Analytische Gruppendynamik

Die Zahl der an Depressionen erkrankten Menschen nimmt stetig zu. Der Auslöser dafür sind psychische Probleme der Menschen. Viele schämen sich jedoch dafür oder wollen es sich nicht eingestehen. In der Gesellschaft werden Menschen mit psychischen Problemen oftmals belächelt, dennoch sollten wir lernen damit umzugehen. Depressionen sind eine anerkannte Krankheit und man sollte damit nicht zu leichtfertig umgehen. Im schlimmsten Falle können Depressionen zum Tod führen.
Analytische Gruppendynamik

Gruppendynamik und psychische Krankheiten

Aber auch andere psychische Krankheiten belasten die Menschen. Bereits Menschen in jungen Jahren haben mit Essstörungen zu kämpfen und leider fallen immer wieder junge Frauen oder Mädchen eine sexuellem Missbrauch zum Opfer. Ein sexueller Missbrauch verletzt die Seele der Opfer zutiefst und man sollte nicht versuchen alleine damit klarzukommen. Denn das gelingt meist nicht. Eine Art der „Heilung“ ist die Psychoanalyse. Dabei geht es vor allem, dass der Patient sich alles von der Seele redet. Der Patient muss seine Belastungen loswerden, seien es nun Dinge die einen belasten oder auch andere Personen.
Je mehr der Patient seinem Therapeuten erzählt und je mehr er redet, desto erfolgreicher verläuft die Psychoanalyse. Diese Analyse wird in Einzelbehandlungen angewandt, aber auch in analytischer Gruppendynamik. Hier geht es darum, sich anderen Menschen zu öffnen. Sich nicht zu scheuen, sondern frei zu erzählen, was einem belastet. Man trifft auf Menschen, denen es genauso geht und somit merkt man schnell, dass man nicht der einzige ist, sondern das es Menschen gibt, die einen verstehen.
Bei einer analytischen Gruppendynamik soll es nicht darum gehen, die Patienten einer Gehirnwäsche zu unterziehen. Alles geschieht auf freiwilliger Basis. Der Patient wird nicht gezwungen irgendetwas von sich preis zu geben. Der erste Schritt beginnt jedoch mit der Selbsterkenntnis. Der Patient muss erkennen, dass er an psychischen Problemen leidet, welcher Natur auch immer. Wer es schafft sich Hilfe zu suchen, der hat die schwierigste Aufgabe schon gemeistert.