Karpaltunnelsyndrom Welche Bevölkerungsgruppen sind besonders betroffen?

Schmerzen in der Hand, die bis in den Arm ausstrahlen, und Taubheitsgefühle in den Fingern können die ersten Anzeichen für das sogenannte Karpaltunnelsyndrom sein. Grund für die Symptome ist ein Engpass im Handgelenk, der dem Medianus-Nerv nicht genug Platz lässt. Mit einem operativen Eingriff kann bleibenden Beeinträchtigungen vorgebeugt werden. Erfahren Sie mehr über die Therapieoptionen bei Karpaltunnelsyndrom.
Karpaltunnelsyndrom Welche Bevölkerungsgruppen sind besonders betroffen?

Karpaltunnelsyndrom Welche Bevölkerungsgruppen sind besonders betroffen?

Das Karpaltunnelsyndrom (KPS) ist das am häufigsten vorkommende Engpass-Syndrom eines peripheren Nervs. Die meisten Menschen erkranken ab einem Alter zwischen dem 40. und 70. Lebensjahr, es kommen jedoch auch Vorfälle bei Kindern oder älteren Menschen vor. Verschiedene schwedische und norwegische Studien geben Aufschluss darüber, wer ein besonders hohes Risiko hat, an einem Karpaltunnelsyndrom zu erkranken. Eine Studie, welche die erwachsene Bevölkerung in Südschweden untersuchte, zeigt eine Häufigkeit der typischen Symptome bei 14,8 Prozent. Die Zahl der Neuerkrankungen liegt bei 3,45 Fällen auf 1000 Einwohner pro Jahr in Schweden. Zudem zeigt sich, dass überwiegend Frauen betroffen sind: Nämlich 72 Prozent. Ebenso ist bei Übergewichtigen die Wahrscheinlichkeit an einem Karpaltunnelsyndrom zu erkranken höher als bei Normalgewichtigen. Weniger erstaunlich ist die Anzahl der Neuerkrankungen bei körperlich Arbeitenden im Vergleich zu nicht körperlich Arbeitenden, denn diese ist bei Ersteren ca. drei bis sieben mal so hoch.