Über den Umgang mit Akut-Beschwerden

Fast jeder kommt zumindest einmal im Leben in eine Situation, wo auf welche Art und Weise auch immer gesundheitliche Beschwerden so stark werden, dass man daran verzweifeln möchte. Ob das nun Zahnschmerzen sind, ein Anfall von schwerer Migräne, ein psychischer Notfall oder eine extreme Verspannung – die Ursachen sind vielfältig – die einzig richtige Art damit umzugehen ist die Reaktion. Viel zu häufig passiert es auch in Breitengraden mit sozialem Sicherheitsnetz und einem ausgebauten Krankenversicherungssystem, dass akute Beschwerden ausgehalten und übergangen werden. Die Gründe dafür sind vielfältig und hängen natürlich auch mit der Art der Beschwerde zusammen. Das wichtigste ist allerdings immer in erster Linie, dass man selbst und/oder die Umwelt auf eine akute Situation reagiert.
Über den Umgang mit Akut-Beschwerden

Wenn schleichende Beschwerden akut werden

Häufig wird gar nicht oder viel zu spät genau in jenen Fällen reagiert, in denen es sich um Beschwerden handelt, die sich erst schleichend und dann akut bemerkbar machen. Wenn jemand eine Woche lang mit leichten Zahnschmerzen durchs Leben geht, so wird er den Weg ins Krankenhaus oder zum Notfallarzt meist auch später finden, wenn der Schmerz akut wird. Wer sich eine Woche lang einredet, es sei alles in Ordnung, der braucht umso länger die Schmerzen, mögen sie auch noch so stark sein, zu akzeptieren und endlich darauf zu reagieren. Manchmal ist hier aber auch mangelnde Information immer noch ein Faktor. Denn so manchem ist gar nicht klar, dass mit akuten Schmerzen im Zahn auch am Freitagabend nicht bis zum Montagmorgen ausgeharrt werden muss. Gibt es keinen zahnärztlichen Notdienst in der Umgebung, so muss im schlimmsten Fall die Ambulanz aufgesucht werden. Meist ist das aber nicht einmal notwendig, zumindest nicht in größeren Städten. Zum Beispiel der Zahnarzt Notdienst in Stuttgart steht Akut-Patienten rund um die Uhr, sieben Tage in der Woche zur Verfügung.
Wenn schleichende Beschwerden akut werden