Allergie gegen Birkenpollen

Allergie gegen Birkenpollen

vor etwa vier Jahren fing die Allergie gegen Birkenpollen bei mir an. Ich habe es damals zu erst nicht wahrgenommen denn ich dachte ich bekomme eine normale Erkältung. Es war damals im Frühling als meine Augen angefangen haben zu tränen und ich schnupfen bekommen habe. Meine Augen haben gejuckt, gebrannt und getränt – es war fürchterlich! Meine Augen waren schon fast zu denn meine Lider sind sehr geschwollen gewesen. Ich konnte kaum noch raus gehen oder helles Licht ertragen dann habe ich immer Kopfschmerzen bekommen.

Nachdem ich das erste Mal Kopfschmerzen davon bekommen habe und etwa drei Wochen vergangen waren war mir klar das Es sich nicht um eine Erkältung handelt denn ich habe auch an anderen Symptomen gelitten. Ich habe Schlafstörungen gehabt und meine Nase war immer verstopft und ich musste immer niesen. Des Weiteren hat meine Nase ununterbrochen gejuckt – es war eine Katastrophe.

Allergie gegen Birkenpollen

Die Symptomem

Die Symptome sind immer eingetroffen, wenn das Fenster offen war oder, wenn ich draußen war, denn ich habe direkt am Wald gewohnt. Ich Lüfte morgens immer durch und ich hatte morgens immer am meisten Schwierigkeiten mit meiner Allergie. Ich habe am Anfang nicht damit gerechnet, dass es eine Allergie gegen Birkenpollen war. Ich bin dann damals zu meinem Arzt gegangen. Mein Arzt hat einen Allergietest am Unterarm durchgeführt weil in meiner Familie viele Allergien verbreitet sind wusste mein Arzt sofort, was zu tun war. Als er mir das Ergebnis erzählt hat, war ich schockiert. Er hat mir einen Spray und ander medikamente verschrieben, die ich von da an immer nehmen musste.

Ich habe im Winter kaum Probleme mit meiner Allergie jedoch fängt es meistens schon im Frühling wieder bei mir an. Von da an nehme ich immer meine Medikamente und darf morgens nicht mehr lüften. Ich muss meine Bettwäsche regelmäßig waschen und meine Kleidung vor der Tür ausziehen, wenn ich Heim komme. Ich lege mir immer Wechselkleidung vor den Eingang, damit ich drin gleich neue Kleidung anhabe. Mit meinen Medikamenten kann ich verhindern das die Symptome extrem ausbrechen aber ich kann es nicht ganz verhindern das kann ich nur mit einer Therapie, die ich bis jetzt noch nicht gemacht habe.

Ich muss nicht nur darauf achten das Ich meine Kleidung oft wechsel ich muss auch meine Haare täglich waschen und ich muss auf meine Ernährung achten. Es hat sich eine Anfälligkeit zu anderen Allergien gezeigt – unm diese nicht zum Ausbruch kommen zu lassen muss ich gewisse Stoffe vermeiden. Ich darf jetzt zum Beispiel keine Nüsse oder Obstsorten essen. Ganz schlimm wäre es, auch wenn ich Äpfel oder Birnen essen würde. Ich kann vieles nicht mehr machen, seitdem ich die Allergie habe, und darf auch vieles nicht mehr essen. Aus dem Grund werde ich im kommenden Jahr eine Therapie machen, damit sich mein Zustand verbessert oder heilt.”

Veröffentlicht in Allergie

Allergie gegen Glutamat

Ein Abendessen beim Chinesen mit Arbeitskollegen öffneten mir die Augen und eine Odysee durch einige Arztpraxen begann. Nach dem Verzehr von gebratener Ente mit Gemüse und der obligatorisch gereichten Portion Reis klagte ich über heftige Schweißausbrüche, Kopfschmerzen und Übelkeit. Ich bekam richtig Angst. Meinen Zustand brachte ich erst einmal mit dem Abendessen in Verbindung und war überzeugt davon, dass es verdorben war.

Warum trieb die köstlich, knusprige Ente mir den Schweiß auf die Stirn? Als ich mich nach ein paar Tagen wieder besser fühlte, suchte ich nach neuen Erklärungen und entschied mich das Restaurant erneut aufzusuchen. Ich wollte mir die Speisekarte noch einmal anschauen und prüfen, welche Konservierungsstoffe mein ausgewähltes Gericht enthielt. Ich verwarf den Gedanken schnell wieder, weil der gute Rat einer Arbeitskollegin mich aufhorchen ließ. Sie erklärte mir, dass chinesische Speisen den Geschmacksverstärker Glutamat enthalten. Es ist ein indirekter Dickmacher, der den Appetit sehr anregt. Ich tippte auf die Sojasoße, da sie in der traditionellen chinesischen Küche häufig Verwendung findet.

Allergie gegen Glutamat

Lebensmitteln mit Glutamat

Nach und nach stieg ich tiefer in die Materie ein und versuchte erst einmal Antworten in zahlreichen Ernährungs-Ratgebern zu bekommen. Das Ergebnis war unbefriedigend und ich schlug einen anderen Weg ein. Als besonders hilfreich hat sich für mich das Führen eines Tage-Buches erwiesen. Darin schrieb ich akribisch genau auf, was ich wann gegessen habe und welche Beschwerden aufgetreten waren. Leider erwies sich der gute Vorsatz als leichter gesagt, als getan. Ich war zu diesem Zeitpunkt noch weit weg von der Lösung meines Problems. In welchen Lebensmitteln steckt das Glutamat?

Ich musste unterscheiden lernen, dass es natürliches Glutamat und synthetisch hergestelltes Glutamat gibt. Bei den Fertigprodukten konnte ich beim Einkauf auf die Zutaten-Liste der Verpackung achten. Glutaminsäure und Glutamate finden sich oft als E 600-625 deklariert. Der Zusatz E-621 wird am häufigsten verwandt. Ich erfuhr, dass es ratsam sei auf versteckte Glutamate zu achten. Begriffe wie Hefe-Extrakt, Würze, Speise-Würze oder Soja-Würze deuten auf den Inhaltsstoff Glutamat hin. Durch einen Scrash-Test beim Facharzt erhielt ich die Diagnose Glutamat-Unverträglichkeit. Der Auslöser war das chinesische Abendessen. Das ursächliche Problem bestand aus meinem jahrelangen Verzehr von Paprika-Chips. Heute bin ich beschwerdefrei, weil ich konsequent alles vermeide das Glutamat enthält.

Veröffentlicht in Allergie

Allergie gegen Erdnüsse

“…Ich habe leider seit meiner Geburt schon eine Allergie gegen Erdnüsse. Meine Eltern haben es damals nicht bemerkt, weil ich natürlich im Kindesalter keine Erdnüsse gegessen habe. Als ich so etwa 12 oder 13 Jahre alt war, habe ich es das erste Mal bemerkt. Ich habe Erdnüsse gegessen und mein ganzer Mund und mein Gaumen haben so sehr gejuckt – es war eine Katastrophe! Ich habe mich schlecht gefühlt, weil ich ja nicht kratzen konnte und der Juckreiz war unausstehlich. Ich bin dann mit meinen Eltern zum Arzt gefahren und habe es untersuchen lassen, weil wir schon davon ausgegangen sind, dass es eine Allergie gegen Erdnüsse war.

Allergie gegen Erdnüsse

Ersticken als Gefahr

Ich war dann wie gesagt beim Arzt und die Allergie hat sich bestätigt. Das Schlimme an der Allergie ist das, wenn ich Erdnüsse zu mir nehme, mein Rachen so sehr anschwillt, dass ich kaum noch Luft bekomme. Ich darf keine Erdnüsse mehr essen aber es betrifft nicht nur Erdnüsse, sondern alle Nüsse – und das ist das Schlimme. Eine Freundin hatte mal einen Kuchen mit Nüssen gemacht und ich wusste das nicht das in dem Kuchen Nüsse waren und meine Freundin wusste nichts von meiner Allergie. Als ich ein Stück Kuchen gegessen habe, ist mein Rachen auch sofort angeschwollen und ich hatte einen Juckreiz. Ich musste sogar ins Krankenhaus, weil ich keine Luft mehr bekam.

Ich muss immer aufpassen, dass ich keine Nüsse zu mir nehme. Das Problem ist, das in manchen Lebensmitteln Nüsse drin sind und man es nichts sieht, ohne auf die Inhaltsstoffe zu achten. Ich muss immer auf die Inhaltsstoffe achten, bevor ich mir Lebensmittel kaufe. Ich musste auch allen meinen bekannten und Freunden bescheid geben, dass die nichts mit Nüssen für mich machen, wenn wir mal zusammen essen. Das ist schon sehr stressig für mich und auch für meine Freunde aber es bleibt uns nichts anderes übrig. Ich darf auch keine Schokolade mit Nüssen essen und auch keine Erdnuss Cips. Wenn ich doch mal ausversehen Nüsse zu mir nehme, ist es meistens so schlimm das Ich ins Krankenhaus muss und behandelt werden muss. Ich kann eigentlich gut damit Leben denn wenn ich keine Nüsse esse passiert mir auch nichts. Das Schlimme ist halt nur das Ich immer Stunden für meinen Einkauf benötige, weil ich die Inhaltsstoffe kontrollieren muss.”

Veröffentlicht in Allergie

Allergie gegen Deo

Meine Allergie gegen verschiedene Deos stellte sich von jetzt auf gleich heraus. Jahrelang hatte ich keine Probleme und Beschwerden mit Allergien. Es kann sein das meine Haut durch ständiges rasieren sehr gereizt wurde und sich so eine Allergie gegen Deodorants entwickelt hat. Meine Haut hat empfindliche Reaktionen gezeigt, wie zum Beispiel starke Rötungen in den Achselbereichen. Nach der Anwendung der Der Deos bei der täglichen Körperpflege, zeigte sich die Allergie mit rötlichen Hautausschlag aus. In der Achselgegend bekam ich sehr viele rötliche Pusteln, die sehr stark gejuckt haben. Ich dachte mir nichts dabei und nahm die Deos weiter.

Allergie gegen Deo

Juckreiz

Tag für Tag wurden der Juckreiz und die Rötungen immer schlimmer. So dass ich mir auch ständig die Haut aufkratze und so auch ständig Schmerzen hatte. Den Juckreiz kann man mit Fußpilz vergleichen. ich dann meinen Hausarzt besuchte und ihm davon erzählte. Er meinte es könne eine Allergie gegen Aluminium sein, da viele Deos diesen Stoff enthalten. In vielen Deos nennt sich das Aluminiumoxid oder Aluminiumhydroxychlorid. Es ist ein Aluminiumsalz, was in fast jeden Deo enthalten ist. Der Hausarzt übergab mir eine Überweisung zum Hautarzt, der er sich nicht sicher war. Der Spezialist bestätigte dann anhand der Anzeichen und dem Allergietest die Vermutung des Hausarztes.

Er führte einen Allergietest durch, wobei auch dieses Salz getestet wurde, es gab direkt einen rötlichen, juckenden Ausschlag, der auch anschwellte. Dann wurde mir vor Arzt mitgeteilt, dass ich auf die Inhaltsstoffe der unterschiedlichsten Deos achten solle, und auch das dort wenig bis gar kein Alkohol enthalten sein soll. Ich sollte auf sogenannte sanfte Deos zurückgreifen, was sich aber als nicht so einfach herausstellte. Jahrelang habe ich versucht das passende Deo zu finden, und immer wieder traten allergische Reaktionen meiner empfindlichen Haut auf. Dann habe ich Deos ohne Parfüm benutzt und siehe da, es wurde langsam besser. Also sehr gut taten mir die Deos von Nivea, die nicht so aggressiv zu empfindlicher Haut sind. Die Rötungen und der Juckreiz wurden weniger, ganz weg jedoch ist es bis heute nicht.

Seit einiger Zeit benutze ich nur noch Deos die ohne Alkohol, und Parfüm sind und habe so immer weniger Beschwerden, an vielen Tagen sogar gar keine mehr. Mein Tipp an betroffene, lasst es nicht unbehandelt, da es eine langwierige Sache ist und die nicht von alleine erkannt werden kann. Man kratzt sich wirklich wund, vor Juckreiz. Bei den ersten Anzeichen am besten einen Hautarzt aufsuchen.

Veröffentlicht in Allergie

Algemeines über Allergie

Allergien verbreiten sich in der heutigen Zeit immer weiter. Die Stoffe, die Allergien auslösen werden immer mehr. Die Menschen reagieren immer extremer, selbst Babys werden schon mit Allergien geboren.

Eine Allergie ist nichts anderes als die Unverträglichkeit bestimmter Stoffe oder Lebensmittel. Das Immunsystem wertet diese Stoffe als Fremdkörper und sogar als gefährlich und reagiert mit dementsprechenden Abwehrmaßnahmen. Diese können sich – vergleichsweise harmlos – durch z.B. tränende Augen oder eine laufende Nase äussern. In schlimmeren Fällen kann es sogar zu lebensbedrohlichen Reaktionen, wie Atemnot bis hin zum anaphylaktischen Schock, kommen.

Algemeines über Allergie

Allergisch gegen alles

 

Ein Mensch kann im Prinzip gegen alles allergisch sein, es gibt jedoch Stoffe, die Allergien begünstigen. Dazu zählen vor allem sämtliche Eiweiße, tierisch wie auch pflanzlich, sogenannte Glutamate, also Geschmacksverstärker, und viele Obst- und Gemüsesorten. Gräser, Pollen und andere Pflanzen lösen Heuschnupfen aus, Erdbeeren und Tomaten eventuell Hautausschlag. Gefährlich sind Allergien gegen Nüsse weil nicht immer ersichtlich ist, welche Lebensmittel Nüsse enthalten und Diese oft schwere Reaktionen auslösen können. In wie weit man bei einer Allergie reagiert, hängt von der Schwere der Allergie ab.

Manche Menschen bemerken beim Genuß bestimmter Nahrungmittel vielleicht nur ein unangenehmes Kribbeln im Hals oder haben Symptome ähnlich denen eines Schnupfens. Andere wiederum bekommen plötzlich keine Luft mehr, verlieren sogar das Bewusstsein. Die häufigste, aber auch harmloseste Äußerung der Allergie ist wohl der Hautausschlag. Dieser kann einfach aus roten Flecken auf der Haut bestehen, aber auch als kleine, wassergefüllte Bläschen auftreten. Unangenehm ist vor allem der Juckreitz, der aber durch Salben oder Gels gelindert werden kann. Es gibt auch Tropfen die diese Symptome von innen heraus bekämpfen. Eine schlimme und leider oft unentdeckte Art ist die Allergie auf Schimmel und dessen Sporen. Oft bringen die Menschen die Symptome wie Atem- wegsreitzungen bis hin zu akuten Lungenerkrankung gar nicht mit Schimmel in Verbindung oder sind sich nicht bewußt, das Schimmel im Haus ist. Das tückische ist, das man Schimmelbefall oft nicht bemerkt, die Sporen aber über die Atemluft aufnimmt.

Hier kann, nach Feststellung der Allergie nur eine gezielte Medikation und das Entfernen des Schimmel- herdes Abhilfe schaffen. Um eine Allergie feststellen zu können sucht man in den meisten Fällen einen Dermatologen auf. Nachdem abgeklärt ist, auf welche Auslöser man vermutlich allergisch reagiert wird Dieser einen sogenannten Prick Test durchführen. Hiermit werden alle Sofortallergien, also solche, die sofort nach Kontakt mit dem Auslöser Symptome zeigen, erkannt. Für diesen Test werden winzige Schnitte in die obere Hautschicht geritzt in die dann Lösungen mit den Allergieauslösern gegeben werden. Wenn nach einer genau bestimmten Zeit Hautreaktionen wie Pusteln, Rötungen oder Quaddeln sichtbar werden, so ist man allergisch. Es gibt natürlich noch eine große Anzahl an Allergietests, wie etwa den Intrakutantest. Hierbei wird das vermutete Allergen, etwa Insektengift, mittels einer Spritze injiziert und danach in einem Testverfahren ausge- wertet in wie weit man allergisch reagiert.

Hier ist die Gefahr eines Allergie- schocks aber sehr hoch da die Substanz direkt im Körper wirkt. Weit bekannt ist auch der Sogenannte Epikutantest, der Allergien gegen Parfüm, Nickel oder Ähnliches offenbaren kann. Hierzu wird das Allergen in Wasser oder Vaseline gegeben und auf die Haut gebracht. Diese Partien werden dann überklebt und in verschiedenen Zeitabständen vom Arzt überprüft. Dabei soll sich herausstellen, wie schwer oder leicht die Allergie ausgeprägt ist. Ist der Allergieauslöser ermittelt hilft in der Regel nur das Vermeiden von Kontakt. In ganz schweren Fällen kann man der Allergie mit Kortison entgegen wirken, das sollte aber der letzte Ausweg sein.

Veröffentlicht in Allergie

Therapie der Lebensmittelallergie

Die bekannteste therapeutische Maßnahme zur Behandlung einer Lebensmittelallergie ist die Meidung des relevanten Nahrungsmittels in jeglicher Form, die Karenz. Diese ist notwendig, um das Auftreten von allergischen Reaktionen zu verhindern. Aber eine effiziente Ernährungstherapie beinhaltet nicht nur die Aufklärung zu einer umfassenden Karenz. Es geht auch darum, Nährstoffdefizite oder gar –mängel von vornherein zu vermeiden. Maßnahmen, die im Sinne der Karenz notwendig sind, führen ggf. zu einer unzureichenden Versorgung aller wichtigen Nährstoffe, wenn nicht gezielt für Ersatzgesorgt wird. Außerdem passt nicht jede Empfehlung auf jeden Betroffenen.

Therapie der Lebensmittelallergie

Allergologische Ernährungstherapie

Eine allergologische Ernährungstherapie muss daher immer eine individuelle Aufklärung des Patienten sein. Pauschalempfehlungen und die einfache Weitergabe von Diätvorschriften sind hier fehl am Platz. Das höchste Ziel der Ernährungstherapie ist ein erfolgreiches Allergenmanagement im Alltag. Denn nur, wenn der Umgang mit der Erkrankung im täglichen Leben effektiv und ohne großen Leidensdruck verläuft, kann die Lebensqualität auf einem hohen Niveau gehalten werden. Eine Ernährungstherapie bei Lebensmittelallergie kann nur von allergologisch versierten Ernährungsfachkräften qualifiziert durchgeführt werden. Adressen für eine qualifizierte Beratung finden Sie unter www.ak-dida.de und www.daab.de.

Veröffentlicht in Allergie

Diagnostik von Nahrungsmittelallergien

Die Krankengeschichte und eine detaillierte Ernährungsanamnese liefern die wichtigsten Anhaltspunkte für die Verdachtsdiagnose Nahrungsmittelallergie. Diesen Verdacht versucht man im nächsten Schritt durch allergologische Testverfahren (Hauttest/ Bluttest) zu sichern. Sowohl im Hauttest als auch im Bluttest lassen sich spezifische IgE-Antikörper nachweisen, die erste Hinweise auf eine mögliche allergische Reaktion untermauern.

Als Hauttest wird in der Regel der Pricktest eingesetzt. Bei diesem Test wird ein Tropfen des verdächtigten Allergens in Lösung auf die Haut getropft. Die Haut wird dann durch den Tropfen hindurch mit einer speziellen Nadel (Lanzette) oberflächlich angestochen, sodass die Lösung in die oberen Hautschichten eindringen kann. Nach 20 Minuten werden die Größe von Quaddel und die Stärke der Rötung dokumentiert. Um die Verlässlichkeit des Pricktests am individuellen Patienten zu sichern, werden parallel zur Allergenlösung Histamin als Positivkontrolle und Kochsalz als Negativkontrolle geprickt. Die Histaminquaddel liefert den Vergleich für die Quaddel, die potentiell als Reaktion auf die Allergenlösung entsteht. Bei der Negativkontrolle darf es dagegen nicht zu einer Quaddelbildung kommen, da der Test dann nur bedingt auswertbar wäre.

Diagnostik von Nahrungsmittelallergien

Pricktest nicht immer zuverlässig

Da sich viele Nahrungsmittelallergene nur schwer in Lösung halten lassen, ist der Pricktest nicht immer zuverlässig. Gerade bei Allergenen in Obst und Gemüse hat es sich deshalb durchgesetzt, auf frische Lebensmittel statt auf Testlösungen zurückzugreifen. In einem solchen Fall spricht man von einem Prick-zu-Prick oder Nativ-Test. Bei diesem Test wird die Pricklanzette zuerst in das Lebensmittel und dann in die oberflächliche Haut gestochen. Auch auf diesem Wege gelangen die Allergene in die oberen Hautschichten und können dort erkannt werden. Die Ablesung erfolgt ebenfalls nach 20 Minuten.

Wenn kein Hauttest durchgeführt werden kann oder das Pricktestergebnis bestätigt werden soll, lassen sich IgE-Antikörper auch im Blut nachweisen. Mithilfe verschiedener Testsysteme können das Gesamt-IgE und die Menge an spezifischen IgE-Antikörpern bestimmt werden. Da diese Tests teuer sind, werden sie nur gezielt, d. h. bei einem spezifischen Verdacht, eingesetzt. Auf dem Markt sind verschiedene Testsysteme erhältlich, deren Ergebnisse unterschiedlich ausfallen können und deshalb nur schwer untereinander vergleichbar sind.

Sowohl Haut- als auch Bluttestergebnisse dienen lediglich als unterstützende Hinweise auf eine Nahrungsmittelallergie nicht als Nachweis. Bestätigt wird mit einem positiven Befund nur das Vorhandensein von spezifischen Antikörpern (Sensibilisierung), nicht aber, ob es sich um eine manifeste Allergie mit tatsächlichen Symptomen nach Allergenkontakt handelt.

Der tatsächliche Nachweis kann nur über eine zeitlich begrenzte diagnostische Diät(spezifische Elimination), gefolgt von einer gezielten Wiedereinführung (orale Provokation) unter ärztlicher Aufsicht erbracht werden. Nur wenn unter der diagnostischen Diät die Beschwerden verschwinden und die orale Provokation ein eindeutig positives Ergebnis erbracht hat, ist das Vorliegen einer Lebensmittelallergie bestätigt. Nur dann ist eine langfristige therapeutische Diät gerechtfertigt.

Veröffentlicht in Allergie

Nahrungsmittelallergien

Jeder dritte Deutsche glaubt, unter einer Nahrungsmittelallergie zu leiden. Tatsächlich nachweisbar sind Nahrungsmittelallergien allerdings nur bei einem Zehntel dieser vermeintlichen Allergiker. Diese offensichtliche Unstimmigkeit hat verschiedene Ursachen:

Oftmals wird eine Diagnose nur aufgrund von positiven Testbefunden gestellt. Damit ist allerdings nur das Vorhandensein von spezifischen IgE-Antikörpern (s. a. Diagnostik) bewiesen. Erst wenn bewiesen ist, dass ein Allergenkontakt auch tatsächlich zu einer allergischen Reaktion führt, gilt die Diagnose als gesichert. Ein solcher Nachweis unterbleibt allerdings häufig in der Praxis.
Ein anderer Grund für die Fehleinschätzung vieler liegt darin begründet, dass alle Unverträglichkeiten – auch solche, die nicht allergisch bedingt sind – häufig als Allergie betitelt werden.

Nahrungsmittelallergien

Unverträglichkeitsreaktionen auf Nahrungsmittel

Das vielfältige Lebensmittelangebot und die hohen Anforderungen im (Arbeits-)Alltag führen oftmals zu Unverträglichkeiten, die nicht krankheitsbedingt sind, sondern auf ein ungünstiges Essverhalten zurückzuführen sind.

Abgesehen davon gibt es aber auch eine große Bandbreite an Unverträglichkeitsreaktionen. Die häufigsten ohne allergischen Hintergrund sind z. B. Enzymdefekte wie die Laktoseintoleranz, Malabsorptionen wie die Fructosemalabsorption, Pseudoallergien auf Aromastoffe oder Zusatzstoffe sowie die Glutenunverträglichkeit (Zöliakie). Diagnose und Therapie nicht-allergischer Unverträglichkeitsreaktionen unterscheiden sich deutlich von den diagnostischen und therapeutischen Maßnahmen bei Nahrungsmittelallergie.
Unverträglichkeitsreaktionen auf Nahrungsmittel werden nur dann als Allergien bezeichnet, wenn es sich um immunologisch vermittelte Reaktionen auf bestimmte Nahrungsmittelmittel oder deren Bestandteile handelt. Im Regelfall werden die Reaktionen über spezifische IgE-Antikörper vermittelt.

Allergische Reaktionen auf Nahrungsmittel

IgE-vermittelte allergische Reaktionen zeigen sich in der Regel innerhalb kürzester Zeit (Sekunden bis max. 2 Stunden) nach Allergenkontakt und werden deshalb auch alsSoforttypreaktionen bezeichnet. Am häufigsten kommt es zu Symptomen an der Haut (Juckreiz, Rötung, Quaddeln etc.), an den Atemwegen (Fließschnupfen, Atemnot, Asthma etc.) und im Bereich des Magen-Darm-Trakts (Erbrechen, Durchfall etc.) auf. Eine in der Regel schnell einsetzende, schwere Reaktion, bei der mehrere Organe inklusive des Herz-Kreislauf-Systems (Schwindel, Schwäche, Blutdruckabfall etc.) betroffen sind, ist die Anaphylaxie. Sie kann sich bis zum anaphylaktischen Schock (Kreislaufschock) entwickeln und tödlich verlaufen.

Eine Sonderform der Nahrungsmittelallergie, die pollenassoziierte Nahrungsmittelallergie, bezeichnet allergische Reaktionen, die aufgrund von so genannten Kreuzreaktionen auftreten. Beispielsweise reagieren viele Birkenpollenallergiker auch nach Verzehr von Kern- und Steinobst oder Nüssen allergisch. Prinzipiell können durch Kreuzreaktionen alle allergischen Symptome ausgelöst werden. Die häufigste Symptomatik der pollenassoziierten Lebensmittelallergie ist das Orale Allergie-Syndrom (OAS), das vorrangig im Kopf- und Halsbereich auftritt. Die Beschwerden können sich von Lippenkribbeln oder Ohrenjucken bis hin zu Schwellungen im Halsbereich mit Schluckstörungen und Luftnot äußern.

Veröffentlicht in Allergie

Moxibustion

Das seit Jahrtausenden bewährte Mittel gegen den Schmerz

Das Feuer spielt seit jeh her in allen Sagen und Religionen eine große Rolle und damit auch in vielen Heilungstheorien. Es dient als Schutz gegen Kälte und verbessert die Nahrung. Die Entdeckung der heilenden Wirkung des Moxibustion liegt schon einige Jahretausende zurück. In der traditionelle chinesischen Medizin wird Moxibustion und Akupunktur seit über 2000 Jahren in Schriften nachweisbar. Die Japaner lernten von den Chinesen das Brennen der Moxa. Sie benutzen es nicht nur zur Bekämpfung von Krankheiten, sondern auch der Krankheitsvorbeugung.

Moxibustion

Von Japan setzte sich der Gebrauch des Moxa – Krautes auch um 1674 in Niederländisch – Ostindien durch. Zu dieser Zeit konnte das Kraut auch schon in der niederländischen Stadt Utrecht gekauft werden. Erst 1760 kam das Brennen des Moxa – Krautes wieder in Mode. Dann wurde es aber vorübergehend in der Heilkunde durch das Brenneisen abgelöst.
Das Heilen mit Feuer und Wärme war auch schon den Ägyptern und den alten Griechen bekannt. So heißt es in dem zwei Jahrtausende alten Buch ”De adfectionibus” des Arztes Hippokrates über die Ischias-Reizung unter anderem: „Wenn der Schmerz an einer bestimmten Stelle haftet und durch medikamentöse Mittel nicht zu bekämpfen ist, muss man die Stelle, wo der Schmerz seinen Sitz hat, mit rohem Flachs brennen.“ „Das selbe Mittel helfe auch gegen die Gelenkkrankheiten.“

Moxibustion – Urform und „großer Bruder“ der klassischen chinesischen Akupunktur

Die Moxibustion begründet sich auf das Meridiansystem des Körpers und die darauf befindlichen Akupunkturpunkte. Diese sind die sogenannten ”Pforten, die einen Transport ermöglichen”.
Die Heilmethode der Moxibustion versucht durch den Einsatz von Hitze die Akupunkturpunkte zu beeinflussen. Sie löst dadurch Stagnationen im Meridiansystem auf und Reaktion des Körpers aus.
Es wird durch glühendes Beifußkraut (lat. artemisia vulgaris), welches als Moxa-Zigarre gerollt ist, durch einen Applikator auf die oberhalb des Akupunkturpunktes liegende Haut aufgesetzt. Dies geschieht bis das sogenannte ”De-Qi-Gefühl” ausgelöst wird.

Eine wissenschaftliche Studie belegt, dass die Moxibustion folgendes bewirkt:

  • Vermehrung der roten Blutkörperchen (Erythrozyten)
  • Vermehrung der weißen Blutkörperchen (Leukozyten)
  • Vermehrung der Endorphine (körpereigene Schmerzmittel)
  • Antiallergische Wirkung

Moxibution ist bei folgenden Erkrankungen zu empfehlen

  • Rückenbeschwerden, Wirbelsäulenprobleme
    (z.B. Hexenschuss, Osteoporose, Schleudertrauma, Schulter-Nacken-Verspannungen,
    Beschwerden nach Bandscheiben-OPs, allgemeine Gelenkbeschwerden und – schmerzen).
  • Atemwegsbeschwerden und Störungen der Atemwege (z.B. Bronchitis, Asthma bronchiale, Nebenhöhlenentzündung und Heuschnupfen).
  • Funktionsstörungen der inneren Organe (z.B. Angina pectoris  (nervöse), Zystitis, Durchfall, Magenschleimhautentzündung,  Bluthochdruck, Impotenz, Lymphödem, Menstruationsbeschwerden).
  • Allgemeine Abwehr- und Leistungsschwäche
  • Regenerationsschwäche
  • akuter Schiefhals
  • Schlafstörungen
  • Spannungskopfschmerz
  • Tinnitus
Veröffentlicht in Gesundheit

Eigenblutimpfung

Haben Sie gerade mitgeteilt bekommen, dass Sie an Krebs erkrankt sind? Sind Sie nun ratlos und wissen nicht weiter? Dann dürften Sie diese Informationen interessieren
Vielleicht leiden Sie schon länger unter Krebs, mussten schon viele schulmedizinische Behandlungen wie Chemotherapie, Operation, Bestrahlungen oder Hormontherapie durchleiden. Konnte man Ihnen nicht helfen? Dann dürften auch Sie diese Informationen interessieren!

Eigenblutimpfung

Die Eigenblutimpfung:

* Krebs ist in seiner Krankheitsform ebenso unterschiedlich wie die Menschen, die an ihm leiden.
* Nach einer gründlichen Untersuchung wird eine Diagnose erstellt. Danach müssen mögliche krankmachende Störfelder ausgeschlossen und beseitigt werden. Erst dann wird eine individuell auf den Patienten abgestimmte immunologische Krebstherapie erstellt und angewendet.
* Diese immunologische Krebstherapie ist ungiftig und unschädlich. Sie stärkt in sehr kurzer Zeit das Immunsystem und steigert das subjektive Wohlbefinden.
* Diese Form der Krebsbehandlung arbeitet mit einem individuellen, aus dem Blut des Krebspatienten gewonnenen, hochwirksamen „Krebsimpfstoff“.

Die Eigenblut-Behandlung

Die Immuntherapie wird weltweit eingesetzt, wenn die konventionellen Behandlungsformen bei Krebs, “Stahl und Strahl” (Operation und Bestrahlung) oder Chemotherapie, nicht mehr helfen. Die Behandlung basiert auf der Überlegung, dass jeder Mensch zu jeder Zeit mögliche Krebszellen in sich trägt. Ist ein Mensch gesund, bekämpft das körpereigene Immunsystem mit speziellen “Killerzellen” oder “Dendritischen Zellen” den Krebs. Wenn Krebs ausbricht, ist dieser Bekämpfungsmechanismus gestört. Zum einen werden die Krebszellen bei bestimmten Krebsarten mit sehr vielen “Wachstumssignalen” versorgt. Zum anderen sind die entarteten Zellen bei vielen Krebsformen dazu fähig, sich so zu tarnen, dass sie von dem speziellen Abwehrsystem des menschlichen Körpers nicht rechtzeitig erkannt und vernichtet werden können.
Die Eigenblut-Therapie arbeitet mit dem Blut der erkrankten Patienten. Es wird dem Körper entzogen und nachdem es im Labor bearbeitet wurde, dem Patienten wieder zugeführt.

Veröffentlicht in Krebs