Ein Sonnentag im Park

Ein tolles sonniges Wochenende liegt hinter uns. Draußen sah man wieder viele Familien spazieren gehen und in den Cafés sitzen.
 
Auch als wir gestern im Park waren, konnte man bestens Leute beobachten – das ist doch immer wieder spannend! Links von uns lag die glückliche Mama, die ihrer kleinen Tochter einfach nur dabei zugeschaut hat, wie sie auf der Decke saß und vergnügt quietschte, ein Stückchen weiter lagen drei Freundinnen in der Sonne, die das schöne Wetter genossen, und auf der anderen Seite war ein Pärchen, das sich einen gemütlichen Nachmittag machte. Ihr kleiner Sohn krabbelte jauchzend über die Wiese und zog dabei eine Wackelente hinter sich her. Sein restliches Spielzeug aus Holz hatte seine Mutter auf der Decke zusammengelegt, doch der Sohnemann hatte den größten Spaß daran, alles wieder großräumig zu verteilen und unordentlich zu machen!
Ein Sonnentag im Park

Im Park am einen Sonnentag

Von überall her umgab uns der frische Geruch von Frühling und frisch gemähtem Gras, hier und da qualmte ein Grill, Papas spielten mit ihren Jungs Frisbey, und die Mädels schoben gut gelaunt ihre Puppenwagen durch den Park, natürlich mit mindestens genauso viel Stolz wie die Großen! Ein kleiner Junge, der gerade gehen konnte, schob seinen coolen Piraten-Lauflernwagen aus Holz vor sich her, gefolgt von seinen glücklichen Eltern, die ein zweites Baby erwarten. Ein Stückchen weiter die Wiese hinunter fanden sie auch ihre Freunde, mit denen sie zum Grillen verabredet waren. Auf der anderen Seite des Weges saßen an dem kleinen Teich zwei Jungs, die mit ihren Papas die Enten fütterten, und wirkten mächtig stolz, dass ihre Brotkrümel mit freudigem Geschnatter verspeist wurden.
Aber natürlich ist auch an einem perfekten Sonntag nicht alles perfekt – so meckerte die unausgeschlafene Mama hinter uns mit dem Sohn, der es einfach nicht lassen konnte, seiner kleinen Schwester immer wieder an den Haaren zu ziehen, und auf der anderen Seite verbrannte sich unsere Nachbarstochter an der heißen Grillkohle, was ein ohrenbetäubendes Geschrei mit sich brachte!
Doch zum Glück gab es ja den Teich, in dem die Hand schnell gekühlt werden konnte, und ein leckeres Würstchen machte den Schmerz schon ein paar Minuten später vergessen.
An so einem Tag gibt es doch wahrlich nichts besseres, als sich für ein paar Minuten, die schnell zu einer Stunde werden können, auf der geliebten Parkbank niederzulassen, in Ruhe ein Eis zu schlecken, und einfach einmal nichts zu tun – außer die Menschen rund herum zu beobachten. Vielen Dank, liebe Sonne!