Das Märchen vom Bluthochdruck

Immer häufiger wird zum Thema gemacht dass die Medikamentöse Behandlung von Bluthochdruck der Falsche Weg sei. Dabei sollte auf die Behandlung bei uns viel Wert gelegt werden, schließlich ist es bei uns eine Volkskrankheit. Über 16 millionen Deutsche leiden darunter. Wobei leiden ein tückischer Begriff ist in diesem Zusammenhang; die meisten bemerken den Bluthochdruck – oder eher seine Folgen – wenn es dann schon zu spät ist oder im hohen Alter. So sind ab dem 60. Lebensjahr über 40 Prozent betroffen, bei den Erwachsenen unter 60 sind es „nur“ 20 bis 30 Prozent.
Die Apothekerkammer geht davon aus, dass rund 400.000 Menschen jährlich in Deutschland an Bluthochdruck und seinen Folgen sterben.
Das Märchen vom Bluthochdruck

Daher ist eine gute Behandlung wichtig.

Man kann sich nun darüber streiten ob die Medikamente was bringen oder nicht, aber auf einiges kann man sich einigen; Besser erst mal mit als ohne. Nichtsdestotrotz sollte man sich über eine Langfristige Heilungsmethode Gedanken machen. Sehen sie den Bluthochdruck wie eine Erkältung: Die Medikamente helfen ihnen über ihre Leiden, aber der Körper muss durch viel Ruhe selber gesunden.

Das Wunderheilmittel gibt es nicht, jedoch ist Bluthochdruck quasi unmöglich wenn man bestimmte Regeln befolgt, wenn man nicht genetisch bedingt daran leidet. Als da wären eine gesunde Ernährung, ausreichend Sport und Risikofaktoren wie übermäßiger Alkohol und Tabakkonsum, wobei gänzlicher Verzicht bei Tabak natürlich das Beste wär. Wenn man sich an solche – im Grunde einleuchtende – Regeln hält, stabilisiert sich nicht nur der Kreislauf, sondern man schützt sich auch vor Krankheiten wie Diabetes.

Nichtsdestotrotz leiden auch Menschen die Sport betreiben. Menschen die gesund Essen, kaum Stress im Leben haben. Denn leider müssen wir uns immer noch damit abfinden, dass circa fünfundneunzig Prozent der diagnostizierten Hypertonien nicht wirklich mit einer Ursache in Verbindung gebracht werden können. Die allseits bekannten Faktoren wie Essen, Bewegung und Stress ändern den Blutdruck, sicherlich, aber es ist nicht immer alles aus der Welt geschafft wenn man auf sie achtet.