Mit gesundem Essen dem Krebs zu Leibe rücken

Für die Forschung steht fest: Eine gesunde Ernährung reduziert das Risiko für Krebs. Sicherlich spielen bei dieser gefürchteten Krankheit auch weitere Faktoren (Vererbung, ungesunde Lebensweise) eine Rolle. Wer sich jedoch gesund ernährt, kann sein Erkrankungsrisiko maßgeblich senken. So ist sich die Weltgesundheitsorganisation (WHO) sicher, dass jeder dritte Krebspatient auf ein unausgewogenes Verhältnis von (falscher) Nahrung und (mangelnder) Bewegung zurückzuführen ist.
Mit gesundem Essen dem Krebs zu Leibe rücken

Gesundes Essen

Übergewicht spielt eine große Rolle. Wichtig ist eine Ernährung, die dem tatsächlichen Verbrauch angepasst ist. Radikale Diäten bringen nichts. Jeder sollte auf eine fettarme Kost achten. Gesichert scheint zu sein, dass Vegetarier seltener an Krebs erkranken. Wer Fleisch liebt, kann es dennoch in Maßen genießen, sofern viel Obst und Gemüse auf dem weiteren Speiseplan stehen. Aufpassen sollte man jedoch bei rohem Fleisch: Einige Studien belegen, dass es Enddarm- und Dickdarmkrebs fördern könnte. Alkohol sollte in Maßen genossen werden. Damit sinkt das Rikiso für Krebs u.a. an Leber, Brustkrebs, Kehlkopf, Speiseröhre und in der Mundhöhle. Auch gepökelte oder stark salz- und rauchkonservierte Lebensmittel können Magenkrebs begünstigen. Zu heiße Getränke oder Speisen scheinen ursächlich an Krebs in der Mundhöhle, Speiseröhre und im Rachen zu sein.
Forscher haben entdeckt, dass einige Lebensmittel gezielt bei der Krebsvorsorge helfen können. Ganz vorn steht Sellerie. Als pflanzliches Arzneimittel hat die Zwiebel bereits einen guten Ruf. Sie schützt vor beinahe allen Krebsarten. Tomaten verlangsamen mit ihrem Farbstoff Lykopin das Wachstum von Krebszellen (Quelle:http://www.brusterkrankungen.org/meldungen/nahrungsmittel-gegen-krebs.html). Zitrusfrüchte sind besonders effektiv. Sie wirken direkt auf die Zellen ein und bekämpfen zahlreiche Krebsarten. Vollkornbrot ist ebenfalls empfehlenswert. Die enthaltenen Ballaststoffe dämmen Gallensäure ein, die zum Darmkrebs führen kann. Zwei oder drei Scheiben Vollkornbrot pro Tag sollten es dabei sein. Rosmarin scheint vor Leberkrebs zu schützen und Knoblauch kann bei fast allen Krebsarten gezielt zur Vorbeugung eingesetzt werden. Auch die alte Weisheit, täglich einen Apfel zu essen, ist noch aktuell. Die in den Äpfeln enthaltenen Ballaststoffe scheinen Darmkrebs vorzubeugen. Fisch sollte mindestens dreimal pro Woche auf dem Speiseplan stehen. Omega-3-Fettsäuren vermindern die Produktion von Entzündungsmolekülen. Krebs kann so oftmals gar nicht erst entstehen. Sehr wirkungsvoll ist auch Grüner Tee. Er enthält Gerbstoffe, die vor Brust-, Darm-, Haut-, Lungen- und Prostatakrebs schützen. Eine gute Nachricht: Kleine Naschkatzen brauchen nicht auf Schokolade zu verzichten. Allerdings sollte der Kakaoanteil mindestens 70 Prozent betragen. Dann wird der Körper mit Polyphenolen versorgt, die die Krebszellen wirkungsvoll zu bekämpfen scheinen. Olivenöl ist ebenfalls ein sehr guter Krebsbekämpfer. Täglich sollte man einen Löffel des wertvollen Öls zu sich nehmen. Kohlarten sind nicht nur krebsvorbeugend, sondern auch entzündungshemmend. Aber beim Genuss bitte gut zerkleinern, damit alle wichtigen Stoffe freigesetzt werden. Der im Curry enthaltene Stoff Kurkuma besitzt präventive Eigenschaften bei Brustkrebs und Soja enthält ein Protein, dass auf die Hormone wirkt und vor Krebs schützt.
Gesundes Essen
Dennoch kann es passieren, dass trotz gesunder Ernährung Krebs auftritt. Niemand sollte sich deshalb schuldig fühlen, weil er vielleicht keinen Sellerie (aufgrund einer Allergie oder weil er das Gemüse nicht mag) gegessen hat, aber dafür ein Fleischfan ist. Bei der Entstehung von Krebs können viele Ursachen zugrunde liegen. Wichtig ist, sich in seiner Haut und in seinem Leben wohlzufühlen.