Die Haut als Spiegel der Seele

Traumata

Fragt man nach seelischen Belastungen zum Zeitpunkt des Ausbruchs einer Hauterkrankung, so ist nicht selten ein Traumata, das sich regelrecht in die Seele eingefressen hat, als Auslöser der Hauterkrankung auszumachen. Bei großflächigem Befall der Haut deutet dies auf ein Traumata hin.
Die Haut als Spiegel der Seele
Eine Gesprächstherapie bei einem Psychologen ist nicht unbedingt Erfolg versprechend, weil der Verstand das auslösende Ereignis sich schon ausreichend erklärt hat. Die Seele aber leidet noch immer.
Bei einem Traumata ist eine klinische Hypnosetherapie Erfolg versprechender, weil damit die emotionale Lage besser stabilisiert werden kann. Hier kann nicht nur die Ratio, sondern auch die Emotion angesprochen werden.
Therapeuten finden Sie im Internet z.B. unter www.hypnoseverband.de

Stress

Stress begünstigt die Hauterkrankung, verleiht ihr regelrechte Schübe. Die Betroffenen wissen dies. Bei Stress hört man oft, dass sich Menschen vor dem Fernseher entspannen wollen. Wenn Sie aber ein Fernsehprogramm verfolgen, so sind Ihre Sinne angespannt, auf Empfang geschaltet. Entspannen tun Sie dabei nicht.
Studien aus USA zeigen, dass Menschen, die sich regelmäßig mittels Yoga entspannen, 60 % weniger Interleukin 6 im Blut haben als die Vergleichsgruppe ohne Entspannungstechniken. Interleukin 6 ist ein stark entzündungsförderndes Hormon. Und die Entzündung der Haut wollen Sie doch loswerden, oder?
Entspannungstechniken wie Yoga, autogenes Training, progressive Muskel-Entspannung usw. werden in Kursen von z.B. Volkshochschulen angeboten.
Streichen Sie das Wort „ich muss“ aus Ihrem Wortschatz, das setzt Sie nur unter Druck, bedeutet also Stress. Sie müssen gar nichts, auch nicht mal nur schnell das oder jenes erledigen. Sie können oder Sie wollen, aber Sie müssen nicht. Lassen Sie sich von Ihrer Familie auch nicht mehr mit „Du musst noch dies oder das“ ansprechen. Werden Sie in diesem Falle richtig bockig. Man kann Sie ja auch höflich darum bitten, oder?

Was denkt der Magen?

Unsere Psyche und unsere Verdauungsorgane sind derart eng miteinander verbunden, dass es manchmal schwer zu begreifen ist, wer auf diesem Tandem der Chef ist, wer die Geschmäcker, die Gewohnheiten und schließlich den Lebensrhythmus bestimmt. Ist nicht für viele Menschen das Gefühl der Sattheit, das unsere Psyche einlullt, Inhalt und Sinn des Lebens geworden?
Die Wirkung des Verdauungssystems auf die Psyche lässt sich nicht leugnen: jeder hat schon erlebt, dass ein Hungergefühl ihn fahrig und zerstreut macht, das Gefühl der Sattheit aber großmütig.
Einen viel größeren Einfluss aber hat die Psyche auf die Verdauung. Wer kennt nicht den Satz: der Ärger hat mir auf den Magen geschlagen.
Die bewusste Ebene wählt die Lebensmittel in Abhängigkeit von: Geschmäckern, Gewohnheit, Tradition, Wissensstand und Geldbeutel.
Die Einwirkung des Unterbewusstseins auf die Arbeit des Verdauungstrakts tritt erst dann zu Tage, wenn im Organismus Abweichungen von der Norm auftreten.
Solange alle Organe und Systeme streng nach dem genetischen Programm des Menschen funktionieren, wir also ein vorbildlicher Bürger des „Rechtsstaats“ der Natur sind und die in ihr herrschenden Gesetze respektieren, meldet unser Organismus keine Katastrophen. Brechen wir aber permanent die Naturgesetze, gerät die perfekt regulierte Automatik des Unterbewusstseins aus dem Lot und wir verwandeln uns in ächzende und stöhnende Patienten.

Gesunder Geist

Neid, Geiz, Egoismus und Hass sind für die Seele vergiftende Eigenschaften. Ihre seelische Stimmung wird verstimmt, sie begeben sich außerhalb einer von der Natur gewünschten Harmonie, Ihr Körper produziert Stresshormone, das Orchester ihrer Organe kann nicht mehr harmonisch zusammen spielen. Und der, den Sie hassen, merkt es nicht einmal oder selbst, wenn er es weiß, geht es ihm buchstäblich am Hintern vorbei. Um Andere, die Sie oftmals nicht leiden können, zu beeindrucken, kaufen Sie sich Dinge, die Sie nicht benötigen und manchmal sogar sich eigentlich nicht leisten können.
Hören Sie auf damit. Sie schaden sich nur selbst.
Stress auslösende Faktoren können sehr gut mit der Bio-Feedback Therapie neutralisiert werden. Damit lernt Ihr Gehirn als Steuerungselement, diese stressigen Situationen zu kontrollieren und anders zu bewerten.
Therapeuten finden Sie auf der Web-Seite der Deutschen Gesellschaft für Bio-Feedback www.dgbfb.de.

Entspannung

Auch wenn Sie nicht wirklich gestresst sind, so leben die Menschen heute doch in einer permanenten Anspannung ohne Ruhephasen. Das Leben wird immer schneller. Neben Entspannungstechniken bietet sich Ihnen auch Ihre Lieblingsmusik – CD an: legen Sie sich täglich einmal auf die Couch im Wohnzimmer, denken Sie für diese wenige Minuten an absolut nichts und lauschen Sie nur der für Sie persönlich entspannenden Musik.
Das sollten Sie sich und Ihrem Körper wert sein.
Was denkt der Magen?