Immunsystem Behandlung von Rheuma

Immunsystem Behandlung von Rheuma
Bei diesen 15% handelt es sich vorwiegend um Frauen, die an dieser Krankheit leiden. Nicht nur Erwachsene sind betroffen, auch viele Jugendliche leiden an rheumatischen Beschwerden, welche in diesem Fall als “juvenile Arthritis” bezeichnet wird.

Was ist Rheuma?

Bei Rheuma handelt es sich um eine Autoimmunerkrankung, wo die eigene Körperabwehr eigene Körperzellen angreift und zerstört. Treten anfangs nur leichte Beschwerden ohne nennenswerte Einschränkungen auf, so kann Rheuma im fortgeschrittenen Stadium ein selbständiges Leben unmöglich machen, sodass der Betroffene auf fremde Hilfe angewiesen ist. Steife und verformte Gelenke, insbesondere der Hände sind die Folge.
Wie bei vielen anderen Erkrankungen auch, ist es wichtig, dass diese Erkrankung rechtszeitig erkannt wird, um die besten Ergebnisse bei der Behandlung zu erzielen.
Denn in diesem Fall besteht eine große Chance, dass sich das Krankheitsbild stabilisiert oder sogar bessert.
Doch wie erkenne ich, dass es sich um eine rheumatische Erkrankung handelt? Viele andere Erkrankungen haben zu Beginn ähnliche Symptome.
Wichtige Anzeichen, bei denen man unbedingt einen Arzt aufsuchen sollte, sind:

  • Knoten an den Gelenken
  • Schwellungen der Gelenke, insbesondere an den Fingern
  • Morgensteife der Gelenke, insbesondere den Handgelenken
  • schlechte Durchblutung einzelner Finger

Mehr als doppelt so viele Frauen, im Gegensatz zu Männern, leiden an dieser Krankheit. Meist ist eine Hormonumstellung, beispielsweise nach einer Schwangerschaft, der Auslöser.
Eine große Rolle spielt auch, ob in der Familie schon einmal eine Autoimmunkrankheit aufgetreten ist, beispielsweise Rheuma oder auch Multiple Sklerose. Denn dann erhöht sich das Risiko, an Rheuma zu erkranken, deutlich.

Was kann man gegen Rheuma tun?

Das allerwichtigste bei der Behandlung von Rheuma ist eine Umstellung der Ernährung. Zuallererst ist der Genuss von Schweinefleisch und auch Rindfleisch drastisch zu reduzieren, allgemein sollte Fleisch von Säugetieren gemieden werden. Sehr zu empfehlen ist der Verzehr von Fisch, insbesondere Hering, Lachs oder Makrele. Die darin besonders reich vorkommenden Omega3-Fettsäuren wirken sich positiv auf die Erkrankung aus.
Salate, verfeinert mit Rapsöl, Walnuss-, Soja- oder Walnussöl, sind ebenfalls empfehlenswert. Auch Nüsse wie Walnüsse wirken sich postiv auf das Wohlbefinden des Rheumapatienten aus.
Wichtig ist es, dass man als Rheumapatient nicht übergewichtig ist und, trotz Einschränkungen, der Körper regelmäßig Bewegung bekommt.
So besteht die Rheumatherapie zumeist, neben der medikamentösen Behandlung, vor allem in Bewegungstherapien und Physiotherapie.
Was kann man gegen Rheuma tun?