DSL als Übertragung der Zukunft

Der digitale Teilnehmeranschluss (Telefon und Internet), macht die Datenübertragung schneller und somit leistungsfähiger. Im Normalfall braucht für die Nutzung von DSL keine bauliche Veränderung erfolgen, da die Übertragung die bisherigen Kupferkabel nutzt. Allerdings gibt es eine Hürde: nicht überall im Land ist diese Art der Übertragung bereits gewährleistet, denn es ist dafür nötig, dass die Leitungen zwischen Nutzer und Vermittlungsstelle ausbaufähig sind. Es müssen durchgängig Kupferleitungen vorhanden sein und die sogenannten Pupinspulen müssen entfernt werden.
DSL als Übertragung der Zukunft

Der Ausbau der Möglichkeiten für die schnelle Datenübertragung

Nicht überall kann DSL verfügbar sein, aufgrund technischer Anforderungen. Vor allem im Osten Deutschlands wurden vor rund 20 Jahren große Mengen an Telefonleitungen verlegt, da die DDR mit Telefonanschlüssen unterversorgt war. Leider wurden dabei fast überall OPAL-Glasfaser-Leitungen verwendet, die nun keine Umstellung auf DSL vertragen. Um dem entgegenzuwirken, werden meist Kupferleitungen zu den alten dazugelegt. Vor allem im ländlichen Gebiet ist es nicht
einfach, alle Anschlüsse zu erfassen. Manche Bundesländer stellen staatliche Förderungen bereit, um den Ausbau zu beschleunigen, so zum Beispiel Schleswig-Holstein. In Österreich ist man weiter. Rund 97 % aller Haushalte ist hier seit 2010 versorgt. Auch in der Schweiz können bereits 98 % der Bewohner einen solchen schnellen Anschluss nutzen.

Die Kosten für einen solchen Anschluss

DSL wird von den meisten Providern in Form eines Paketes angeboten. Bei den Tarifen gibt es den Unterschied zwischen Zeittarif und Volumentarif. Am meisten genutzt wird jedoch die Flatrate, bei der die Leistung zu einem Festpreis erbracht wird, und weder Zeit noch Leistung eingeschränkt sind. Die Kosten hierfür sind in den letzten Jahren immer weiter gesunken.
Wird ein Anschluss auf den schnelleren Datentransport umgestellt, werden die Kosten meist nicht extra in Rechnung gestellt, sondern über die Grundgebühr mitkassiert. Immer mehr üblich sind Komplettangebote aus Telefonanschluss, Flatrate, Datenübertragung und hier ebenfalls einer Flatrate.
Ob in einem Komplettpreis enthalten oder einzeln aufgeführt; folgende Dinge müssen auf alle Fälle bezahlt werden: Anschluss und Leitung, Zugang sowie Endgeräte auf der Seite der Kunden. Diese können vorhanden sein oder werden von den meisten Anbietern ohne Aufpreis zur Verfügung gestellt.