Wenn Alkohol zur Sucht wird

Wenn Alkohol zur Sucht wird
“Sie sollten täglich mindestens 2 Liter trinken, um ihren Stoffwechsel richtig in Schwung zu halten” – so steht es oft in Gesundheitsratgebern. Das ist richtig, wichtig und gut, denn wer zu wenig trinkt, leidet oft, ohne den Grund zu kennen, an Abgeschlagenheit und Kopfschmerzen.
Über den Tag verteilt immer wieder ein Glas Mineralwasser zu trinken, schafft da Abhilfe. Doch Mineralwasser ist nicht jedermanns Sache, denn oftmals wird zur Flasche mit dem eher ungesunden Inhalt gegriffen, dem Alkohol. Bei Vielen fängt es mit kleinen Mengen an, um den Kreislauf in Schwung zu bringen und sich in einen Zustand des “sich wohlfühlens” zu bringen, aber schnell gerät man in die Abhängigkeit und der Alkohol wird zur Sucht. Und viele Betroffene merken es gar nicht, dass sich ihr Leben zu ändern beginnt – der Alkohol wird mehr und mehr Lebensinhalt der betroffenen Person. Die Menschen in der Umgebung stellen allerdings schnell eine Veränderung im Verhalten des Alkoholikers fest. Da werden beispielsweise frühere Interessen zu Gunsten des Alkoholkonsums vernachlässigt, die Persönlichkeit ändert sich. Es beginnt ein Prozess, bei dem sich das ganze Leben des Betroffenen nur noch um ein Thema dreht: Alkohol!

Droge Alkohol: ein Teufelskreis

Wird die Person auf diese Veränderungen angesprochen, wird das Problem Alkohol zumeist geleugnet. Keiner will zugeben, dass er in die Fänge dieser Droge geraten ist.
Es ist aber auch so, dass viele Alkoholiker von seiner Umgebung gar nicht als solche eingeschätzt werden, weil der Prozess in die Abhängigkeit bei diesen Personen sehr langsam verläuft. Es beginnt mit kleinen Mengen, die über einen längeren Zeitraum gesteigert werden. Der Körper gewöhnt sich an die tägliche Dosis Alkohol und funktioniert. Der Betroffene bleibt leistungsfähig, ohne aufzufallen.
Doch um den “Wohlfühlzustand” beizubehalten, verlangt der Körper täglich nach seiner Ration Alkohol- und schon beginnt der Teufelskreis.
Früher oder später kann der Betroffene auch diese schleichende Alkoholsucht vor seiner Umgebung nicht mehr leugnen, denn ab einer bestimmten Menge Blutalkohol kann der Körper nicht mehr wie gewohnt funktionieren, die Symptome der Sucht sind nun offen ersichtlich. Denn das gesamte Leben des betroffenen Alkoholikers wird nun vom Alkohol bestimmt.
Der Alkoholiker empfindet in diesem Stadium auch keine Euphorie mehr, es wird jedoch weitergetrunken, um unangenehmen Entzugserscheinungen zu begegnen.
Früher oder später endet Alkoholmissbrauch in einer Katastrophe! Wer dem Alkohol zugetan ist, sollte besonders darauf achten, seinen Alkoholkonsum zu kontrollieren und vielleicht doch lieber zur Flasche mit dem Mineralwasser greifen!