Versuchung Weihnachten: Suchtberatung gerade jetzt wichtig

Glühwein auf dem Weihnachtsmarkt oder ein Punsch zum Aufwärmen an Silvester – lieb gewonnene Traditionen können für Suchtgefährdete zu einer gefährlichen Versuchung werden; darauf macht die Diakonie Schwerte aufmerksam. Vor allem, wenn die Erwartungen auf Harmonie und Ruhe an den Feiertagen enttäuscht werden. Die Suchtberatungsstellen bieten Betroffenen und Interessierten Hilfe und Beratung in allen Fragen rund um Gefährdung, Prävention von Rückfällen, Abhängigkeit und Therapien bei Alkoholismus.
Versuchung Weihnachten: Suchtberatung gerade jetzt wichtig

Suchtberatung um Weihnachten

Die Diplom-Sozialpädagogin anne-Kristin Hitzschke weiß aus Erfahrung, dass viele gefährdete Menschen vor allem während der Festtage vermehrt in Versuchung kommen: „Wenn der Stressfaktor im Weihnachtschaos steigt, nutzen manche den Alkohol als Flucht vor der Realität, sozusagen als Beruhigungsmittel.“ Bisweilen ist damit der erste Schritt in die Abhängigkeit schon vollzogen.
Der Ausgangspunkt ist hier ein spezielles Beispiel – in Schwerte eben: Hervorhebenswert finde ich noch die Motivationsgruppe, die es dort gibt:
Zusätzlich gibt es im Haus der Diakonie eine von Anne-Kristin Hitzschke geleitete Motivationsgruppe. Hier erfahren Suchtgefährdete zusätzliche Unterstützung, um sich noch stärker motivieren zu können, den Alkoholkonsum einzuschränken oder ganz mit dem Trinken aufzuhören.
Wo es am jeweiligen Ort eine Suchtberatung gibt, darüber muss man sich lokal informieren, z.B. im Telefonbuch unter „Diakonie“ oder „Caritas“.
Die Caritas biete auch eine Onlineberatung an:
http://www.beratung-caritas.de/suchtberatung.html