Verhütungspanne – was nun?

Es kann zu Situationen kommen, in denen über Verhütung beim Geschlechtsverkehr nicht nachgedacht wird. Oder die Verhütungsmethode, die eingesetzt wurde (z.B. geplatzter Kondom) hat versagt. Weitere Situationen, in welchen der Empfängnisschutz nicht ausreichend ist, sind wenn z.B. bei Einnahme der Pille Erbrechen oder Durchfall. Verrutschte Diaphragma. Verhütungspflaster hat sich gelöst. In solchen Fällen besteht die Möglichkeit einer Schwangerschaft und es muss eine Entscheidung getroffen werden, ob die Schwangerschaft erwünscht ist oder was unternommen werden muss.

Verhütungspanne - was nun?

Die „Pille danach“

Diese Präparate enthalten Hormone in hoher Dosierung und verhindern den Eisprung. Damit wird die Befruchtung einer reifen Eizelle ebenfalls verhindert – wenn der Geschlechtsverkehr vor dem Eisprung stattgefunden hat (Pille soll in den ersten 72 Stunden nach dem Verkehr eingenommen werden). Lassen Sie sich von dem/der Frauenarzt/in beraten. Die Pille danach bekommen Sie gegen Rezept in der Apotheke.
Wenn die Eizelle bereits reif für die Befruchtung ist, wirkt die Pille – danach nicht mehr.

Die „Spirale danach“

„Spirale danach“ ist die normale Spirale. Wenn die nach dem Verkehr eingesetzt wird, verhindert sie die Schwangerschaft. Diese Methode eignet sich für die Frauen, die mit der Spirale verhüten wollen. Die Hormonspirale eignet sich als „Spirale danach“ allerdings nicht.