Wie gefährlich ist Rauchen in der Schwangerschaft?

Auch wenn die Zahl der Raucher in Deutschland in den vergangenen Jahren etwas zurückgegangen ist, so hat sich doch eine statistische Zahl erhöht. Werden die männlichen Raucher immer weniger, so steigt die Zahl der Mädchen, die mit dem Rauchen beginnen immer noch an. Die meisten Raucherinnen finden sich anteilig im Alter zwischen 18 und 29 Jahren, also die Zeit, in der Frauen auch häufig ihre ersten Kinder zur Welt bringen.
Raucher setzen sich durch ihre Sucht unzähligen, zum Teil hochgiftigen und krebserregenden Substanzen aus. Diese Substanzen gelangen über das Blut und die Plazenta zu dem ungeborenen Kind. Der erhöhte Kohlenmonoxidgehalt und fehlender Sauerstoff im Blut, machen dem Kind zusätzlich zu schaffen. Das Kind wird zum internen Passivraucher, ohne dass es sich wehren kann.
Wie gefährlich ist Rauchen in der Schwangerschaft?

Wann sollte die angehende Mutter aufhören zu rauchen

Der beste Zeitpunkt mit dem Rauchen aufzuhören, ist natürlich vor der Schwangerschaft, wenn diese geplant oder gewollt ist. Kommt die Schwangerschaft überraschend, ist jeder Tag, den die werdende Mutter früher aufhört zu rauchen, wichtig für das Kind. Innerhalb des ersten Tages nach dem Rauchstopp, treten die ersten positiven Auswirkungen für Mutter und Kind ein: niedrigerer Puls, mehr Sauerstoff im Blut, weniger Gifte, weniger Kohlenmonoxid.

Welche Schäden kann das Kind bekommen

Glimmstängel rauchen in der Schwangerschaft ist der beste Weg, um seinem Kind auf vielfältigste Weise zu schaden. Es gibt unzählige Studien, die die negative Wirkung auf das ungeborene Leben belegen. Es droht den Kindern von rauchenden Müttern zum Beispiel vermehrt:

  • Früh- oder Todgeburten,
  • Entzugssymptome bei der Geburt,
  • verminderte Lungenfunktion,
  • geringere Intelligenz,
  • höhere Allergieanfälligkeit,
  • Verhaltensauffälligkeiten im Kinder- und Jugendalter und
  • eine doppelt so hohe Gefahr einer Missbildung, wie Lippen-Kiefer-Gaumenspalte.

Fazit: Will die Mutter dem Krebs zu Leibe rücken, der ihr durch das Rauchen droht, hört sie baldmöglichst damit auf und tut dem Kind und ihrem Umfeld etwas Gutes. Leichter wird es ihr fallen, wenn sie sich Unterstützung holt und zum Beispiel auch der Partner, der eventuell noch raucht, ebenfalls damit aufhört.