Verhütungsmethode für Frauen – Spirale, Kondom, Implantat

Sicher verhüten, aber wie?

Verhütungsmethode für Frauen – Spirale, Kondom, Implantat

Nimmst du die Pille? Für viele Männer ist es selbstverständlich, dass die Frau sich um die Verhütung kümmert.
Das ein Mann im Fall der Fälle ein Kondom parat hat, kommt wohl eher selten vor. Dabei ist ein Kondom Pflicht, wenn man nicht genau weiß, mit wem man es zu tun hat. Wie schnell kann man sich
mit sexuell übertragbaren Krankheiten, nicht nur dem HIV-Virus, infizieren.
In einer festen Partnerschaft findet das Kondom eher seltener Anwendung. Doch nicht jede Frau verträgt die Antibabypille. Dafür gibt es aber entsprechende Alternativen, einige sollen hier kurz vorgestellt werden.

Verhütungsmethode “Spirale”

Sehr lange bekannt und auch gern verwendet wird das Intrauterinpessar, auch Spirale genannt. Die Spirale ist ein sehr sicherer Verhütungsschutz und wird von vielen Frauen angewendet.
Die Spirale wirkt durch die Kupferanteile, welche aus dem Draht der Spirale abgegeben werden. Im Allgemeinen wird diese Methode sehr gut vertragen.

Das Kondom für die Frau

Eine weitere Methode, die weniger bekannt ist, ist das “Kondom für die Frau”. Das Kondom für die Frau ist ca. 17 cm lang und wird vor dem Verkehr in die Vagina eingeführt. Es stellt einen wirksamen Schutz gegen eindringende Spermien dar. Sehr interessant, weil es keine Nebenwirkungen hat.

Verhüten durch ein Implantat

Sehr beliebt ist ein sogenanntes Hormonimplantat. Dabei wird ein kleines Stäbchen in den Oberarm der Frau eingesetzt, welches dann die entsprechende Menge an Hormonen an den Körper abgibt. Die Wirkung lässt aber spätestens nach 3 Jahren nach und das alte Stäbchen sollte durch ein neues ausgetauscht werden.

Verhütungsmethode Dreimonatsspritze

Mit etwas mehr Nebenwirkungen ist die Dreimonatsspritze behaftet. Die Frau bekommt bei dieser Methode aller drei Monate eine Spritze mit einem hoch dosiertes Gestagen gespritzt. Diese Methode ist sehr wirkungsvoll, aber manche Frauen klagen über Nebenwirkungen wie Kopfschmerzen, Depressionen, Gewichtszunahme oder Haarausfall. Deswegen sollte diese Methode sehr genau mit dem Arzt besprochen werden.

Verhütungspflaster- einfach in der Anwendung

Einfach und unkompliziert stellt sich die Verhütung mit dem Verhütungspflaster dar. Das Pflaster wird auf die Hautoberfläche geklebt und gibt im Zeitraum von einer Woche die Wirkstoffe Gestagen und Östrogen über die Haut in die Blutbahn ab. Besonders zu empfehlen ist diese Methode für Frauen, die eine regelmäßige Einnahme der Pille nicht garantieren können und trotzdem einen sicheren Schutz möchten.