Tinnitus – hilft neue Diagnosemethode?

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Tinnitus – hilft neue Diagnosemethode?

Neue Diagnosemethode hilft bei Tinnitus

Als Rauschen, Zischen, Klingeln, Pfeifen oder Surren wird es beschrieben – das lästige bis fast schon wahnsinnig machende Ohrgeräusch, das fachlich Tinnitus genannt wird. Bezeichnend an der Erkrankung ist, dass die Geräusche nicht von einer äußeren Schallquelle ausgehen, sondern nur von den Betroffenen selbst wahrgenommen werden.
Forschende des Henry Ford Hospital in Detroit haben jetzt eine neue Methode zur Diagnose von Tinnitus entdeckt.
Mit Hilfe eines bildgebenden Verfahrens, der Magnetenzephalographie, lassen sich demnach jene Stellen im Gehirn lokalisieren, die an der Wahrnehmung des Ohrgeräusches beteiligt sind – und zwar wesentlich präziser als mit bisher verwendeten Methoden.
Dies berichteten Michael D. Seidman und Susan M. Bowyer kürzlich bei einer Konferenz in San Diego. Die Forscher hoffen, mit ihrer Entdeckung einen Beitrag zum besseren Verständnis der Erkrankung und zur Entwicklung künftiger Behandlungsmethoden vorgelegt zu haben.