Strattera – Menschenrechtsverein der Psychiatrie: Todesfaelle durch Mittel gegen ADHS

ADHS ist die Erkrankung, die man vereinfachend auch „Zappelphilipp“ nennt: eine Unfähigkeit, sich zu konzentrieren, verknüpft mit unkontrolliertem Bewegungsdrang. Eine Last für alle Lehrer und Mütter-Väter! Strattera – das ist der Markenname, Wirkstoff Atomoxetin – ist ein Medikament, das gegen ADHS eingesetzt wurde und wird. Vor dessen Gebrauch wird dringend gewarnt – der Einsatz ist ein Menschenrechtsverstoß! Wenn ich solche Sätze lese (bei dem angelinkten Wikipedia-Artikel): „Bei Auftreten von Suizidgedanken unter dem Medikament soll die Einnahme beendet werden. Während der Atomoxetin-Anwendung ist aufmerksam auf Anzeichen für Suizidalität zu achten“ – wenn ich also solche Sätze lese, dann gruselt es mich wirklich: denn wie soll man RECHTZEITIG bemerken, ob jemand Selbstmord begehen will? Und dann noch durch ein Medikament gefördert?? Es ist nicht zu fassen, was die sog. (angeblich bessere) „Schulmedizin“ so macht!
Strattera – Menschenrechtsverein der Psychiatrie: Todesfaelle durch Mittel gegen ADHS

Todesfaelle durch Mittel gegen ADHS

Die Kommission für Verstöße der psychiatrie gegen Menschenrechte e.V. (KVPM) klagt an: Allein in den USA und in Europa wurden im Zeitraum von drei Jahren 44 Selbstmorde, 7 Totgeburten sowie 44 weitere Todesfälle im Zusammenhang mit dem ADHS-Mittel Strattera bekannt!
Die Todesfälle wurden in den Jahren 2004 bis 2007 aus Meldungen an die US-Arzneimittelbehörde FDA sowie aus verschiedenen Periodic Safety Update Reports (PSURs*) aus Europa bekannt. Zudem musste jetzt das Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM) gegenüber der „Kommission für Verstöße der Psychiatrie gegen Menschenrechte Deutschland e.V.“ einräumen, dass es seit der Zulassung von Strattera im Dezember 2004 insgesamt 251 Berichte über Verdachtsfälle unerwünschter Wirkungen im Zusammenhang mit der Anwendung von Strattera in Deutschland gegeben hat.
Im Frühjahr 2006 gab der pharmazeutische Hersteller von Strattera, Eli Lilly, ein internes Memorandum mit dem Titel „Strattera Risk Benefit Assessment“ (Strattera Risko Nutzen Einschätzung) heraus, das jedoch nur in Auszügen an die -ffentlichkeit gelangte. Laut einer unvollständigen Version, die in Holland an die Presse gelangte, enthält der Bericht alarmierende Angaben zu kritischen Nebenwirkungen. So hätten im Jahr 2005 innerhalb eines Monats 130 Konsumenten über suizidales Verhalten berichtet. Zwischen November 2002 und September 2005 seien 431 solcher Fälle berichtet worden. In 20 Fällen sei der Suizid vollzogen worden.
Warnhinweise auf der Packung von Strattera reichen nicht“, so Bernd Trepping, Präsident der KVPM Deutschland. „Strattera muss vom Markt genommen werden, um das Leben von Kindern zu schützen“, so Trepping weiter.
Die Kommission für Verstöße der Psychiatrie gegen Menschenrechte Deutschland e.V. (KVPM) forderte bereits im Juli 2008 vom Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM) Akteneinsicht in den vollständigen, 412 Seiten umfassenden Bericht von Eli Lilly „Preliminary Assesment Report“ Strattera (Atomoxetin) „Risk Benefit Assessment“. Nach einer Rückfrage des BfArM erwartet die KVPM die Antwort zu Beginn des Jahres 2009.
* PSUR = Bericht über die Unbedenklichkeit eines Arzneimittels