Verantwortungsbewusst sein mit grüne Mode und wiederverwendbare Kleidung

Die Debatten um den allgegenwärtigen Klimawandel, sowie die Bio- und Ökowelle im Bereich der Lebensmittel und Kosmetik, haben den Nährboden für einen neuen Trend gelegt: Der neue Lifestyle-Trend ist die „grüne Mode“ und steht für ein neues, cooles Öko-Bewußtsein, dass Mode und Verantwortungsbewußtsein gegenüber Mensch und Natur miteinander verbindet. Grüne Designer und Öko-Labels bieten jetzt Kleidung, die umweltfreundlich ist und doch cool aussieht.
Kleidung und Verantwortungsbewußtsein – grüne Mode

Ökolifestyle für die junge Generation

So macht sich vor allen Dingen die junge Generation Gedanken um die Umwelt und will dies auch nach außen hin transportieren. Damit hat sich vor etwa drei Jahren eine Nische aufgetan, die nun von verschiedenen Modedesignern, Labels, Autoren und Bloggern mit Leben erfüllt wird.
Dabei sind der Fantasie keinerlei Grenzen gesetzt: So gestaltet die Designerin Anke Domaske aus Hannover Mode aus Milchfasern, das Label „Dollyrocker“ bietet Recycling-Mode für Kinder an und „Ketchup + Majo“ aus Frankfurt spezialisiert sich auf Kleider und Röcke aus alter Bettwäsche. Blogs über Grüne-Mode, wie die der Autorin Dr. Kirsten Brodde, schießen wie Pilze aus dem Boden. Auch immer mehr junge Mode-Startups haben sich der Natur verschrieben und garantieren für nachhaltige Mode – produziert aus ökologisch unbedenklichen Stoffen, kombiniert mit fairem Handel und trendigen Designs. Und sagen damit den internationalen Multikonzernen den Kampf an!

Woran erkennt man Grüne Mode?

Wer selbst sichergehen möchte, dass er nachhaltige und ökologische Produkte kauft, der sollte sich an den entsprechenden Gütesiegeln orientieren. Die bekanntesten sind hierbei die Qualitätszeichen Ökotest und Ökotex, auch das bekannte Siegel „Transfair“ kann seit kurzer Zeit an Textilunternehmen vergeben werden. Dabei wird nicht nur darauf geachtet, dass das Material nur mit umweltverträglichen Substanzen bearbeitet wird, sondern dass der komplette Herstellungsprozess umweltfreundlich ist und gewisse Sozialstandards einhält. Das heißt, das humane Arbeitsbedingungen herrschen oder das Mindestlöhne bezahlt werden.

Es ist noch viel zu tun

Auch wenn sich die Anzahl von Öko- und Fairtrade-Labels in den letzten beiden Jahren vervielfacht hat, erkennt man doch, dass dieser Trend erst in den Startlöchern steht. So beträgt zum Beispiel der Anteil an Bio-Baumwolle nur bei 0.1 Prozent am Weltmarkt – angebaut in 17 Ländern. Damit dieser Anteil steigt, ist es erforderlich, dass sich auch die Nachfrage nach Öko-Mode erhöht. Es liegt also an uns selbst, dies zu ändern.
Ökolifestyle für die junge Generation