Mythos der Wahrheit: Kann ich mir die Zähne mit Backpulver putzen?

Schöne weiße Zähne hätte jeder gerne. Damit die Beißer bei jedem Lächeln makellos präsentiert werden können, ist regelmäßige Zahnpflege das Allerwichtigste. Doch trotz regelmäßigem Zähne putzen sind viele mit der Farbnuance nicht zufrieden. Dieses kann mit regelmäßigem Kaffee- oder Zigarettenkonsum zusammenhängen. Mittlerweile gibt es viele Möglichkeiten, um die Zähne aufzuhellen. Beim Gedanken an ein strahlend weißes Lächeln, wird häufig auf das Hausmittel Backpulver geschworen.
Mythos der Wahrheit: Kann ich mir die Zähne mit Backpulver putzen?
Schädlich oder heilsam?
Die Backpulver-Prozedur ist relativ einfach in der Anwendung: Die angefeuchtete Zahnbürste wird ins Backpulver eingetaucht, wonach anschließend drei Minuten fleißig gebürstet wird. Zwischendurch kann überflüssiges Pulver ausgespuckt werden. Anschließend sollte der Mund mehrmals gründlich ausgespült werden. Um den Geschmack des Pulvers schneller loszuwerden, kann Mundwasser zur erneuten Spülung eingesetzt werden.
 
Ob- beziehungsweise wie schädlich Backpulver für die Zähne ist, darüber streiten sich die Geister. Fest steht, dieses Hausmittel sollte keinesfalls regelmäßig verwendet werden. Das Scheuermittel erreicht zwar eine kurzfristige Aufhellung, greift jedoch auch schnell den Zahnschmelz an. Dieser dient als natürliche Schutzschicht und besonders Personen mit empfindlichen Zähnen sollten lieber auf weniger aggressive Zahnpasta zurückgreifen. Einige Markenprodukte erzielen hier ebenfalls gute Aufhellungsergebnisse und entfernen Verfärbungen, die durch Kaffee, Tee, Wein oder Nikotin entstanden sind.

Dreimal täglich Putzen: Das beste Hausmittel

Unter allen Tipps und Mythen rund um das Thema Zahnreinigung, ist regelmäßiges Putzen die gesündeste Option. Um Karies, Zahnstein und Zahnfleischproblemen entgegenzuwirken sollte zwei- bis drei Mal täglich gebürstet werden. Richtig putzen ist natürlich auch ganz wichtig. Laut einer repräsentativen Studie der Universität Witten gaben 57 Prozent der Befragten zu, ihre Zähne in einer kreisenden Drehung zu putzen. Dieses entspricht leider nicht der Anleitung vieler Zahnärzte und führt dazu, dass Dreck und Bakterien nicht vollständig beseitigt werden.
Dreimal täglich Putzen: Das beste Hausmittel
Zudem kann dadurch das Zahnfleisch unnötig gereizt- oder sogar verletzt werden. Wichtig ist das Beachten der KAI-Regel. Nach der Kaufläche werden hier erst Außen- und dann Innenflächen gereinigt. Dabei wird immer von oben nach unten gewischt. Viele schrubben einfach von vorne nach hinten, was sich als deutlich weniger effektiv erwiesen hat.