Pflegezusatzversicherungen vergleichen, Investition in die Zukunft

Für viele Menschen ist es schwierig zu sagen, was sie in 5 Jahren machen werden. Die heutige Zeit erfordert sehr viel Flexibilität und Anpassungsfähigkeit. So erscheint es für die meisten abwegig, längerfristige Pläne zu schmieden oder sich gar die spätere Pflegebedürftigkeit vorzustellen. Doch gerade unsere sich verändernde Gesellschaftsstruktur macht es zwingend erforderlich, sich mit diesen Gedanken auseinander zu setzen und über die Möglichkeit einer privaten Pflegezusatzversicherung nachzudenken. Der Deutsche wird älter, und er bekommt weniger Nachwuchs. Es ist also bei vielen im Falle einer Pflegebedürftigkeit niemand da, der diese übernehmen könnte. Zudem droht vielen zukünftigen Senioren die Altersarmut. Daran wird auch ein gesetzlicher Mindestlohn von 8 Euro pro Stunde nichts ändern können. Umso wichtiger ist die Entscheidung, privat mit einer Pflegezusatzversicherung vorzusorgen.
Pflegezusatzversicherungen vergleichen, Investition in die Zukunft

Pflege im Minutentakt

Im Jahre 2050 wird jeder achte Bürger über 80 Jahre alt sein und damit steigt auch das Risiko einer Pflegebedürftigkeit. Für die Würde des Menschen ist es außerordentlich wichtig, so lang wie möglich in den eigenen vier Wänden zu bleiben und die Hilfe nur für nicht selbst zu verrichtende Arbeiten oder für die Erfüllung der Grundbedürfnisse zu erhalten. Die vollstationäre Pflege macht vielen Angst. Ambulante Leistungen sind aber teuer. Der gesetzliche Pflegekatalog, mit einem Minuten genauen Abrechnungssystem der Pflegeleistungen, lässt zudem nicht viel Freiraum für die Individuellen Bedürfnisse des Einzelnen und Anteilnahme. Die Pflegekräfte arbeiten aufgrund dieses Pflegemarathons selbst am körperlichen Limit. Es ist nur verständlich, dass dabei oft die Menschlichkeit auf der Strecke bleibt. Auch das ist ein Grund, selbst Vorsorge durch eine Pflegezusatzversicherung zu treffen um später die Art der Pflegeleistung selbst mitbestimmen zu können.

FRÜHZEITIG IN PFLEGEZUSATZVERSICHERUNGEN INVESTIEREN SPART GELD

Die Entscheidung für eine private Pflegezusatzversicherung sollte zudem nicht zu lang hinausgeschoben werden. Die Beiträge können durch den Abschluss bis zum Erreichen des 40 zigsten Lebensjahres recht niedrig gehalten werden. Zumal in diesem Alter noch nicht so viele chronische Erkrankungen bestehen, die eine Pflegezusatzversicherung um einiges teurer werden lassen. Ein weiterer Grund für eine frühzeitige Absicherung ist der Gesundheitsfragebogen. Fast alle Versicherungen verlangen hinsichtlich des Gesundheitsstatus des Versicherungsanwärters, detaillierte Aussagen ähnlich wie bei dem Abschluss einer Lebensversicherung oder einer Berufsunfähigkeitsversicherung. Das kann in höherem Alter zu Problemen führen da jede Vorerkrankung den Tarif erhöht. Zudem gibt es bei den meisten Anbietern eine Limitierung des Eintrittsalters. Mit 60 Jahren wird es auch für einen gesunden Antragsteller schwierig, eine private Pflegezusatzversicherung zu finden. Die Beiträge liegen dann meist auch so hoch, dass der Abschluss einer solchen Police wenig Sinn macht. Denn im Falle einer Zahlungsunfähigkeit des Versicherungsnehmers, sind alle geleisteten Beiträge verloren. Aus diesem Grund muss abgewogen werden, wie hoch die monatliche Belastung sein darf.

Vergleichen der Tarife notwendig

Es lohnt sich auch ein Vergleich der verschieden Anbieter von Pflegezusatzversicherungen. Denn die Konditionen variieren zum Teil erheblich. Doch die Pflegezusatzversicherungen unterscheiden sich nicht nur hinsichtlich des Leistungsumfangs in Relation zum zu leistenden Beitrag. Auch die Art der Pflegeversicherung muss im Vorfeld vor dem Anschluss entschieden werden. Zur Auswahl steht die Pflegetagegeldversicherung, die Pflegekostenversicherung und die Pflegerentenversicherung. Alle drei Versicherungsmodelle haben vor und Nachteile. Es muss individuell, die für den einzelnen passende Versicherung gewählt werden. Nähere Informationen zu diesem Thema finden Sie zum Beispiel auf der Seite www.pflege-test.de.
Vergleichen der Tarife notwendig