1000. Nach einer OP stellt VG 1000 eine weitere Heilungsoption dar. Die ursprüngliche Therapie von Dr. Govallo bestand nur aus 2-3 VG 1000-Injektionen. Der heutige Hersteller des Mittels empfiehlt VG 1000 über eine längere Zeit zu injizieren. Weiterhin wurde das Herstellungsverfahren verändert.

Fehldiagnose Krebs

Früherkennung heißt nicht länger leben, sondern länger Leben mit dem Wissen um Krebs“, sagte Professor Dr. Johannes Köbberling vom Zentrum für Innere Medizin der Kliniken St. Antonius in Wuppertal auf dem vierten Kongress der European Federation of Intemal Medicine (EFIM). Seine Kritik an den üblichen Krebs-Diagnose-Methoden war vernichtend. Man war einhellig der Meinung, dass 50 Jahre Krebsvorsorge und -politik in eine Sackgasse geführt haben.
“Über die Risiken einer Krebsfrüherkennung wird kaum gesprochen”, sagte Professor Dr. Jürgen Windeler vom Medizinischen Dienst der Spitzenverbände der Krankenkassen, Essen. Dass Fehldiagnosen auftreten, ist ganz sicher. Falsch positive wie auch falsch negative Krebs-Diagnosen sind jederzeit möglich. Ohne Zweifel ist ein positives Mammogramm keine gute Nachricht. Doch die Mehrzahl der Frauen, bei denen der Test positiv ausfällt, hat gar keinen Brustkrebs. Dies belegen statistischen Daten, die Professor Dr. Peter Gotzsche vom Cochrane Zentrum in Kopenhagen vorstellte. Er betonte, dass von 1000 untersuchten Frauen durch die rechtzeitige Krebsdiagnose nur bei einer einzigen Frau der Krebstod verhindert werden könne. Jedoch erlitten fünf weitere Frauen eine überflüssige Krebsdiagnose, drei Frauen eine überflüssige Tumorentfernung und zwei Frauen würde sogar unnötigerweise die Brust abgenommen. Zudem erlitten über hundert Frauen bedeutende psychische Qualen. Weiterhin würden die Früherkennungs-Untersuchungen selbst gesundheitliche Risiken in sich bergen. Eine Endoskopie kann zum Beispiel gesundheitlich nachhaltige Folgen haben. Hinzu kommen die Behandlungs-Risiken. Der größte Kritikpunkt an dem Screening-Verfahren ist die Feststellung, dass sich die Prognose für die Patientinnen nicht ändert. Es bleibt egal, ob eine Krebserkrankung zu einem späteren Zeitpunkt diagnostiziert würde oder durch Früherkennung bekannt würde. Die Überlebenszeit des einzelnen Menschen bleibt gleich.

Fehldiagnose Krebs

Krebs Früherkennung

Speziell das Wissen um die Möglichkeit einer Überdiagnose bereitet den Internisten Sorge. Überdiagnose bedeutet die Identifikation eines Karzinoms bei Patienten, die ohne Screening niemals in ihrem Leben davon erfahren hätten, niemals davon beeinträchtigt gewesen wären und an dem Tumor nicht verstorben wären. Bekannt ist dies etwa vom Neuroblastom. Diese bösartige Krebserkrankung im Kindesalter entwickelt sich oft spontan zurück. In internationalen Studien stellten sich die Folgen einer frühzeitigen Behandlung als viel schädlicher heraus als der Nutzen der medizinischen Behandlungs-Maßnahmen. Bekannt ist Überdiagnose auch beim Melanom.

Oft werden bei der Krebs Früherkennung schon noch nicht bösartige Stadien erfasst. Auch beim Prostatakarzinom lassen sich viele Überdiagnosen finden. Etwa die Hälfte aller Tumore, die bei Männern im Alter zwischen 55 und 67 Jahren durch ein jährliches PSA-Screening entdeckt werden, würde auch unentdeckt nicht zum Tode führen. “PSA Screening ist wie russisches Roulett”, sagte Professor Dr. Fritz H. Schröder von der Erasmus Universität in Rotterdam. „Im Moment wissen wir nicht einmal welche Methode das beste Testverfahren ist, welches Alter die Männer haben sollen und wo der richtige Cut Off Wert des PSA Tests liegt“, betonte Schröder.
Die Screening-Verfahren sind momentan noch nicht reif für die Gesundheitsfürsorge. Beim Prostatakarzinom ist die präklinische Phase besonders lang. In Hochrisikogruppen kann jedoch eine radikale Prostaentnahme das Überleben verlängern und die Metastasenbildung verhindern oder reduzieren. In der Konsequenz ist es daher wichtig, für zukünftige Untersuchungsverfahren die Risikogruppen genau zu kennen. Aufgabe der Wissenschaft ist es, diese Risikogruppen genau herauszuarbeiten.

Die Ansicht setzt sich immer mehr durch, dass der Umgang mit Krebs über 50 Jahre lang falsch war. Ein grundlegendes Umdenken ist in der Krebsmedizin im Gang. Beispielsweise gilt bis heute die medizinische Theorie, dass Krebs durch Schadstoffe ausgelöst werden kann.
Es gibt keine Stoffe, die nicht als krebserregend in der Diskussion standen, von Inhaltstoffen des Zigarettenrauchs bis zum Formaldehyd aus Holz. Aber: „Krebs wird nicht durch irgendeinen Schadstoff ausgelöst oder begünstigt, Krebs ist ein ganz normaler Vorgang im Körper, der täglich stattfindet und der regulären Zellerneuerung dient“, so Kritiker. Im Normalfall werden abzustoßende Zellen zerstört und können danach vom Immunsystem des Körpers erkannt und ausgeschieden werden. “Jeder hat täglich sein kleines Krebschen“, so Dr. Maurer aus Österreich, „nur wenn das Immunsystem nicht mehr in der Lage ist, die abzustoßenden Zellen auszuscheiden, bilden sich Geschwulste.“

Hoxsey-Therapie

Eine Kräutertinktur aus dem 19. Jahrhundert steht im Mittelpunkt der Hoxsey Therapie. Mit dieser Tinktur behandelte Harry Hoxsey seit ca. 1920 Krebspatienten. Im Jahre 1840 fing alles auf einer Pferdefarm in Illinois/USA an. Es wird berichtet, dass der Pferdezüchter John Hoxsey, Urgroßvater von Harry Hoxsey, ein krebskrankes Pferd hatte. Dieses Pferd stellte er zum Sterben auf eine Koppel. Doch nach 3 Wochen hatte sich der Tumor im Pferd stabilisiert. John Hoxsey beobachtete, dass das kranke Pferd ungewöhnliche Pflanzen fraß. Nach einem Jahr hatte sich das Tier vollkommen erholt.

John Hoxsey experimentierte mit diesen Kräutern an Tieren. Die sehr erfolgreiche Tinktur-Formel wurde innerhalb der Familie weitergereicht. An Harry Hoxseys Vater wurde die Formel erstmals an Menschen anwendet. Harry Hoxsey eröffnete seine erste Klinik im Jahre 1924 in Illinois/USA. Doch sofort wurde er zur Zielscheibe der Schulmedizin. Es kam zu einem erbitterten Kampf zwischen den beiden Lagern. Hoxsey zog letztendlich nach Dallas. Er wurde als größter Quacksalber des Jahrhunderts verhöhnt. Seine Anhänger nannten ihn jedoch einen wirkungsvollen Heiler, der durch die Schulmediziner unschuldig verfolgt wurde.

Hoxsey-Therapie

Harry Hoxsey

Trotz dieser Verfolgungen entwickelte sich seine Klinik in den 50er Jahren in Dallas/Texas zu dem größten privaten Krebszentrums der Welt. Hoxey führte insgesamt 14 Kliniken in verschiedenen US-Bundesstaaten. Senatoren, Richter und einige Ärzte unterstützten Hoxseys Behandlungen. Durch zwei Gerichtsbeschlüsse wurde der therapeutische Wert seiner Behandlung bestätigt.

Harry Hoxsey war so von seiner Behandlung überzeugt, dass er die Amerikanische Medizinische Vereinigung (AMA) und Arzneimittelbehörde (FDA) einlud, seine Therapie zu untersuchen und zu bewerten. Jedoch lehnten die AMA und FDA diese Einladungen ab, selbst nachdem Harry Hoxsey sich bereit erklärte, alle Kosten für solche Studien selbst zu tragen.

Alle in der Hoxsey Kräutertinktur vorhandenen Pflanzen werden in dem Buch des bekannten Chemikers Jonathan L. Hartwell („Plants used against Cancer“) als krebsbekämpfende Pflanzen gelistet. Der Autor Jonathan Hartwell war früher beim amerikanischen nationalen Krebsinstitut (NCI) tätig.

Ein Buch des New Yorker Man’s Magazin berichtete im August 1954 in einer 100 Seiten umfassenden Dokumentation über die Effektivität der Hoxsey Therapie. Zu diesem Zeitpunkt hatte Harry Hoxsey bereits mehr als 12.000 Patienten behandelt.

In dieser Zeit besuchte auch eine Gruppe von 10 Ärzten die Hoxsey Klinik in Dallas, um die Hoxsey Therapie persönlich zu untersuchen.
Sie kamen zu folgendem Ergebnis: “Wir konnten feststellen, dass die Untersuchungen zu unserer Zufriedenheit gezeigt haben, dass die Hoxsey Klinik erfolgreich pathologisch bewiesene Fälle ohne die Hilfe von operativen Eingriffen, Radium oder Bestrahlung behandelt hat.”

Das AMA Laboratorium (Amerikanische Medizinische Vereinigung) analysierte 1954 die Hoxsey Tinktur und kam zu folgender Analyse:
Primärwirkstoff: Kalium Jodid (das 3/5 der gesamten Tinktur ausmacht). Roter Klee (Trifolium pratense), Kreuzdorn-Rinde (Rhamnus purshianus), Kletten-Wurzeln (Arctium lappa), Queens-root/Stillingia-Wurzeln (Stillingia sylvatica), Sauerdorn-Rinde (Berberis vulgaris), Chaparral (larrea tridentata), Süßholz -Wurzel (Glycyrrhiza glabra), Cascara amarga (Picramnia anti-desma) und Eschenholz-Rinde (Zanthoxylum americanum).

In vielen Untersuchungen konnte die biologische Aktivität verschiedener Substanzen aus der Hoxsey-Kräutertinktur beweisen werden, derzufolge diese tumorbekämpfende Eigenschaften besitzen. Harry Hoxsey starb 1974 im Alter von 73 Jahren. Er gab seine Tinktur-Formel an seine langjährige Mitarbeiterin und ehemalige Krankenschwester Mildred Nelson weiter. Sie behandelte ab 1963 wieder krebskranke Menschen mit der Hoxsey Kräutertinktur-Therapie in der Bio Medical Klinik in Tijuana in Mexiko. Bedauerlicherweise starb Mildred Nelson im Jahre 1999.

Die Hoxsey Therapie, wie sie heute in der Bio Medical Klinik in Tijuana praktiziert wird, besteht aus der Hoxsey Kräutermischung. Diese Therapie wird dort kombiniert mit einer speziellen Ernährung aus Hefetabletten, Vitaminen, Knoblauch, Thymusdrüsenextrakten, Leber, Haifischknorpeln und Hormonen angewendet.

Ist Krebs heilbar?

Krebs ist keine moderne Epidemie

Trotz aller unheimlichen Berichten, die von einer Zunahme von Krebs sprechen, kann man jedoch nur feststellen, dass Krebserkrankungen in den letzten Jahren weder stark zugenommen haben noch eine modere Volkskrankheit geworden ist. Verschiedene Krebsarten haben zu-, andere wiederum jedoch abgenommen. Krebsforscher ziehen aus diesen Veränderungen Schlüsse auf die Krebsursachen (z. B. schädliche Umwelteinflüsse, veränderte Lebensbedingungen, zunehmendes Alter).

Nur jeder fünfte Mensch stirbt an Krebs, trotzdem ist es die Krankheit, die uns am meisten Angst einflößt. Begründet ist diese Angst durch die Befürchtung, lange leiden zu müssen und unheilbar krank zu sein.

Ist Krebs heilbar?

Wie entsteht Krebs?

Bis heute ist es nach vielen Jahren intensiver Forschung nicht endgültig geklärt, wie und warum Krebs entsteht. Die scheinbare Zunahme von Krebs beschränkt sich jedoch auf die Industrienationen. Daher vermutete man früher, dass die Krankheitsursachen in den dort typischen Lebensbedingungen liegen (z.B. in Belastungen der Umwelt). Es ist zu vermuten, dass sich die Entstehung von Krebs jedoch niemals auf eine einzige Ursache beschränken lässt. Da die Krankheit sich selbst eigentlich nicht als Krankheit einzelner Organe darstellt, sondern vielmehr als Erkrankung des ganzen Menschen gesehen werden muss. Heute deuten die Wissenschaftler die Entstehung von Zellmutationen als ein Phänomen mit vielen Phasen. Diese Zellentartung entwickelt sich über Jahrzehnte und hat vielfältige Ursachen.

Besondere Belastungen der Gesundheit durch beispielsweise Umweltverschmutzung, Rauchen, radioaktive und ultraviolette Strahlung, Alkoholkonsum, Lebensmittelzusätze, Ernährungsfehler und Stress spielen bei der Krebsentstehung sicherlich eine große Rolle. Besonders die Ernährung hat bei der Krebsentwicklung und bei der Zellgesundheit eine zentrale Bedeutung. Schon allein durch den regelmäßigen Verzehr von Obst und Gemüse könnte, so die Weltgesundheitsorganisation, bereits 90% des Risikos an Krebs zu erkranken gesenkt werden. Auch thermische oder mechanische Reize, wie Verbrennungen oder Stoßverletzungen, können Gewebsmutationen  auslösen. Weiterhin gelten genetische Ursachen und auch Einflüsse von Viren als mögliche Krankheitsauslöser. Die Keimversprengungstheorie erklärt ebenfalls die Entstehung von Krebs, nach dieser Theorie würden bei der Embryonalentwicklung versprengte Keime später Geschwülste bilden.

Weiterhin wird seit vielen Jahren eine Verbindung zwischen einem bestimmten Persönlichkeitstyp und Krebs vermutet. Schon der griechische Arzt Hippokrates sah einen Zusammenhang zwischen der Verfassung der Psyche und einer Krankheit. Möglicherweise kann die bei vielen Krebspatienten festgestellte depressive Veranlagung eine Vorstufe zu Krebs sein.
Wenn das Immunsystem gestört ist, kann es zulassen, dass eine Geschwulst aus entarteten Zellen entsteht. Daher muss man in dieser entgleisten Zellwucherung nicht die eigentliche Krankheit, sondern vielmehr die Folge einer anderen ursächlichen Krankheit sehen. Wenn die Krebsgeschwulst im Körper entdeckt wird, ist es meist schon lange Zeit zuvor zu einer Veränderung des genetischen Codes der Zellen gekommen. Mit dem Vorhandensein eines Krebsgewührs ist also schon ein fortgeschrittenes Krankheitsstadium erreicht worden.

Schulmedizin und Komplementärmedizin

Krebs muss heute kein Todesurteil mehr sein. Es wäre sehr zu wünschen, dass sich dies die auch Ärzte und Patienten bewusst machen würden. Denn mindestens 45% aller Krebserkrankungen können geheilt werden. Trotz dieser Tatsache wird bei keiner anderen Krankheit nach der Diagnose so viel Angst und Verzweiflung erzeugt, wie bei Krebs. Selbst im fortgeschrittenen Krebsstadium sollte doch die Zukunft und das Ziel des Patienten nicht „Sterben“ heißen, vielmehr sollte man das „Leben“ ins Zentrum allen Denkens setzen. Bei einer Krebserkrankung ist es besonders wichtig, den Patienten an seiner Krankheit bzw. an seiner Heilung zu beteiligen. Daher sollte man gemeinsam alle Möglichkeiten der Behandlung überlegen. Oft fühlen sich Patienten von Haus- oder Fachärzten zurückgewiesen, wenn sie diese über Möglichkeiten von  „Alternativmethoden“ befragen. Es ist sehr wichtig an dieser Stelle Ruhe zu bewahren und für sich selbst Verantwortung zu übernehmen.
Es erfordert sehr viel Initiative und Mut der Patienten, doch es lohnt sich immer, sich selbst über die unterschiedlichen Behandlungsmöglichkeiten und nach dem neuesten Wissensstand zu informieren. Das gilt sowohl für Patienten, die ausschließlich der Schulmedizin vertrauen, als auch für diejenigen, die auch „alternative“ Methoden in die Therapie einbeziehen. Kein Arzt  ob Schulmediziner, Homöopath oder Ganzheitsmediziner  kann sich so intensiv mit einem Patienten auseinander setzen, wie er es in dieser kritischen Situation bräuchte. Es ist dabei ungemein wichtig, einen Vertrauensarzt zu finden, der Erfahrung mit Krebsbehandlungen hat und der diesen Krankheitsweg gemeinsam mit dem Krebspatienten geht.

Dieser sollte den Patienten jedoch auch darin bestärken Mitverantwortung zu übernehmen.

Die Frage, ob und wie ergänzende Methoden die Schulmedizin unterstützt sollten und was am Ende dem Patienten wirklich helfen kann, ist immer öfter Gegenstand medizinischer Debatten. Ebenso sind Tendenzen erkennbar, dass Vertreter „alternativer“ Heilmethoden nicht die Schulmedizin als Ganzes ablehnen, sondern den Nutzen einer intelligenten Kombination erkennen.
Sehr oft sorgen neue Programme zur Bekämpfung von Krebs für Wirbel und ihre Erfolge überraschen auch erfahrene Krebsärzte. Häufig finden sich Patienten, die von der Schulmedizin aufgegeben wurden, aber durch andere alternative Methoden geheilt werden konnten. Desweiteren finden sich Krebspatienten, die ihre Überlebensprognosen zeitlich um ein vielfaches überlebten und sogar an Lebensqualität gewinnen konnten. Sehr oft gibt es leider aber auch unseriöse Anbieter von Krebsbehandlungen. Diese schlagen aus der Verzweiflung der Betroffenen Profit. Daher sollte man alle neue Methoden hinterfragen und  immer kritisch bleiben. Man sollte sich über Behandlungserfolge vergewissern z.B. bei den spezialisierten Krebsgesellschaften. Mehr als bei jeder anderen Diagnose benötigt der Patient bei Krebs einen Arzt des Vertrauens, der ihn auf der Suche nach dem für ihn geeigneten Therapieweg und bei der Beschreitung desselben begleitet. Die Krankenkassen sollten hier auch eine ganzheitsmedizinische Betreuung möglich machen.

Konventionelle Krebstherapiemethoden


Operation

Sollte es gelingen, Krebsgeschwulste völlig und ohne Reste zu entfernen, und dabei eine Beschädigung von anderen Organen oder Köperteilen zu vermeiden, stellt das eine gute Voraussetzung für eine Heilung dar. Jedoch sollte man dabei bedenken, dass die auslösende Krankheit, so zum Beispiel die Immunschwäche und ihre Ursache, welche die Basis für die Tumorerkrankung darstellt, damit nicht beseitig wird.

Chemotherapie
Hierbei werden Substanzen gespritzt, die eine Hemmung der Zellteilung bewirken, und so versucht, die Tumorzellen zu dezimieren.

Strahlentherapie
Hierbei wird das Krebsgewebe durch eine radioaktive Bestrahlung zerstört. Durch verbesserte technische Möglichkeiten kann weitgehend ausgeschlossen werden, dass gesundes Gewebe in Mitleidenschaft gezogen wird.

Auch eine Behandlung mit Chemo- oder Strahlentherapie sollte es nicht damit bewenden lassen, die Krebszellen abzutöten, sondern man muss der eigentlichen Krebsursache nachgehen. Häufig treten Nebenwirkungen wie Übelkeit, Mattigkeit, Schwäche, Schmerzen und Verzweiflung auf, wobei sich viele Krebspatienten allein gelassen fühlen. Mit beiden Behandlungsmethoden ist auch gleichzeitig eine zusätzliche Schwächung des kranken Menschen verbunden. Aus diese Grund sind begleitende Therapien, die das Immunsystem stärken und den Körper aufbauen, zwingend erforderlich. In vielen Kliniken werden die klassischen Therapien seit kurzem durch eine Misteltherapie unterstützt. Diese lindert auftretende Nebenwirkungen und führt dabei in vielen Fällen zu verbesserten Ergebnissen der Behandlung.

Weitere Therapien:

Misteltherapie
Bei dieser Therapie wird der aus der Mistel extrahierte Frischpflanzen-Presssaft oder in Abwandlung davon, eine wässrige Extraktion gespritzt. Auf diese Weise wird durch das Mistel-Lektin die Abwehr aktiviert. So kann das Immunsystem gestärkt und das Wachstum der Krebszellen damit eingeschränkt werden. Die Misteltherapie ist die am häufigsten angewendete Begleitbehandlung. Die Mistel steht seit längerer Zeit im Fokus der Forschung, dabei wurden deutlich positive Ergebnisse erzielt. Eine Verbesserung der Lebensqualität und eine Verlängerung des Lebens zeigen, ungeachtet der Krebsart, dass eine Mistelbehandlung die Heilungschancen der Krebspatienten erhöht.

Thymustherapie
Die Thymusdrüse liegt direkt hinter dem Brustbein (Sternum). Es hat unter anderem die Funktion, Abwehrstoffe zu bilden und damit die Regenerationskraft günstig zu beeinflussen. Aus diesem Grund wird sie auch als primäres Immunitätsorgan bezeichnet. Jedoch beginnt bereits in der Pubertät ein Altern, bzw. Verkümmern der Thymusdrüse, wodurch sich das Nachlassen der Immunkraft mit fortschreitendem Alter erklären lässt. Bei der Thymustherapie werden, um die Abwehr zu stärken, die Peptide aus der Thymusdrüse junger Kälber gespritzt. Jene Thymuspeptide sind Botenstoffe des Immunsystems. Damit gehört die Thymustherapie zu den Organotherapien, womit Therapien gemeint sind, die mit Mitteln aus tierischen Organen, Zellen oder Mikroorganismen die Selbstheilungskräfte des menschlichen Körpers ankurbeln.

Wärmetherapie oder Hyperthermie
Tumorzellen sind wärmeempfindlicher als normale Zellen. Somit kann Hitze dafür verwendet werden, um den Tumor zu zerstören. Jede Zelle besitzt gleichzeitig ein Selbsttötungsprogramm. Da dieses Programm bei einer Krebserkrankung ausfällt, muss es durch eine Überwärmungstherapie erneut aktiviert werden. Dieses Phänomen ist auch bei fieberhaften Kinderkrankheiten und durch epidemiologische Forschungen an größeren Bevölkerungsgruppen bekannt. Durch Fieber wird die Heilung gefördert, so dass nach dem Überstehen der Krankheitdie Immunkraft gestärkt ist. Weiterhin ist bewiesen, dass das Krebsrisiko bei Menschen, die weniger häufig Fieber bekommen, sechsmal höher ist. Man hat beobachtet, dass sich viele Tumore nach einem Fieberschub zurückgebildet haben. Künstliches Fieber gehört somit seit vielen Jahren zu einer Behandlung von Krebspatienten.

HITT – Hochfrequenz induzierte Thermotherapie
Bei der HITT – Therapie, mit der hauptsächlich Leberkrebs behandelt wird, wird eine spezielle Nadel direkt in den Tumor eingebracht. Sie wird anschließend erhitzt und dadurch der Tumor zerstört. Durch die Nadel wird gleichzeitig eine spezifische Kochsalzlösung injiziert, um zu verhindern, dass das Gewebe durch die direkte Wärmebehandlung verklumpt und die Hitze sich dadurch nachteilig auswirken kann. Durch diese Lösung bleibt das Gewebe leitfähig und die Hitze kann sich so gleichmäßig verteilen. Auch größere Tumore lassen sich durch diese Therapie behandeln und zerstören.

LITT – Laser induzierte Thermotherapie
Auch bei der Lasermethode, die speziell für Leber- oder Darmtumore angewendet wird, zielt man gleichfalls darauf ab, den Tumor mit Hilfe von Wärem zu eliminieren. Bei dieser Methode wird mit einem speziellen Applikator ein spezieller Laserstrahl durch eine Glasfaser direkt in den Tumor geleitet. Auf diese Weise wird das betroffene Gewebe erhitzt. Temperaturen zwischen 43 und 99 Grad Celsius führen dabei zu einem umfassenden Absterben der Krebszellen. Im Applikator zirkuliert dabei eine spezielle Kühlflüssigkeit, so dass eine Temperaturregulierung möglich ist und das gesunde Gewebe damit geschont werden kann.

Energetische und psychologische Methoden
Sollten als Ursache oder Folge der Krebserkrankung energetische oder psychische Faktoren vorliegen, können auch alternative

Methoden zur Anwendung gebracht werden. Diese beruhen auf den neu entdeckten Verbindungen von Körper und Geist, so zum Beispiel Visualisierung, Tanz, Qi Gong, Musik oder Malerei, die in neuester Zeit auch wissenschaftlich untersucht wurden.

Schüssler-Salze

Der vor 150 Jahren wirkende Mediziner Dr. Heinrich-Wilhelm Schüssler gab den Heilsalzen seinen Namen. Er selbst bezeichnete sie jedoch als „Salze des Lebens”. Heute werden sie auch „Biochemische Funktionsmittel nach Schüssler” genannt und die Behandlungsmethode heißt „Biochemie nach Schüssler.” Diese Biochemie, die Chemie der Lebewesen, war zu Schüsslers Lebzeiten eine boomende Wissenschaft. Justus Liebig entdeckte damals die Bedeutung von Mineralstoffen als Pflanzendünger. Wenn der Pflanze nur ein Mineralstoff fehlt, kann sie nicht wachsen und gedeihen. Das war der Ausgangspunkt für Schüsslers Überlegungen. Welche Mineralstoffe braucht der Mensch, um gesund zu leben?

Schüssler-Salze

Anlass für eine Behandlung mit Schüssler-Salzen:

Die Schüssler-Salze sollten angewendet werden, wenn Zell- und Gewebsfunktionsstörungen vorliegen. Die Zellfunktion kann durch die Gabe von bestimmten Salzen sozusagen wieder optimiert werden.

Schüssler-Salze kann man anwenden:

* Zur Vorbeugung gegen unterschiedlichste Beschwerden
* Zur Gesunderhaltung
* Bei Funktionsstörungen ohne organische Veränderungen
– Kopfschmerzen
– Bauchschmerzen
– Infektanfälligkeit
– Hautproblemen
– Reizdarm
– Verdauungsproblemen
– Allergien
* Zur Verbesserung des allgemeinen Wohlbefindens.

Dr. Heinrich Schüssler verwendete erst 12 Salze, nahm aber zum Schluss noch das 12. heraus. Ziel seiner Überlegungen war eine systematische und vor allem einfache Therapie. Schüsslers Nachfolger erweiterten die Biochemie um weitere 12 Salze. Gerade für Laien, die sich mit der Anwendung von Schüssler Salzen befassen wollen, ist es vorteilhaft, sich nur auf die ursprünglichen 12 Salze zu begrenzen. Weiterhin sollte man auch keine Kombipräparate verwenden. Vielmehr sollte man sich seine Kombination selbst zusammenstellen.
Es ist kein Problem anhand von einschlägigen Ratgebern selbst einen Versuch zu wagen. Damit kann man selbst persönlich bekannte “Schwachstellen” ausbügeln. Die Schüssler-Salze sind ideal für eine Selbstbehandlung geeignet.

Gerade das ist einer der Gründe, warum Schüssler-Salze so beliebt sind. Wichtig ist, dass das Augenmaß gewahrt bleibt und bei stärkeren Beschwerden ein Arzt aufgesucht wird.

Die Heilsalz-Methode wird sowohl von Ärzten als auch Heilpraktikern genutzt. Das Verfahren eignet sich auch zum parallelen Einsatz mit schulmedizinischen Maßnahmen. Zum Beispiel: Das Schüssler-Salz Calcium phosphoricum fördert stark den Einbau von Calcium aus Calcium-Brausetabletten, Ferrum phosphoricum fördert die Aufnahme von Eisen aus Eisenpräparaten.

Schüssler-Salz Nr. 3: Ferrum phosphoricum
Anwendung bei: bläulichen Schatten zwischen Nasenwurzel und innerem Augenwinkel, bläulich-schwärzlichen Schatten unter den Augen, hochroten Ohren, hektischen Flecken im Gesicht oder am Hals.

Schüssler-Salz Nr. 4: Kalium chloratum

Anwendung bei: Hautgrieß (weißlich-gelbliche Pünktchen, v.a. unter den Augen), milchig-rötlichen Oberlidern (wie mit Deckweiß gemischtes Rot), rötlichen Äderchen auf den Wangen.

Schüssler-Salz Nr. 6: Kalium sulfuricum
Anwendung bei: Pigmentflecken, bräunlich-gelben Hautverfärbungen (wie ein etwas „schmutziges” Make up), A-förmig von der Nasenwurzel zum unteren Kinnrand hin. Bräunlich-gelblichen Schatten um die Augen. Wirkt als gutes Entschlackungsmittel. Bei Leuten, die viel Kaffee trinken, oft bräunlich-gelblichen Verfärbungen am unteren Kinnrand.

Nr. 3, 4 und 6:
Trio für Entzündungen, akute Verletzungen, Verbrennungen und Sonnenbrand.
Nr. 3: sofort zu Beginn, Nr. 4: in der „blühenden” Phase, Nr.6: zur Abheilungsförderung

Nr. 7 Magnesium phosphoricum

Anwendung bei: Intensiven, meist scharf begrenzten Rötungen, die schlagartig im Gesicht auftreten, fühlt sich im Gegensatz zu Nr. 3 nicht überwärmt an. Heißhunger auf Schokolade! Gutes Mittel gegen krampfartige Schmerzen, Kopfschmerzen, Lampenfieber, als Einschlafmittel – bestens für die Hausapotheke, auch ohne die entsprechenden Antlitzzeichen. Am besten als „heiße Sieben” zubereiten.

Nr. 8 Natrium chloratum

Anwendung bei: Grobporiger, etwas schwammig wirkender Haut, fettigem Glanz, vor allem auf Lidern und Nase, rötlich entzündetem Lidrand. Auch bei Insektenstichen und allergischen Schwellungen.

Nr. 9 Natrium phosphoricum
Anwendung bei: Mitessern, Pickeln, „Säurefalten” (senkrecht auf die Oberlippe zulaufende Falten), Glanz wie eine Speckschwarte vor allem in der „T-Zone” (Stirn, Nasenrücken), gerötetes Kinn, zur Entsäuerung, (Sodbrennen, chronische Entzündungen) und bei Akne, chronischem Ekzem, trockener Haut, Heißhunger auf Süßes.

Praktische Anwendung

Bei akuten Beschwerden, z.B. heftigen Kopfschmerzen, sollte man eine hohe Dosis in rascher Folge einnehmen. Das können sogar 20 Tabletten in zwei Stunden sein. Zur Vorbeugung reicht dreimal täglich eine Tablette. Sind schon Beschwerden vorhanden (z.B. Verdauungsbeschwerden) sollte man dreimal täglich zwei Tabletten einnehmen. Kinder erhalten die halbe Dosis.

Man sollte die Tabletten langsam im Mund zergehen lassen. Die Tabletten schmecken übrigens nicht salzig, sondern eher süß. Es sollte ein Abstand eingehalten werden zum Verzehr von stark schmeckenden Substanzen wie Zahnpasta und starken Gewürzen. Die Schüssler-Salze können in jedem Alter eingenommen werden, vom Säugling bis zum Senior.

Zur Vorbeugung: schon mehrere Tage oder Wochen vor einer kritischen Phase sollte man mit der Einnahme beginnen, z.B. bei Periodenbeschwerden einige Tage vor Beginn der Periode, ist man infektanfällig vier Wochen vor dem größten Schnupfen- und Grippeansturm.

Doch bei chronischen Beschwerden ist Geduld nötig, denn es ist nicht zu erwarten, dass die Beschwerden schon nach wenigen Tagen oder Wochen verschwinden. Hier muss man die Schüssler-Salze längerfristig einnehmen. Eine Pause sollte man von Zeit zu Zeit einlegen. Zum Beispiel alle vier Wochen eine Pause von mehreren Tagen, damit die „Information” aus den Salz-Tabletten an den Körper nicht abstumpft.

Die heiße Sieben

Nr. 7 ist Magnesium phosphoricum. Es hilft gut gegen akute Kopfschmerzen, Nabelkoliken, Bauchschmerzen, Regelschmerzen, Blähungen, Blasenentzündung, als gutes Hausmittel, ist es eine gute Alternative zu Schmerzmitteln wie Aspirin & Co, es hilft auch als Einschlafmittel.

So wird’s gemacht:

Wasser zum Kochen bringen, 10 Tabletten Nr. 7 in eine Tasse geben, mit dem frisch aufgekochten Wasser übergießen,  umrühren bis sie sich vollständig auflösen, so warm wie möglich kleine Schlucke in den Mund nehmen, dann erst langsam runterschlucken;    für Säuglinge und Kleinkinder die halbe Dosis, also 5 Tabletten; unbedingt vorher die Temperatur prüfen!

Anwendung für Diabetiker
Der Trägerstoff der Schüssler-Salz-Tabletten ist Milchzucker. Wenn Diabetiker mehrere Salze in höherer Dosis brauchen, kann das die Kohlenhydrat-Bilanz beeinflussen. 48 Tabletten Schüssler-Salze entsprechen einer Broteinheit. Diabetikern wird daher empfohlen, die Tabletten in Wasser zu geben und zerfallen einzunehmen. Es sollte nicht umgerührt werden! Die kleine Menge Milchzucker, die sich doch im Wasser löst, muss für die BE-Berechnung nicht berücksichtigt werden.

Anwendung:
Zuerst frisches kohlensäurefreies Wasser in ein Glas geben. Darauf die Mineralstoff-Tabletten in das Glas fallen lassen. Nicht umrühren! Die Salze lösen sich im Wasser. In kleinen Schlucken trinken, ohne den Zucker aufzuwirbeln.

Umschlag mit Schüssler-Salzen
Mit einem Umschlag mit Schüssler-Salzen oder auch einem Leibwickel kann man die Wirkung der Salze bestens verstärken. Der Umschlag ist z.B. geeignet bei Insektenstichen (Natrium phosphoricum) oder bei Sonnenbrand (zu Beginn Ferrum phosphoricum, dann Kalium chloratum). Den Leibwickel z.B. bei Bauchschmerzen anwenden.

Anwendung:
Einige Tabletten in heißem oder kaltem Wasser in einer Schüssel auflösen und umrühren. Ein Wickeltuch hineingeben, leicht    auswringen und auflegen (z.B. auf den Unterarm). Ein Umschlag      oder eine Auflage ist damit schon fertig.
Viele Schüssler-Salze helfen gerade bei Hautproblemen wie Ekzemen, Pickeln, trockener, juckender, rissiger Haut, Insektenstichen und Entzündungen. Sind diese Probleme chronisch, sollte man sich jedoch an einen Profi wenden.

Wann ist ein Salzwechsel nötig?
Meist ist zu bemerken, dass sich die äußerlichen Zeichen nach Gabe der Salze bessern. Oft tauchen dann aber andere Zeichen auf, die auf ein anderes Schüssler-Salz hinweisen. Dies ist ein Beweis dafür, dass eine Fehlregulation behoben wurde. Nun zeigt sich eine andere Fehlregulierung, die weniger stark im Vordergrund stand. Man geht dann in der Dosis mit dem ersten Salz zurück und nimmt ein zweites Salz dazu. Auch wenn sich keine Wirkung einstellt, sollte man wechseln. Dann war das Salz vielleicht falsch gewählt. Oder der Körper kann trotz des Anstoßes nicht mehr gegen die Fehlregulierung vorgehen. An dieser Stelle muss man zum Beispiel erst einmal den Körper entsäuern. Hier hilft eine Ernährungsumstellung, mehr Bewegung, mehr Schlaf. Diese Entsäuerung ist beispielsweise durch Natrium phosphoricum zu unterstützen. Wenn sich danach Erfolge zeigen und sich das Befinden bessert, kann man sich erneut einer Diagnose unterziehen.
Menschen mit einer Lactose-Intoleranz vertragen die auf Milchzucker basierenden Tabletten oft nicht. Sie müssen das gleiche Mineral-Salz in der gleichen Potenz als homöopathische Streukügelchen, in sogenannten Globuli, zu sich nehmen. Diese haben Rohrzucker als Trägersubstanz. Weiterhin gibt es als Alternative auch Tropfen.

Nebenwirkung
Ein falsch gewähltes Salz wirkt einfach nicht.
Beachtet werden muss allein der Trägerzucker (Milchzucker) oder der Tropfenträger (Alkoholgehalt).
Auch bei Salben kann es zu Verträglichkeitsproblemen mit der Salbengrundlage kommen, schlimmstenfalls treten Pickel auf der behandelten Stelle auf.
Eine Erstverschlimmerung ist zu Beginn einer Behandlung mit Schüssler-Salzen möglich. Dies ist jedoch nur ein Zeichen dafür, dass die Information angekommen ist. Der Körper reagiert auf diese Information. Doch danach schlägt das Pendel in die richtige Richtung zurück. Die Erstverschlimmerung verschwindet nach wenigen Tagen, wenn nicht, sollte die Dosis zurückgenommen werden.
Wirkliche Gegenanzeigen, starke Nebenwirkungen, gibt es bei der Schüssler-Salz-Behandlung nicht.

Doch bei stärkeren Beschwerden sollte man sich nicht allein auf die Eigenbehandlung verlassen und einen Arzt aufsuchen. Bestimmte akute Krankheiten lassen sich einfach nicht mit Schüssler-Salzen behandeln.

Vielmehr ist die Behandlung auf eine Unterstützung der körpereigenen Regulation ausgerichtet. Durch die Behandlung fällt es leichter, notwendige Diäten durchzuziehen oder sich körperlich mehr zu aktivieren.
Überhaupt können Schüssler-Salze nicht ausbügeln, was eine grob ungesunde Lebensweise anrichtet. Aber sie können ungesunde Gelüste, z.B. nach zuviel Kaffee oder Alkohol etwas ausgleichen. Die Salze können den Körper ankurbeln, sodass man sich zum Beispiel zu mehr Bewegung aufrafft oder mehr schläft.

Magenbeschwerden vorbeugen

So können Sie Magenbeschwerden vorbeugen

Man sollte auf stark reizende Speisen und Getränke wie zum Beispiel Kaffee, starken schwarzen Tee, Knoblauch, Zwiebeln, scharfe Gewürze, Zucker, erhitzte Fette und alles, was extrem süß, sauer, heiß, kalt oder scharf ist, verzichten. Weiterhin sollten Sie weniger Alkohol zu sich nehmen. Geben Sie das Rauchen auf.

Magenbeschwerden vorbeugen

So können Sie sich selbst heilen:

Heilerde
Mit Heilerde kann man einen gereizten Magen beruhigen. Sie bindet Giftstoffe und überschüssige Säure im Körper. Weiterhin unterstützt sie den Aufbau einer gesunden Darmflora. Man kann Heilerde längerfristig verwenden. Beim Kauf müssen Sie darauf achten, dass die Erde für die innerliche Anwendung geeignet ist. Geben Sie täglich ein- bis dreimal einen Teelöffel der Heilerde in etwas lauwarmes Wasser oder heißen Kamillentee. Danach sollten Sie die Heilerdemischung in kleinen Schlucken zu sich nehmen.

Leinsamen
Leinsamen enthalten viele schützende Schleimstoffe. Man sollte zwei Teelöffel Leinsamen über Nacht einen Liter Wasser einrühren. Am nächsten Morgen kann man sie abseien. Trinken Sie jeweils ein Glas dieser Flüssigkeit auf nüchternen Magen und vor den Mahlzeiten.

Haferflocken
Ist ein Magen akut gereizt bringt das ausgiebige Kauen von einem Esslöffel Haferflocken sanft und schnell Beruhigung.

Johanniskrauttinktur
Zerreiben Sie 20 g frische oder getrocknete Johanniskrautblätter in einem Mörser, und lassen Sie diese 10 Tage lang in 100 ml eines 70-prozentigem Alkohols ziehen. Diese Flüssigkeit müssen Sie danach absieben und in ein dunkles Fläschchen mit Tropfenzählaufsatz umfüllen. Man sollte diese Tropfen mindestens zwei bis maximal vier Wochen lang jeweils vor den Mahlzeiten acht bis zehn Tropfen zu sich nehmen.

Heublumensack
Besonders bei Magenschmerzen und Koliken wirkt diese Anwendung. Einen Heublumensack kann man entweder in der Apotheke kaufen oder aber auch selbst herstellen. Füllen Sie Heublumen bis zu einer Dichte von acht Zentimetern in ein Säckchen aus Leinen. Diesen Sack danach zunähen und in einen Topf legen. Mit kochendem Wasser übergossen sollte man das Säckchen 45 Minuten zugedeckt ziehen lassen.

Danach wird es zwischen zwei Holzbrettern ausgedrückt. Wickeln Sie ein Tuch um den Sack und legen Sie ihn auf die schmerzende Stelle. Man sollte das Säckchen so lange dort liegen lassen, bis er vollständig ausgekühlt ist.

Fencheltee
Fencheltee schmeckt sehr mild und eignet sich deshalb besonders gut zur Behandlung von Kindern. Bei Blähungen und Bauchschmerzen können gelindert werden. Fencheltee kann ohne Bedenken über einen längeren Zeitraum getrunken werden. Übergießen Sie einen Teelöffel Fenchelsamen oder einen Brühbeutel mit 1/4 Liter kochendem Wasser. Der Tee sollte fünf Minuten ziehen. Trinken Sie zwei bis drei Tassen täglich jeweils nach den Mahlzeiten.

Kamillentee
Kamillentee wirkt blähungs- und krampflösend. Übergießen Sie zwei Teelöffel Kamillenblüten oder einen Brühbeutel mit einer Tasse nicht mehr kochendem Wasser. Danach lassen Sie den Tee 10 Minuten zugedeckt ziehen. Danach abseihen. Trinken Sie vier Tassen täglich warm und ungesüßt: Eine Tasse auf nüchternen Magen nach dem Aufstehen, zwei Tassen zwischen den Mahlzeiten und die letzte Tasse kurz vor dem Schlafengehen. Vorsicht: Kamille sollte nicht überdosiert werden! Sie ist ein überaus wirkungsvolles Mittel bei Magen- und Darmreizungen. Wenn man den Tee jedoch langfristig einnimmt, lässt allerdings die Wirkung nach. Ein Überdosierung kann zu einem Aufquellen der Schleimhäute führen.

Melissentee
Melissentee besitzt eine beruhigende, leicht blähungs- und krampflösende Wirkung. Sie eignet sich besonders gut bei nervösen Magenleiden: Überbrühen Sie zwei Teelöffel Melissenblätter mit einer Tasse kochendem Wasser. Nachdem sie zehn Minuten gezogen haben, abseihen. Man sollte mehrmals täglich eine Tasse in kleinen Schlucken trinken.

Wichtig: Stress abbauen!!
Die negative Wirkung von Stress auf das vegetative Nervensystem kann das Zusammenspiel der Verdauungsorgane aus dem Gleichgewicht bringen und Beschwerden im Magenbereich verursachen. Manchmal hilft schon ein paar mal gut durchzuatmen. Atmen Sie eine Sekunde lang ein, doppelt so lang aus. Dann machen Sie drei Sekunden lang nach dem Ausatmen Pause, bevor es wieder von vorn losgeht. Ebenfalls zu empfehlen ist regelmäßiger Sport, er ist gut für Körper, Geist und Seele. Auch Entspannungstechniken wie autogenes Training oder Yoga helfen den Stress vorzubeugen.

Ernähren Sie sich richtig

Vor allem bei einem gereizten Magen spielt die richtige Ernährung eine entscheidende Rolle. Viele Stoffwechselvorgänge erzeugen pausenlos basische und saure „Abfallprodukte”. Das Säure-Base-Gleichgewicht kann sich schnell verschieben. Es entstehen nämlich naturgemäß mehr Säuen als Basen bei diesen Vorgängen. Eine Übersäuerung entsteht beispielsweise durch Extremsport, Fasten, Stress, übermäßigen Nikotingenuss und einseitig übersäuerte Ernährung. Zu viele dieser Säuren belasten die Magenschleimhaut, sie führen zu einem Reizmagen. Die Nahrungsmittel Kaffee, Karamell, Fett, Eiweiß und vor allem Zucker werden als „säurelockend” bezeichnet, denn bei ihrer Verdauung entstehen Säuren. Dagegen sind die Nahrungsmittel Native Pflanzenöle, fettarme Milch, Kräutertee, stilles Mineralwasser, Kartoffeln, Reis und Nudeln nicht sauer und können daher zur Säureregulation eingesetzt werden. Durch eine Umstellung der Ernährung auf diese Lebensmittel und die Einschränkung des Verzehrs von säureerzeugenden Lebensmitteln wie Kaffee, Zucker und Fleisch kann man den Säure-Basen-Haushalt positiv regulieren.

Tipps:

Man sollte eine fettarme, aber ballaststoffreiche Kost, (also Vollkornreis, Getreideprodukte, frisches Gemüse, Salat, Obst und Vollkornbrot) zu sich nehmen.
Man sollte ganz auf Fast Food verzichten und sich Zeit zum Essen lassen. Daher sollte man jeden Bissen gut kauen. Da die Nahrung schon im Mund vorverdaut wird, kann man den Magen und Darm durch langes kauen entlastet. Regelmäßige Nahrungsaufnahmen sind zudem magenfreundlich.
Man sollte die Portionen lieber klein halten. Dafür kann man jedoch öfter über den Tag verteilt essen. Achten Sie beim Essen auf die Sättigungsgrenze. Gerade am Abend sollte auf üppiges Essen verzichtet werden. Mindestens drei Stunden vor dem Zubettgehen sollten Sie nichts mehr zu sich nehmen.
Ausreichendes Trinken ist sehr wichtig, mindestens 2 Liter Wasser pro Tag sind ideal.

Tumorvakzination – Impfen gegen Krebs

Unser Immunsystem hat Abwehrzellen, sogenannte weißen Blutkörperchen oder auch Lymphozyten. Diese Zellen sind in der Lage, Krebszellen anzugreifen und zu zerstören. Aber das Immunsystem kann auch versagen. Das belegen jährlich mehr als dreihundertdreißigtausend neue Krebspatienten in Deutschland.

Tumorvakzination - Impfen gegen Krebs

Gründe für das Versagen des Immunsystems

Die Killerzellen des Immunsystems dürfen keine körpereigenen, gesunden Zellen angreifen. Aber sie sollten in der Lage sein, bösartige Krebszellen zu vernichten. Doch zuvor müssen die Killerzellen diese Krebszellen als körperfremd identifizieren. Die bösartigen Krebszellen haben bestimmte Merkmale (sogenannte Tumorantigene), die sie für die Immunzelle erkennbar und angreifbar machen. Diese Tumorantigene versuchen die Krebszellen ihrerseits aber zu verbergen. So wird das Immunsystem nicht gereizt und nicht aktiviert. Ein Angriff gegen Krebszellen wird so verhindert.

Ein Impfstoff aus Tumormaterial kann das Immunsystem reizen

Wenn ein Patient an Krebs erkrankt ist, wird in der Regel die Krebsgeschwulst durch eine Operation entfernt. Bei dieser Gelegenheit ist es möglich, aus Teilen des Tumormaterials einen Impfstoff herzustellen. Hierfür gibt der operierende Chirurg ein Stückchen des entnommenen Tumorgewebes in ein steriles Röhrchen. Dieses wird anschließend tiefgefroren. Aus diesem Zellmaterial wird ein Impfstoff aufbereitet. Vier bis sechs Wochen nach der Operation wird dieser dem Patienten injiziert. Diese Therapie verursacht in der Regel keine Nebenwirkungen. Eine kleine Hautrötung an der Impfstelle zeigt an, dass das Immunsystem des Krebspatienten sich mit dem Impfstoff auseinandersetzt. Auf diese Art lernen die Abwehrzellen des Immunsystems durch das Impfmaterial, wie die Krebszellen geartet sind und können sie dadurch verstärkt angreifen.

Steckbrief: Dendritische Zellen

Die Immunforschung konnte beweisen, dass bestimmte Immunzellen an der Immunantwort gegen Krebszellen beteiligt sind. Diese spezialisierten Zellen werden auch als dendritische Zellen bezeichnet. Sie nehmen die Tumorantigene (zum Beispiel des Impfstoffs) auf und präsentieren diese Antigene den Abwehrzellen des Immunsystems. Sie geben sozusagen den Steckbrief der Krebszelle weiter. Diese dendritischen Zellen kann man aus dem Blut eines Patienten entnehmen und im Labor künstlich nachzüchten. Die dendritischen Zellen werden daraufhin im Labor mit dem Tumorimpfstoff beladen, bevor sie dem Patienten in die Haut injiziert werden.

Da für diese Behandlung nicht immer ausreichend Tumorzellen zur Verfügung stehen, werden inzwischen auch künstliche Tumorantigene bei verschiedenen Tumoren eingesetzt. Diese Therapieverfahren befinden sich jedoch noch im klinischen Erprobungsstadium. Sie können jedoch bereits im Rahmen der klinischen Forschungsstudien bei Patienten mit bestimmten Krebsarten eingesetzt werden. Ebenso wichtig ist eine Begleittherapie zur Tumorimpfung. Die Krebsimpfung setzt voraus, dass das Immunsystem des Krebspatienten gut funktioniert. Um dies zu überprüfen wird in der Regel dazu beim Patienten einen Immunstatus erhoben. Dazu wird dem Krebspatienten beim Hausarzt etwas Blut entnommen. Das Blut wird in ein Speziallabor für Immundiagnostik geschickt. Der dort erhobene Immunstatus gibt Auskunft über die Anzahl und die Aktivität der einzelnen Abwehrzellen des Immunsystems. Auch die Anzahl der Bremszellen (Suppressor- Lymphozyten) wird ermittelt. Sind zu viele vorhanden muss dieser Zustand behoben werden. Die Messung des Immunstatus hilft dem Arzt, das Immunsystem des Patienten für die Impfreaktion optimal einzustellen.

Sauer macht nicht lustig

Immunzellen können in einem sauren Gewebe-Milieu keine Krebszellen attackieren, da sie ganz erlahmen. Weiterhin sind bestimmte Vitamine und Spurenelemente nötig, damit sie funktionieren können. Daher ist es wichtig, dass der Patient in Zusammenarbeit mit dem Hausarzt auf eine ausgeglichene Ernährung achtet und gegebenenfalls zusätzlich Vitalstoffe begleitend zur Ernährung einnimmt. Mit der Hilfe bestimmter Laboruntersuchungen, wie der komplexen Serum-Redoxdifferenz-Analyse, lassen sich eventuell bestehende Defizite ermitteln.

Die Tumorvakzination

Unter autologer Tumorvakzination versteht man das Verimpfen von patienteneigenem Tumormaterial. Dieses wurde zuvor entsprechend aufbereitet. Das Immunsystem des Tumorpatienten kann versagen, weil die Antigenmerkmale der Krebszellen zu schwach sind, um eine Antwort des Immunsystems auszulösen. Bei der Tumor-Operation werden Teile des Tumors in ein steriles, verschließbares Gefäß ohne weitere Zusätze gegeben und anschießend eingefroren. Dieses Tumormaterial wird dann im Labor nach der OP zu Impfstoff aufbereitet. Durch diese Aufbereitung werden sowohl die äußeren als auch die inneren Antigene der Krebszellen freigelegt. Durch dies Maßnahme wird die Antigenität des Impfstoffs weiter verstärkt. Diese verstärkte Antigenität des Impfstoffs kann somit zusätzlich die Abwehrzellen gegenüber den Krebszellen sensibilisieren.

Die mit dem Impfstoff sensibilisierten T-Lymphozyten sind dann in der Lage, auch die schwach antigenen Tumorzellen zu attackieren und zu lysieren.
Mit der körpereigenen Impfung kann es gelingen, die Prognose für Krebspatienten deutlich zu verbessern.

Mikrometastasen können eine adjuvante (begleitende)  Chemotherapie überleben

Viele feste, örtlich gegrenzte Tumore bilden schon zu einem sehr frühen Zeitpunkt Tochtergeschwulste im Knochenmark. So fanden sich bei verschiedenen Tumorentitäten und Stadien Mikrometastasen im Knochenmark bei 40 bis 80% der Patienten. Viele dieser Krebszellen im Knochenmark verharren dort in der Ruhephase. Da Zytostatika fast ausschließlich Krebszellen in der Proliferationsphase attackieren, können die Krebszellen, die sich während der Dauer der Chemotherapie in der Ruhephase befinden, die übliche adjuvante Chemotherapie überleben. Diese Mikrometastasen bilden die Stammzellen der späteren systemischen Metastasierung. Mit der autologen Tumorvakzine werden sogenannte cytotoxische T-Lymphozyten (CTL) sensibilisiert. Diese CTL können die Krebszellen attackieren, die eine Chemotherapie überlebt haben. Da diese CTL eine Erinnerungs-Funktion haben, erkennen sie auch Krebszellen, die zu einem späteren Zeitpunkt das Knochenmark verlassen. Erst in den neunziger Jahren des 20. Jahrhunderts, im Zeitalter der evidence based medicine konnten Studien nachweisen, dass die Verimpfung von autologem Tumorimpfstoff die Überlebensraten von Krebspatienten verbessern kann.

J.B.Vermorken untersuchte in einer randomisierten, prospektiven Studie 254 Patienten mit Darmkrebs der Stadien 11-111, die entweder mit autologem Tumorimpfstoff behandelt wurden oder keine Therapie erhielten (Kontrollgruppe). Nach einer mittleren Nachbeobachtungszeit von 5,3 Jahren zeigte sich eine 44%-ige Risikoreduktion für Rückfälle bei den Patienten, die die autologe Tumorimpfung erhalten hatten.

Jules E. Harris
untersuchte 412 Patienten mit Darmkrebs im Stadium 11-111 in einer randomisierten, prospektiven Studie, die mit autologer Tumorvakzine behandelt wurden. Die Fünf-Jahres-Überlebensrate betrug 84,6%, wenn die Hautreaktion auf den Impfstoff größer als 10 mm war (ein Zeichen für eine positive Reaktion des Immunsystems) und lediglich 45% wenn die Reaktion kleiner als 5 mm war.

Dendritische Zellen

Aus Monozyten, den größten weißen Blutkörperchen, entstehen unter dem Einfluss bestimmter Botensubstanzen Dendritische Zellen. Diese Zellen nehmen die Tumorantigene auf und präsentieren diese den Abwehrzellen. Krebszellen können die Reifung von Dendritischen Zellen verhindern, so dass dem Immunsystem diese wichtige antigenpräsentierende Zelle nicht ausreichendend zur Verfügung steht.
Mit einem neuen Verfahren werden die Dendritischen Zellen außerhalb des Körpers gezüchtet und mit der autologen Tumorimpfung noch in der Kultur in Kontakt gebracht. Die Dendritische Zelle bekommt sozusagen den Steckbrief der Tumorzelle gezeigt. Diese sensibilisierten Dendritischen Zellen werden dem Tumorpatienten anschließend in die Haut appliziert.

Vorbeugen ist besser als Heilen

Durch eine Blut-Dunkelfelduntersuchung ist es möglich, Vorzeichen für Krankheiten zu sehen, bevor sie akut oder sogar chronisch werden. Diese Vorzeichen lassen sich an Veränderungen der Blutzellen, der Blutviskosität sowie der Übereiweißung des Blutes feststellen. So lassen sich schon früh die Krankheitsursachen finden und durch homöopathische, isopathische und rein pflanzliche Medikamente behandeln. Diese Behandlung zielt auf den Aufbau eines intakten Immunsystems.

Vorbeugen ist besser als Heilen

Die isopathische Therapieform – Ursprung

Schon seit Millionen von Jahren leben Kolloide der Pilzstämme Mucor racemosus Fresen und Aspergillus Niger van Tieghem als Endobiont in Symbiose mit den Menschen und Säugetieren zusammen. Unter widrigen Umständen, z.B. negativen Umwelteinflüssen, können sie sich weiterentwickeln und Übergänge zu höheren Formen bilden, die zu schädlichen Veränderungen führen und damit krank machen.
Aus der Zyklode des Mucor racemosus Fresen können nach Enderlein alle Arten von Erkrankungen entstehen. Deren entarteten Proteine üben einen direkten und im Dunkelfeldmikroskop sichtbaren Einfluss auf das Blut aus. Diesen bösartigen Formen ordnete Enderlein zum Beispiel Krankheiten wie Schlaganfälle, Herzinfarkte, Blutgerinnungsstörungen, Venenerkrankungen, Hörstürze , sowie bestimmte Formen von Rheuma, Thrombozytopenie, Zervikalsyndrom und Osteomyosklerose zu.

Der Mediziner fand heraus, dass die Bildung von Blutgerinnseln durch das Verkleben von roten Blutkörperchen entsteht. In einer Kaskade der Pathogenen Entwicklung entsteht aus einem Symprotit (im Dunkelfeld sichtbar als leuchtende Eiweißkugel) ein Filit (Fädchen), das wiederum fähig ist weitere Fädchen zu bilden. Diese können sich zu einem Netz verbinden, das die Blutkörperchen einschließt was eine Verdickung des Blutes und somit eine Thrombosebildung. Diese Thrombosen verschließen Blutgefäße und führen dadurch zu einer Minderdurchblutung des Gewebes sowie der Organe.

Die Pilzzyklode des Aspergillus niger entwickelt sich aus der Oit- Phase des Mucor racemosus. Dieser Zyklode werden Erkrankungen des Skelettsystems wie Arthrose, Arthritis, Polyarthritis, bestimmte Formen von Rheuma, Lungenkrankheiten (wie Bronchitis, Lungenentzündungen, Krupp-Husten und Tuberkulose), gut und bösartigen Tumoren und Funktionsstörungen der Schilddrüsen zugeordnet.

Als weitere Zykloden ist der Penicillium notatum, sowie der Candida albicans anzuführen. Diese können zum Beispiel mit Gicht, Nasennebenhöhlenentzündung, bestimmte Formen von Rheuma und zusammenhängen.
Der Pilzparasit entwickelt sich im Körper in alle Stadien. Er befällt Gewebe und Organe des Körpers mehr oder weniger stark je nach Immunstatus des Patienten.

In seiner kleinsten Form der Entwicklung, des Protites (ein Eiweiß in Kolloidform, das weder Nukleinsäurederivate noch Lipoide einschließt oder um sich bindet) beträgt seine Größe 1/100 000 – 1/1000 000 mm. Als Protit ist der Endobiont in dem Symbiotischen Gleichgewicht des Körpers unentbehrlich da er wichtige regulative Aufgaben erfüllt.

Welche Faktoren machen jedoch aus den harmlosen Primitivstadien Parasiten, die sich gegen die Zellen des Menschen wenden?
Prof. Dr. Enderlein konstatiert:
“Sobald das Gleichgewicht des Blutserums zwischen Mineralsalzen und Säuren längere Zeit durch falsche, unbiologische Ernährung nach der sauren Seite hin gestört wird, setzt eine uferlose Vermehrung dieser Endobionten ein und zugleich der Aufstieg dieser zu Schmarotzern verwandelten Urklümpchen in die große Entwicklungsreihe der Parasiten. Je höher der Endobiont in seiner Entwicklungsreihe steigt, desto mehr nimmt seine Schädlichkeit zu und um so größer ist die Störung des Säure-Basen Gleichgewichts, die also in einem sich gegenseitig steigerndem Wechselverhältnis stehen.”
Neben dem Säure-Base-Ungleichgewicht finden sich weitere   Ursachen, wie Infektionen, Fehlernährung, schädliche Umweltverhältnisse, Depressionen, Alterserscheinungen und Stress, die die Primitivformen   in höhere parasitäre Stadien bringen können.
Dieser parasitäre Befall lässt sich im Blut mittels der Dunkelfeldmikroskopie sichtbar machen. Danach kann die Wertigkeit des Parasiten ermittelt werden. Prof. Dr. Enderlein gelang es, die Veränderungen des Parasiten zu belegen und isopathische Medikamente dagegen zu entwickeln.
Diese isopathischen Medikamente bewirken die Rückführung der Parasiten in niedere Phasen der Entwicklung. Diese niederen Stufen können vom Körper abgebaut und über die Ausscheidungsorgane Darm, Nieren, Lunge, Bronchien und Haut aus dem Körper geschleust werden.

Die fortschreitende degenerative Entwicklung kann zu verschiedenen Krankheiten führen. Professor Enderlein bezeichnet sie als den “Komplex der Endobiosis”. Diese Erkrankungen können alle nur  sehr schwer medizinisch behandelt werden.

Zu diesen Krankheiten zählen vor allem chronische Gefäßwandveränderungen, Gerinnungsstörungen, Blutarmut, Leukämie, Formen von Rheuma, Arthritis, Diabetes, Gicht, Bronchitis, Lähmungen, Allergien und gut- wie bösartigen Tumoren aller Art.
Der Endobiont sorgt in der hochwertigen Form dem Pilz, nach dem Tode, für die Verwandlung des Körpers zu Staub um danach wieder in die Niedervalente Form des einfachen Protites überzugehen. Nun können diese wiederum über das Trinkwasser aufgenommen werden und in dem Lebenskreislauf des Menschen und der Säugetiere einzutreten.
In der Protitform ist der Endobiont nahezu unzerstörbar. Selbst höchste Hitzeeinwirkung kann es nicht zerstören. Es wurden sogar in einem Mammutkadaver, aus der Arktis mit einem Alter von ca. 50 000 Jahren Mucorkeime gefunden. Diese wiesen in den veränderten Klimabedingungen nach der Bergung wieder Leben auf. Mucorkeime konnten ebenfalls in Erdöl sowie in Kohle isoliert werden.

Was muss man vor der Blut-Untersuchung beachten?

Man muss nüchtern sein, um optimale Untersuchungsergebnisse zu bekommen. Daher sollte man am Vorabend der Blutuntersuchung gegen 20 Uhr die letzte leichte Mahlzeit zu sich genommen haben. Am Morgen sollte maximal ein Glas stilles Wasser getrunken werden. Man sollte an diesem Morgen auf Cremes, Seifen, Parfüm und Make-up verzichten. Dadurch könnte das Immunsystem unnötig aktiviert werden, das könnte das Untersuchungsergebnis verfälschen.

 

Krebs in der Tiefe verstehen!

Wenn man Krebs in der Tiefe versteht – kann man ihn besiegen und gesund werden!

Bei vielen Menschen löst die Diagnose Krebs heftige Angstreaktionen hervor. Die Krankheit Krebs wird nach der Diagnose oft mit allen Mitteln aus moderner und alternativer Medizin bekämpft. Der Krebs wird somit als Feind im Körper angesehen, den man töten und weg operieren muss. Mit dem Einsatz von Chemotherapien und Bestrahlungen wird versucht Rückfallen zu begegnen. Die Angst der Patienten ist zu jeder Zeit der Erkrankung sehr groß, denn Krebs stellt trotz aller Maßnahmen immer noch ein Todesurteil dar. Nur wenige Krebserkrankte behalten trotz der schlimmen Diagnose die Nerven und fragen sich nach dem „Sinn“ der Krebserkrankung.

Inzwischen gibt es jedoch eine ganze Reihe von Menschen, bei denen sich durch das wirkliche Verstehen, was Krebs ist, eine völlige Heilung einstellte. Durch die Erkenntnis, dass Krebs eine notwendige Erscheinung ist, die mit unserem „geistigen Immunsystem” zusammenhängt, konnten sich diese Menschen kurieren.
Ein Grund für eine Krebserkrankung können angehäufte seelische Probleme sein. Wenn ein bestimmtes Maß erreicht ist zeigen sich psychischen Krankheiten, Depressionen, Neurosen, Selbstmordtendenzen. Da es seelische Gedanken mit starken Emotionen sind, entstehen im Körper hochgradige aggressive Gifte. Daher haben wir es mit verschiedenen Krebstumoren zu tun. Diese verschiedenen „Krebs-Persönlichkeiten” sind von den einzigartigen Erfahrungen und Kränkungen geprägt, die jeder Betroffener individuell erlebt hat. Aus dieser Sicht ist jede Krebserkrankung etwas Gutes, da Krebs durch sein Entstehen verhindert, dass wir an Seele und Geist erkranken. Oft fällt auf, dass geistigkranke Menschen körperlich völlig gesund sind. Das kann dafür ein Beweis sein, dass emotionale Belastungen sich besonders in der Psyche entladen.

Krebs in der Tiefe verstehen!

Um Krankheit in der Tiefe zu verstehen, muss man lernen, dass alles im Körper nach einer spezifischen Gesetzmäßigkeit geschieht. Eine Krankheit ist in Wirklichkeit die Ausgleichmaßnahme des Körpers um ein Ungleichgewicht wieder zu beheben. Schon Anfang des 20. Jahrhunderts erkannte man, dass die Bindegewebsflüssigkeit, welche die Organe umgibt, innerhalb von Sekunden auf unsere Gemütslage reagiert. Eine fortgesetzte negative Stimmung kann also schon bald entsprechende Organe schädigen. Um wieder gesund zu werden, ist es vor allem notwendig in sein seelisches Gleichgewicht zu kommen und allen Konflikt in ehrlicher Selbstbetrachtung zu lösen.

Nachdem man alle seelischen Probleme gelöst hat, kann die Heilungsphase folgen

Es handelt sich bei der Krebserkrankung also nicht um ein zufälliges, sondern um ein geordnetes, abgestimmtes, aus einer Ursache erfolgendes Krankheitsgeschehen, welches der Betroffene durchleben muss. Der Körper hat also mit dem Krebs ein „Auslassventil” für die Giftstoffe gefunden.

„Anstatt das Übel, Säftedegeneration, an der Wurzel zu fassen, schneidet die hohe (medizinische) Schule die Teile ab oder aus, an denen die Ausscheidung stattfindet. So hat man im letzten Sommer einem noch jungen Mann, dessen Säfte aber gründlich verdorben waren, den Arm, an dem die Ungehörigkeiten sich ausschieden, abgesäbelt und sich mit solch wahrhaft „wissenschaftlichem” (?) Beginnen noch gebrüstet. „Der arme Mann wird sterben”, sagte ich, als ich das Unerhörte vernahm, und nach sechs Monaten war er eine Leiche. Natürlich! Die Unreinlichkeiten blieben nunmehr im Körper, ihrer Abzugsquelle beraubt, so dem Gesamtlebenstriebe den Tod bringend (…),” so August W. König, Autor des Buches „Die Naturheilmethode”. .

Aus vielen speziellen Bestandteilen entsteht eine „Krebs-Persönlichkeit”. Der Krebstumor reagiert stark auf Angst. Wenn der Patient vom Arzt die Krebsdiagnose erfährt mit den entsprechenden schulmedizinischen Vorstellungen, reagieren die meisten Menschen mit starker Angst. Dies wirkt sich gerade in vermehrtem Krebswachstum aus.

Der Krebstumor als „Ausflussventil”

Durch das Verständnis, dass der Krebstumor in Wirklichkeit ein Ausflussventil für Entgiftungsprozesse im Körper ist, und somit praktisch bereits eine Heilungsmaßnahme des Körpers darstellt, sollte erst einmal diese Angst wegfallen. Wenn der Patient jetzt noch dem Krebs mit tiefempfundener Liebe begegnen würde, unterstützt auch dadurch, dass er immer wieder seine Hände auf die entsprechende Stelle legt, könnte er beobachten, wie sich der Krebs beruhigt und sogar zu schrumpfen anfängt. Denn Liebe, ist das was der Krebstumor am dringendsten braucht, denn er ist aus lieblosen Gefühlen entstanden ist, auch aus Verletzungen, Selbstaufgabehaltungen, seelischen Misshandlungen, Schocks und auch karmischen Ausflussprozessen.

Diese Schrumpfung des Tumors findet statt, wenn äußere Blockaden verarbeitet werden. Sobald ein Tumor etwas schrumpft, wird der menschliche Körper mit Schlackenstoffen überschwemmt. Bestimmte Werte in der Blutanalyse sind dann auch dramatisch verändert. Leider sind die Ärzte aufgrund dieser Analyse nicht im Stande zu erkennen, ob diese Gifte abtransportiert werden oder sich gerade im Körper anreichern. In dieser Phase fühlt sich der Kranke schwach, müde, schläfrig oder schwindelig. Der Tumor kann aber auch weitere schädliche Gefühle aufnehmen. Erst wenn alle emotionalen Blockaden außerhalb des Körpers vollständig abgebaut sind, hat der Krebstumor seine entgiftende Funktion erfüllt und schrumpft endgültig.

Was passiert, wenn Krebs durch eine OP entfernt wird?

Wenn im seelischen Bereich die vollständige Kette der abzubauenden Emotionen noch vorhanden ist, ist der Tumor noch nicht „reif“, so dass sich nach einer Operation ein neuer bildet. Sofern ein Tumor durch eine Chemotherapie behandelt wird, was in der Regel nach einer Operation geschieht, sind damit auch Auswirkungen auf seelische Blockaden verbunden. Bei diesen Blockaden entsteht geradezu ein Chaos, sie werden verschoben, verwirbelt oder sogar gänzlich aufgelöst. Die Gefahr besteht aber darin, dass seelische Blockaden, die schon lange als überwunden angesehen wurden, nun verstärkt wieder auftreten. Dabei können sogar normale Zellen in Krebszellen umgewandelt werden. Das bedeutet, dass sich erneut Krebstumore bilden werden, sogar in verstärkter Form.

In diesem Fall hängt sehr viel davon ab, wie viel im Körper abgebaut worden ist, respektive wie viele psychisch krankmachende Blockaden noch vorhanden sind und in welchem Reifestadium der Krebs damit ist. Daraus erklärt sich, dass viele Krebskranke mit Hilfe einer Chemotherapie geheilt werden, andere aber aufgrund der nun verstärkt auftretenden Tumore versterben.

Gibt es nicht einen Weg, Blockaden, solange sich diese noch im Seelenkörper befinden und im physischen Körper noch keine Krankheiten hervorgerufen haben, zur Seite zu schieben, so dass die Belastung für Körper und Seele nicht zu groß wird? Mit einer neuen Methode, die sich energetische Re-

Programmierung nennt, ist dieses „Wegschieben“ tatsächlich möglich. Die Frage bleibt nur, wo die seelischen Blockaden dann hinwandern?
Versucht man, diese Blockaden, welche sich bevorzugt in Form von Krebs oder anderen Krankheiten im Körper ansiedeln, von

unten in weiter oben liegende energetische Schichten zu verschieben, so bleiben sie bei ihrer Tendenz, weiter nach unten zu fließen. Sie machen sich auf diese Weise stärker im Bewusstsein und auch im Körper bemerkbar. Durch das Mitführen noch tiefer liegender karmischer Belastungspakete werden sie sich umso verstärkter bemerkbar machen je häufiger der Mensch den Versuch unternimmt, diese Themen zu verdrängen. Sogar verstärkt seelisch geistige Erkrankungen können sich auf diese Weise bilden. Damit ist es möglich, dass zwar der Mensch vom Krebs geheilt wird, in der Folge aber schwere Psychosen oder sogar Schizophrenien ausbildet.
Beim Menschen ist das Leben so geordnet, dass zu lernende Themen in streng bestimmten Ordnungsbahnen auf ihn zukommen. Diese Auslösezeitpunkte kann man in der Astrologie erkennen. Man kann es auch als den Zeitpunkt verstehen, an dem noch festgelegtes Karma auf den Menschen  nieder kommt, das bedeutet, dass Handlungen (sanskrit: Karma) aus diesem oder einem anderen Leben, die jetzt nach dem Prinzip „säen und ernten“ auf den Menschen herunter kommen. So wird der Mensch mit seinem ganz individuellen Lernthemen konfrontiert. Bei Untersuchungen konnte man feststellen, dass zu jenen Zeitpunkten im Gehirn ein kleiner Punkt durch konzentrische Kreise auffiel. Dieser Punkt war auch in Computertomographien zu sehen. Spezifisch zum Lernthema zeigt sich der Punkt in einem eigenen Hirnbereich. Es besteht somit auch eine Verbindung zu bestimmten Organen. Bei jedem Individuum unterschiedlich kann des dann zu einer schweren (Tumor) oder leichten Erkrankung kommen oder es erfolgt keine Wirkung.

Krebs ist ein Hilfsmittel, mit dem ein Binden und Ausscheiden von ‚seelischen Giften’ möglich ist

Krebs sollte man als hilfreiche Möglichkeit sehen, unerledigte Lernthemen zu bearbeiten. Hat man die wichtige Aufgabe eines Krebstumors erkannt, kann damit auch die Angst vor diesem wegfallen. Stattdessen sollte man ihn akzeptieren und sich mit ihm anfreunden.

Die Heilungschancen sind dann besonders optimal, wenn man selbst mithilft, an der Ursache zu arbeiten. Nur jemand, der angstfrei einen Krebstumor als Helfer und Freund annehmen kann, ihm zu helfen, seine Aufgabe erfolgreich durchzuführen. Seine eigene Vergangenheit freiwillig und mutig zu bearbeiten ist sehr wichtig.

Genauso können allgemeine Vergiftungen, fehlerhafte Ernährung, ein Mangel an Vitalstoffen und Vitaminen, ein falscher Schlafplatz, jegliche Art von Elektrosmog, Besessenheit, und auch eine spezifische psychische und physische Belastbarkeit Auswirkungen auf den Heilungsverlauf haben. An erster Stelle steht natürlich das seelische Problem. Andere Maßnahmen, die z. B. den Stoffwechsel aufbauen helfen, wie z. B. die Breuß-Saftkur, können erst dann ihre volle Wirkung entfalten, wenn die seelischen Voraussetzungen als Krebsverursacher erkannt und verarbeitet werden. Dann kann der Krebstumor, zur Freude der Erkrankten, schnell schrumpfen. Unabdingbar dafür ist allerdings, dass durch keine anderweitigen Eingriffe wie Operation, weitergehende Vergiftungen des Körpers, beispielsweise durch Chemotherapie oder Bestrahlung versucht wird, den Krebs eliminieren. Zu bedenken steht immer, dass der Krebs von Dingen wie Widerstand, Hass, Wut, Verzweiflung, Selbstaufgabe, Mordgedanken und vielen anderen ähnlichen Gefühlen lebt. Aus diesem Grund ist es notwendig, solche oder ähnliche Gefühle für den Zeitraum einer Krebserkrankung dem Tumor gegenüber zu vermeiden. So wird die Heilung nicht erschwert oder verhindert.

Grundthema bei Krebs: ‚Selbstaufgabe’

Als seelische Ursache für Krebs findet sich als Grundthema die Selbstaufgabe, das heißt der Patient hat sich irgendwann selber aufgegeben. Ein Beispielfall Krebspatientin macht dies deutlich: Die Ärzte erklärten ihr, sie hätte nur noch 6 Wochen zu leben. Diese Frau fing darauf an, über ihr bisheriges Leben nachzudenken und fragte sich, warum sie den Krebs bekommen hatte. Ihr wurde klar, dass sie immer für andere gelebt hatte für den Mann, die Kinder, die Eltern, Schwiegereltern. Darüber hatte sie aber ihre eigenen Bedürfnisse vollkommen vernachlässigt.

Sie machte sich nach dieser Diagnose nun daran, ihre bisherigen Aufgaben in ihrer Familie zu verteilen und begann nun ihre freie noch verbleibende Zeit voll zu nutzen. Sie lebte ihre kreative Seite aus und steigerte dadurch ihre Lebensqualität. Sie fing an zu malen, besuchte ihre Freunde und nach zwei Monaten war der Krebs stabil. Sie hatte alle Auto-Aggresions-Mechanismen abgelegt. Nach einem weiteren halben Jahr war der Krebs bei ihr verschwunden. Sie hatte nach der Krebsdiagnose endlich den Mut aufgebracht, ihr Leben selbst in die Hand zu nehmen. Und damit hatte sie sich im wahrsten Sinne des Wortes ihr Leben gerettet.

Die Krebskranken müssen ihren Sinn im Leben suchen und sehen. Erst wenn wir uns aufgeben oder keinen Sinn mehr im Leben sehen, kann der Körper nicht mehr genügend mit Lebenskraft versorgt werden und gerät somit aus dem Gleichgewicht.
Ein wichtiger Teil der Therapie besteht daher darin, dem Erkrankten wieder zu mehr Lebensfreude zu motivieren. In den USA gibt es ein Krankenhaus, in denen die schwerkranken Patienten Aufgaben zugeteilt bekommen. Einer muss kochen, ein anderer putzen, wieder ein anderer kümmert sich um seine Leidensgenossen. Auch das Lachen wird in dieser Klinik als wichtige Therapieform eingesetzt. Die Klinik hat großen Erfolg.

Wenn bereits Kinder Krebs bekommen, dann haben sie diese Haltung und dieses Problem aus einem der letzten Leben mitgebracht. Der erkrankte Körper bringt ihre Seele jedoch jetzt erst dazu, sich dem Thema der Selbstaufgabe zu stellen.
Oft liegt bei Gebärmutter- oder Prostatakrebs die Ursache in der Aufgabe der partnerschaftlichen Beziehung.

Brustkrebs entsteht bei Frauen, die ihre Kinder abgeben müssen und oder ihre Kinder nicht wollen. Frauen sehen nach dem Abstillen plötzlich keinen Sinn mehr, keine Aufgabe mehr in ihrem Leben. Denn die Knoten entstehen durch die Trauer.

Bei Blutkrebs findet man oft das Thema: „Bis dass der Tod uns scheidet”. Der Mensch befindet sich z.B. in einer unglücklichen Partnerschaft. Er hat nicht den Mut zu einer äußeren Scheidung und geht stattdessen in die Haltung der Selbstaufgabe hinein, was sich dann in Blutkrebs körperlich zeigen kann.

Diese Menschen wollen innerlich von der Seele her eigentlich gar nicht mehr leben. Auch Konfliktsituationen, bei welchen sie sich irgendwelchen Problemen nicht mehr gewachsen sehen, wo sie das Gefühl haben, versagt zu haben, können zur Selbstaufgabe führen. Blutkrebs bekommen meist Menschen, die ganz zartbeseitetet sind, die sich eigentlich nicht richtig wehren können. Der Blutkrebs ist auch eine so genannte „Ich zieh mich zurück” Krankheit.

Eine positive Lebenseinstellung, gesunde Ernährung, gute Gedanken, einen Sinn im Leben sehen, ist ein gutes Rezept gegen Krebs.

Naturheilkundlich kann man zum Beispiel mit der Misteltherapie, mit der Frischsaftkur nach Breuß oder aber auch mit der indianischen Tee-Rezeptur-Flor Essence gute Erfolge erzielen. Ein weiteres Mittel der Naturheilkunde ist die Kondorangorinde, diese sollte in kleinen Stückchen gekaut werden.

Die Diagnose Krebs basiert auf der Entdeckung eines Tumors. Unabhängig davon, ob die Existenz dieses Tumors vom Arzt durch Abtasten oder durch irgendeine andere Untersuchungsmethode festgestellt wird, beginnt bereits hier das großes und tragisches Missverständnis.

Das Krebs-Missverständnis besteht aus zwei grundlegenden Denkfehlern:
Erstens: Der Tumor ist die Ursache der Krankheit,
Zweitens: Der Tumor besteht aus Körperzellen, die sich eigenwillig vermehren, sich also der Kontrolle des Körpers entzogen hätten.

Man sollte die beiden Punkte für sich untersuchen:

Punkt 1: Ist der Tumor die Ursache einer Krankheit?

Ursache und Wirkung werden heute häufig verwechselt. Es ist verständlich, dass ein Tumor, der auf einen Nerv drückt und daher Schmerzen oder anderweitige Störungen verursacht, vordergründig als die Krankheit als solche betrachtet wird.

Wenn man herausfinden will, warum ein Tumor entstanden ist, muss man nicht im Tumor selbst suchen, sondern in den Lenk- und Steuermechanismen, die dahinter liegen. Zunächst ist eine Entdeckung sehr interessant, die von Professor John Beard von der Universität Edinburgh bereits Anfang des 20. Jahrhunderts gemacht wurde. Beard entdeckte, dass sich bestimmte präembryonische Zellen (sog. Trophoblasten)die während den ersten Wochen der Schwangerschaft entstehen, nicht im Geringsten von bösartigen Krebszellen unterscheiden. Diese Zellen sind offensichtlich für das Wachstum des neuen Embryos unerlässlich, aber sie verschwinden nach dem 56. Schwangerschaftstag ganz von selbst, nachdem die Bauchspeicheldrüse des Babys das Enzym Chymotrypsin auszuscheiden beginnt.

Der bekannte Wissenschaftsautor Edward Griffin schreibt dazu:
„Der während der Schwangerschaft auftretende Trophoblast weist in der Tat alle klassischen Merkmale von Krebs auf. Während er sich in der Uteruswand einnistet, breitet er sich rasch aus, und auch die Zellteilung geht rasch voran. Auf diese Weise bereitet er einen geeigneten Platz für den Embryo vor, an welchem dieser geschützt ist und mit Nahrung versorgt wird.”

Dies ist der Wissenschaft sehr gut bekannt, da die Trophoblasten große Mengen an Choriongonadotropin (HCG) produzieren, das mit einem einfachen Urintest nachgewiesen werden kann. Dieser ist zu 92% zuverlässig. Das bedeutet im Falle eines positiven Testresultats: Wenn es sich bei dem Patienten um eine Frau handelt, ist sie entweder schwanger oder sie hat Krebs. Wenn der Patient ein Mann ist, ist Krebs die einzige Möglichkeit.

Beginnt eine Schwangerschaft mit einem Tumor?

Unser Körper besteht aus ungefähr einer Billion Zellen. Das ist etwa 167 mal so viel wie wir heute Menschen auf der Erde haben. Anders ausgedrückt: Es könnte die Bevölkerung von 167 Planeten in der Größe unserer Erde sein, von denen jeder so dicht bevölkert ist wie unsere Erde.

Während wir uns auf der Erde seit Menschengedenken bekämpfen, bekriegen, kurzum tausend mal mehr gegeneinander als füreinander leben, handeln und arbeiten, leben und arbeiten alle 1000 Milliarden Zellen unseres Körpers harmonisch Hand in Hand, und alle die obengenannten Gegnerschaften sind unbekannt. Jede einzelne dieser Zellen nimmt widerspruchslos ihren Platz im Gesamtgefüge ein und erfüllt die ihr zugeordnete Aufgabe, solange dieser Körper lebt und solange sie nicht durch außenstehende Feinde daran gehindert wird.
Kann sich ein realistisch denkender Mensch wirklich vorstellen, dass all das nur auf der Basis eines fantastisch durchorganisierten Automatismus abläuft? Alles einschließlich des Wachstums, der Nahrungsaufnahme und Verdauung, der Fortpflanzung, der permanenten Abwehr tausender verschiedener und unkalkulierbarer Angreifer, der unkalkulierbaren Einflüsse von Klima, Luft, Wasser?

Nein wir brauchen nicht Hellseher zu sein, um festzustellen, dass dieser Körper nur funktionsfähig ist, wenn er eine hochintelligente Steuerung besitzt. Diese Steuerung ist selbstverständlich an strenge, an strengste Vorgaben gebunden, die in der DNS jeder einzelnen Zelle verankert sind. Aber darüber hinaus muss sie jede Menge Spielraum haben, sie muss Prioritäten setzen können, sie muss ständig viele, variable Lösungsansätze ausarbeiten und verfolgen können, wenn dieser Organismus mit seinen 1000 Milliarden Mitgliedern nicht im Chaos untergehen soll.

Tumore bestehen aus Zellen, die keine normalen Zellen sind. Das ist bekannt. Man betrachtet sie als „Entgleisung”. Was wäre, wenn sie im Falle eines Tumors so wenig eine „Entgleisung” wären wie die Trophoblasten, die Voraussetzung jeder Schwangerschaft sind? Was wäre, wenn die Tumore eine gewollte  Erscheinung wären?

Was ist die Ursache für Krebs?

Ausgerechnet dann, wenn ein Tumor „entdeckt” wird, stellt sich kaum jemals ein Mediziner diese grundlegende Frage.

Vielmehr stellt er Fragen in den Raum wie
-”sollen wir operieren?”, “wann sollen wir operieren?”, “kann man mit einer Operation alles wegkriegen?”, „müssen wir auch bestrahlen?”, “brauchen wir auch Chemotherapie?”

Zwischen Trophoblasten und Krebszellen/Tumorzellen gibt es keinen Unterschied. Der bekannte Wissenschaftsautor Griffin nennt diese Trophoblasten-Zelle eine „total life cell”, was wir am besten als „Universal-Zelle” übersetzen. Es ist eine Zelle, die im Gegensatz zu allen anderen Zellen in unserem 1000-Milliarden-Zellen-Staat keine Spezialisierung aufweist. Sie ist nicht auf Aufgaben der Leber, der Haut, der Haare, der Nieren oder der Knochen fixiert, sondern überall da einsetzbar, wo sie gerade gebraucht wird. Wie ist das möglich?

Wissenschaftlich nachgewiesen ist von den Trophoblasten, dass sie nur eine Übergangs-Funktion ausführen. Sie sind sozusagen Lückenbüßer, genauer ausgedrückt Hilfszellen, die als Dauerzellen ungeeignet sind. Sie sind, wenn man so will Packmaterial, Zellen mit reduziertem Zweck. Während beispielsweise eine Leberzelle eine bestimmte Funktion innerhalb der Leber auszuführen hat, die in

einem eigenen Abschnitt in ihrer zellinternen DNS (Erbsubstanz) haargenau beschrieben und eingegrenzt ist und die sie im Verbund mit den Millionen weiterer Leberzellen ausübt, kann die Hilfszelle dies nicht leisten. Sie kann es als Hilfszelle auch nicht in der Prostata, im Uterus, im Darm und so weiter. Sie muss es auch nicht können, denn sie dient nur einer vorübergehenden Aufgabe, und so bald diese Aufgabe erfüllt ist, wird sie abgebaut und ausgeschieden, „weggeschmissen” wie einmal gebrauchtes Packmaterial, wie eine einmal benützte Mülltüte. Und wie es    beim Packpapier völlig egal ist, was man darin einpackt, ist es bei der Hilfszelle völlig egal, wo man sie einsetzt, welche   spezialisierte „Arbeitszelle” sie kurzfristig ersetzt.
Daher muss die Krankheit, die Ursache für die Bildung dieses Zellhaufens, tiefer gesucht werden.

Punkt 2: Die Ursache der Tumorbildung

Wenn wir davon ausgehen, dass die Bildung und Ansiedelung von Trophoblasten im Anfangsstadium einer Schwangerschaft ein von der Körpersteuerung bewusst gewollter, notwendiger und genau gesteuerter Vorgang ist und andererseits bekannt ist, dass diese Trophoblasten funktionell genau dasselbe sind wie Tumorzellen, dann muss auch die Bildung eines Tumors ein von der Körpersteuerung gewollter und gesteuerter Vorgang sein. Tatsächlich fällt das konventionelle Denkgebäude über Tumorbildung schon an einem ganz grundlegenden Punkt in sich zusammen: an der Behauptung, die Tumorzellen würden sich von selbst vermehren.

Körperzellen, wie wir sie überall im Körper finden, also Leberzellen, Hautzellen, Knochenzellen, Lungenzellen usw. sind Arbeitszellen, die wir gut mit Arbeitsbienen in einem Bienenvolk oder Arbeitsameisen in einem Ameisenstaat vergleichen können. Weder kann eine Arbeitsbiene Eier legen und damit für die Reproduktion von Bienen sorgen, noch können Arbeitsameisen etwas Ähnliches für ihr Volk tun. Die Reproduktion von Bienen obliegt ausschließlich der Bienenkönigin, die Reproduktion von Ameisen ausschließlich der Ameisenkönigin. Aus Arbeitsbienen werden nie und nimmer Bienenköniginnen, und genau so ist es bei Leberzellen, Knochenzellen und all den Milliarden weiterer Arbeits-Zellen des Körpers. Die Zellproduktion findet im Körper nicht „vor Ort” statt, also nicht in der Leber, nicht in der Haut, nicht in den Knochen.

Die Zellproduktion findet so gut wie ausschließlich im Rückenmark statt, nur zu besonderen Zwecken unterstützt durch Aktivitäten im Knochenmark der Oberschenkel und für die Fortpflanzungszellen in den Fortpflanzungs-Organen.

Das bedeutet, dass im Rückenmark immer dann Leberzellen hergestellt werden, wenn in der Leber Zellen ersetzt werden müssen. Sie werden vom Rückenmark über die Lymphbahnen zur Leber transportiert und dort mit den vorhandenen, gesunden Leberzellen verbunden, sozusagen „verkabelt”, zu einem Arbeits- und Informations-Verbund zusammengeschlossen. Eine Zellteilung solcher Arbeitszellen ist durch eine entsprechende Programmierung der DNS im Inneren des Zellkerns ausgeschlossen.

In der Leber werden keine neuen Leberzellen produziert. Analog sieht das in den Nieren, Lungen, im Darm und im Magen, in allen Geweben, in den Nervenbahnen usw. aus. Keine Zelle auf dieser Ebene kann sich selbst reproduzieren.

Demnach werden auch die Hilfszellen, die wir Tumorzellen nennen, im Rückenmark produziert und nicht „vor Ort”. Demnach kann auch kein Tumor „von selbst” wachsen. Auch die Hilfszellen werden im Rückenmark hergestellt und über die Lymphbahnen an die Stelle transportiert, wo der Tumor sitzt. Dies gilt auch für die Trophoblasten, die wir oben besprochen haben. Und so wie der Wieder-Abbau der Trophoblasten erfolgt auch der Wieder-Abbau der Tumor-Hilfszellen, so bald sie ihre Funktion erfüllt haben.

Sie lesen richtig: Tumorzellen werden auch wieder abgebaut, und zwar entsprechend einem Programm, das mit der Handhabung der Trophoblasten große Ähnlichkeit hat. Wir haben gesehen, dass der chemische Mechanismus dieses Abbaus auf dem gezielten Einsatz des Enzyms Chymotrypsin beruht. Das gilt für Trophoblasten wie für Tumorzellen.

Damit kommen wir zur innersten Kernfrage:
Warum, unter welchen Umständen, stellt der Körper im Rückenmark Hilfszellen (Trophoblasten oder Tumorzellen) her, und warum verbringt er sie an ganz bestimmte Stellen im Körper?
Jetzt kommen wir zurück zu der oben angeschnittenen Frage, warum ein Tumor nur an bestimmten Körperstellen auftritt.

Warum kennen wir keinen Herzmuskel-Tumor, keinen Oberschenkel-Tumor, keinen Oberarmtumor, keinen Fingersehnen-Tumor, keinen Kniegelenk-Tumor?

Wenn wir genauer hinsehen, merken wir, dass es an den Körperstellen, die der Mensch zur physischen Flucht im Gefahrenfall braucht, nie zu einer Tumorbildung kommt. Der gesamte Bewegungsapparat mit Fuß- und Beinmuskulatur, mit Bauch- und Rückenmuskulatur, mit Arm- und Handmuskulatur, mit Nackenmuskulatur und allen dazugehörigen Knochen, Sehnen, Gelenken und Nervenbahnen kennt keinen Krebstumor.

Diese „Instrumente” des Körpers werden im Falle einer akuten Gefahr (Kampf, Verteidigung, Angriff, Jagd, Flucht vor Brand, vor einem Feind, vor einem Unwetter usw.) dringend gebraucht. Wir wissen, dass all diese Körperteile in solchen Fällen in höchstem Maße aktiviert und mit einem massiven Maß an Energie versorgt werden, sodass sie in kurzer Zeit Höchstleistungen vollbringen können. Auch das Herz mit seinen Muskeln und Hauptblutbahnen gehört dazu.

Wo liegen die Tumore in aller Regel? Sie liegen in Organen, die bei genau den eben geschilderten Alarm-Zuständen kurzfristig stillgelegt werden: in der Leber, im Verdauungstrakt, den Nieren, der Blase, der Prostata, der weiblichen Brust, den Geschlechtsteilen bei Männern wie Frauen und in dem mit der Steuerung solcher Teile betrauten Gehirnteil.

Was bedeutet es, dass Tumore sich gerade in diesen Körperteilen bilden? Wenn wir Tumore als eine Ansammlung von Hilfszellen verstehen, müssen wir uns fragen, in welcher Weise diese mit der vorübergehenden Stilllegung von Organen oder der Einschränkung deren Tätigkeit in Zusammenhang stehen.

Hier kommen Begriffe wie Stress, Alarm, Gefahr ins Spiel. Jeder Teenager, ja jedes Grundschulkind operiert schon damit, und man findet es „in”, unter „Stress” zu stehen. Für unser Thema sind die Begriffe „Gefahr” und „Alarm” viel treffender. Versuchen wir, die zu einer Tumorbildung führenden Ereignisse anhand eines Vergleichs zu verstehen.

Wenden wir eine Kriegssituation, die Situation einer belagerten Stadt auf den menschlichen Körper an, dann können wir zwischen der umzingelten Stadt einerseits und dem menschlichen Körper andererseits jede Menge Parallelen ziehen:

-Verzichtbare Aktivitäten werden vorübergehend stillgelegt Verdauung und Fortpflanzung
-Umschichtung von Schwerpunkten Adrenalin und Energie für die Muskeln des Bewegungsapparates
-Freie Bahn für den Transport von Verteidigungs-Gerät Stilllegung der Sauerstoff-Versorgung für die auf Sparflamme arbeitenden Körperfunktionen über das Blut, freie Bahn für Adrenalin und Rekrutierung aller roten Blutkörperchen zur verstärkten Versorgung der Bewegungs-Muskeln
-Versorgung aus Notvorräten anstatt durch frische Lebensmittel der reichlichen Versorgung des Bewegungsapparates und der Minimalversorgung der stillgelegten oder auf Sparflamme laufenden verzichtbaren Körperorgane
-Vorübergehende Einlagerung von Abfällen jeder Art im Körper stattfindenden Einlagern in Hilfszellen = Trophoblasten = Tumorzellen)
-Wenn die anrückenden Feinde bald genug wieder abziehen:
Die schnelle Normalisierung der Verhältnisse einschließlich Abbau und Ausscheidung aller Hilfszellen = Tumorzellen = Trophoblasten.
-Wenn die Belagerung lang und immer länger andauert:
– Wachsen des Tumors (aus Trophoblasten) bis er lebenswichtige Funktionen beeinträchtigt, Bildung von Metastasen, Ansammlung von Giftstoffen und Ansiedlung und Vermehrung von pathogenen Bakterien, Parasiten und Viren, Elend und Tod.

Man kann zwei Punkte feststellen:

-Erstens ist die Bildung eines Tumors im Körper ein ganz alltäglicher Vorgang, allerdings unter einigermaßen normalen Umständen ein reversibler Vorgang.

Die Ansammlung von Hilfszellen und deren Wiederabbau ist etwas, was zum Leben und Überleben dieses unseres Körpers gehört wie die Atmung mit der Aufnahme von Sauerstoff und der Abgabe von Stickstoff und Kohlendioxid, wie die Nahrungsaufnahme und das Abstoßen von Nahrungsresten, wie das Trinken von Wasser und das Ausscheiden von Urin. Wir erkennen die vielen täglichen Tumore nur nie, weil sie dazu viel zu klein sind.

-Zweitens wird ein Tumor nur dann so groß, dass er gesundheitlich auffällt, wenn eine Gefahren-Situation weit über das tolerierbare Maß hinausgeht. Die Frage, die wir uns stellen müssen, lautet also: Was bedeutet für unseren Körper „Gefahr”, was lässt in ihm die „Alarmglocken läuten”, was lässt die „Alarmsirenen aufheulen” und warum kommt so lange keine „Entwarnung”?

Wenn eine Gefahr für den Körper besteht, sendet die Hirnanhangdrüse, die Hypophyse, ein Signal an zwei der vielen Lymphknoten gegenüber den Achselhöhlen und veranlasst diese dazu, ein Alarmhormon in die Lymphbahnen freizusetzen. Dieses Alarmhormon kommt innerhalb sehr kurzer Zeit an all diejenigen Zellen, die von der Alarmsituation betroffen sind. Dort heftet es sich an die Zellsensoren und bewirkt, dass die Zellen ihre Tätigkeit reduzieren, bei massivem Auftreten des Alarmhormons ganz einstellen. Die Zellen fallen dadurch in eine Art „Winterschlaf”, eine Form der Existenz mit stark eingeschränkter Tätigkeit. Zunächst lagern sie ihre Stoffwechselprodukte (ihren Abfall) innerhalb der Zellen ein, und wenn keine Entwarnung kommt, müssen sie beginnen, ihn in einen provisorischen „Müllbeutel” auszulagern. Sie geben dann Signale ab, die zur schnellen Produktion von Hilfszellen führen und zu deren Ansiedlung genau da, wo sie gebraucht werden. Der aus Hilfszellen bestehende „Tumor” beginnt zu wachsen. Wie schon gesagt, bis hierher eine fast alltägliche Erscheinung in jedem menschlichen Körper.

Ab wann wird diese Sache unangenehm? Nun, überlegen wir, was bei einem Menschen diesen „Alarm” auslösen kann. Da gibt es eine Vielfalt von Ursachen, etwa analog den oben aufgeführten Ursachen für eine erhöhte Alarmbereitschaft in einer menschlichen Gesellschaft.

-Zunächst gibt es nervlich oder seelisch/psychisch bedingte Auslöser wie Gefühle des Unterdrücktseins, der Minderwertigkeit, das Gefühl des ewigen Verlierers, der seine Ziele nie erreicht,    der nie mit sich selbst zufrieden sein darf.

-Dann gibt es körperliche/physische Auslöser unterschiedlicher Art wie Giftstoffe, gegen die das Immunsystem nicht ankommt, oder Pathogene aus der Mikrobenwelt, die allen Angriffen des Immunsystems ausweichen und sich schließlich irgendwo im Nervensystem oder im Gehirn festsetzen.

Solche Alarmauslöser können völlig harmlos sein, solange sie nicht zu massiv auftreten und nicht zu lange im Körper anwesend sind. Kritisch wird die Situation, wenn ein Auslöser über lange Zeiträume hinweg ständig – kontinuierlich oder immer häufiger – zur Ausschüttung des Alarmhormons im Körper führt und keine ausreichend langen alarmfreien Zeiten
übrig bleiben, um die Ansammlungen von Hilfszellen wieder abzubauen. Eine alarmfreie Zeit ist immer eine Zeit der Erholung, auch in dem Sinne, dass sie zur Rückkehr zur normalen Zelltätigkeit in allen Körperorganen und zum Abbau der Hilfszellen (also des Tumors) führt.
Das heißt nichts anderes, als dass jeder Tumor im Prinzip wieder abgebaut wird, wenn wir nur die Bedingungen dafür schaffen.
Und ich will hier noch einmal wiederholen, was Sie vorhin schon gelesen haben. Die weitaus wichtigste Frage, die ein Arzt im Falle einer Krebs-Diagnose stellen muss, lautet:
Was bedeutet für den Körper dieses Patienten „Gefahr”, was lässt in ihm die „Alarmglocken läuten”, was lässt die „Alarmsirenen aufheulen” und warum kommt bei ihm so lange keine „Entwarnung”?
Warum haben die physikalischen Behandlungen mit Elektroimpulsen verschiedener Art, wie ich sie an anderer Stelle beschrieben habe, oft verblüffende Erfolge, aber nur oft und nicht immer? Diese wichtige Frage beantwortet sich aus der obigen Darstellung von selbst:

-Jeder durch eine Infektion mit lebenden Organismen hervorgerufener Tumor lässt sich physikalisch heilen, indem man den spezifischen pathogenen Alarm-Auslöser abtötet. Diese Behandlung ist in wenigen Tagen erledigt und nebenwirkungsfrei.

-Jeder durch einen Giftsstoff oder durch emotionale/psychische Belastungen oder durch Strahlen entstehende Tumor entzieht sich dieser physisch/elektromagnetischen Behandlung, weil Giftstoffe, Strahlen und seelische Belastungen durch Resonanz-Schwingungen nicht eliminierbar sind.

-Giftstoffe müssen durch chemische Reaktionen im Körper zerlegt und unschädlich gemacht und aus dem Körper ausgeschieden werden. Dazu sind die sogenannten Antioxidantien geeignet,

-Strahlungen müssen abgestellt werden. Zum Reparieren von Strahlungsschäden muss das Immunsystem massiv unterstützt werden, wozu magnetische Gleichfelder, hohe Dosen an Vitaminen und Vitalstoffen und eine reichhaltige, natürliche Ernährung ohne Chemikalien geeignet sind.

-Seelisch/psychische Ursachen der Aussendung von Alarmhormonen müssen durch die Beseitigung der auslösenden Situation (und/oder durch die Änderung der persönlichen Einstellung des Patienten zu dieser Situation) beseitigt werden und bedürfen dann keinerlei weiteren Behandlung.

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